{"id":30,"date":"2007-08-07T17:41:00","date_gmt":"2007-08-07T17:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/einsatz\/2007\/08\/07\/lang-erwartet-barbaras-blog-beitrag\/"},"modified":"2007-08-07T17:41:00","modified_gmt":"2007-08-07T17:41:00","slug":"lang-erwartet-barbaras-blog-beitrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/2007\/08\/07\/lang-erwartet-barbaras-blog-beitrag\/","title":{"rendered":"Lang erwartet &#8211; Barbaras Blog-Beitrag"},"content":{"rendered":"<p><strong>Barbara Rouchouzes Beitrag habe ich ja schon angek\u00fcndigt (nachdem wir sie &#8211; siehe unten &#8211; schon f\u00fcr ihre Mission, die sie am 23. in Richtung Pakistan f\u00fchren wird, in wallend weite Gew\u00e4nder geh\u00fcllt haben) &#8211; so here we go: <\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Nachdem J\u00fcrgen gut verhandelt hat, werde ich euch ein paar Zeile in Deutsch schreiben!<\/p>\n<p>Nur damit Ihr wi\u00dft, mit wem sie es zu tun haben: Ich bin eine geb\u00fcrtige Franz\u00f6sin (aus Lyon), die haupts\u00e4chlich in Frankreich aber auch einen Teil in Klagenfurt Internationale Betriebswirtschaftslehre studiert hat und wohne seit 5 Jahre in \u00d6sterreich (wie die Zeit vergeht, ein Wahnsinn!).<\/p>\n<p>Im Jahre 2002 hat alles angefangen, nachdem ich 10 Monate lang in Nicaragua, Mittelamerika, in einem \u00d6sterreichischen Entwicklungshilfeprojekt als Freiwillige mitwirken durfte. Nicht nur, da\u00df ich ein wundersch\u00f6nes Land entdeckt habe, auch die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und die Lebensfreude Ihre Einwohner (auch wenn ihnen selber nur wenig geh\u00f6rt) haben mich sehr beeindruckt! Dort ist mir das erste Mal wirklich bewu\u00dft geworden, wie lebensnotwendig Wasser, speziell Trinkwasser ist! Ich wu\u00dfte damals noch nichts von Trinkwasseraufbereitung beim Roten Kreuz aber ich wusste, da\u00df alle diese vielf\u00e4ltigen Eindr\u00fccke sich in mir eingepr\u00e4gt haben und da\u00df diese Erfahrung mein Sicht, mein Einstellung des Lebens f\u00fcr immer ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p>Ein Jahre sp\u00e4ter war ich einen Monat in Mosambik unterwegs um Entwicklungshilfe Projekte zu besuchen aber auch um das sehr sch\u00f6nes Land zu entdecken. Da habe ich gesehen, wie wichtig es ist, Entwicklungsl\u00e4nder zu unterst\u00fctzen, einzuschulen und ihnen die Mittel zu geben, sich selbst zu helfen. F\u00fcr mich hat sich best\u00e4tigt, da\u00df ich selber etwas bewirken wollte aber ich wu\u00dfte noch nicht genau wie!<\/p>\n<p>Vor 4 Jahre habe ich mich entschieden, meinen Erste Hilfe Kurs in \u00d6sterreich zu wiederholen und bin beim Roten Kreuz gelandet. Beim Diskutieren mit den Vortragenden habe ich die vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten erfahren, die das Rote Kreuz anbietet und ich war sofort begeistert. Als ich h\u00f6rte \u201eTrinkwasseraufbereitung\u201c beim Katastrophenhilfsdienst (auch WatSan genannt vom Englisch Water and Sanitation) habe ich sofort gewu\u00dft, DAS ist f\u00fcr mich, DAS will machen! Damals hatte ich noch kein Ahnung wie es funktionieren sollte!<\/p>\n<p>Die Ausbildung war gerade fertig und mu\u00dfte mich ein Jahr gedulden! Deswegen entschied ich mich w\u00e4hrend dieser Zeit statt zu warten die Ausbildung als Rettungssanit\u00e4ter zu absolvieren. F\u00fcr mich war es eine Herausforderung und ich fand und finde immer noch diese Kombination mit Trinkwasseraufbereitung sehr hilfreich besonders w\u00e4hrend eines Einsatzes. Das Jahr darauf (also 2005) habe ich die sehr praktische und hoch interessante nationale Ausbildung f\u00fcr Trinkwasseraufbereitung gemacht und 2006 hatte ich die Chance, die internationale Ausbildung in der Steiermark zu absolvieren, wo Kollegen aus aller Welt dabei waren! Das war wirklich ein sehr sch\u00f6nes Erlebnis sowohl fachlich als auch menschlich!<\/p>\n<p>Und jetzt gerade als ich mich entschieden habe, mich zu ver\u00e4ndern um mehr in diese Entwicklungshilfeschiene zu gehen, kriege ich einen Anruf von meiner Team-Leiterin<br \/>\nMartina Cap vom LV Wien am 23 Juli, ob ich als Mitglied des zweiten Teams nach Pakistan fahren m\u00f6chte. Nach 0,0 Sekunde \u00dcberlegung habe ich sofort Ja gesagt! Ich habe es ein paar Tage nicht realisieren k\u00f6nnen, ich war (bin noch) so aufgeregt! Als es konkreter war -mit den Impfungen zum Beispiel &#8211; ist es mir bewu\u00dfter geworden!<\/p>\n<p>Als zweites Team haben wir den Vorteil, uns l\u00e4nger vorbereiten zu k\u00f6nnen. F\u00fcr meinen ersten Einsatz und dazu als Frau in einem islamischen Land ist es mir noch wichtiger, so gut wie m\u00f6glich gut vorinformiert zu sein um meine Kollegen gut zu vertreten. Ich bin im Team mit erfahrenen Leuten, von denen ich sicher viel lernen werde.<\/p>\n<p>Ich hatte auch das Gl\u00fcck, dass Johanna Kozlik, die schon nach dem Erdbeben in Batagram als Hygienespezialistin dort war, mir von Frau zu Frau Tipps gegeben hat, wie ich mich verhalten soll, um Kultur und Lebensweise zu respektieren. Wir waren sogar zusammen shoppen, um die Kleidungsgebr\u00e4uchen der Pakistani zu erf\u00fcllen(das habt ihr auf dem Photo unten schon mal gesehen).<\/p>\n<p>Weil ich nur 10 Minuten entfernt von \u00d6sterreichischem Rotem Kreuz wohne, ist es sehr praktisch f\u00fcr mich und ich kann immer Irene Risavy, J\u00fcrgen H\u00f6gl und Ihr Team besuchen, wenn ich was brauche oder um etwas zu bringen habe, aber das ist so gut organisiert, dass man eh fast keine Fragen hat.<\/p>\n<p>Es ist mir bewu\u00dft, da\u00df es 5 intensive Wochen sein werden, nicht nur k\u00f6rperlich wegen der 45 Grad, sondern auch psychisch. Ich freue mich trotzdem total im Voraus, den Pakistani helfen zu k\u00f6nnen und da mit einem internationalen Team (mit zwei Tirolern, zwei Schweden und einem Mazedonier) zusammenzuarbeiten, die ich noch kennenlernen werde.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche dem ersten Team noch viel Erfolg, sie sind ja schon vor Ort. Werde dann ganz Ohr sein und gespannt zuh\u00f6ren, was sie schon alles geleistet haben. Bis dahin schaue ich t\u00e4glich in den Blog, um Neuigkeiten zu erfahren!&#8220;<\/p>\n<p>An Barbara unsererseits ein Dankesch\u00f6n f\u00fcr ihren Beitrag &#8211; mit einem Strahlen im Gesicht aller Team-Members hier im GS. Wir freuen uns ehrlich \u00fcber das Lob in ihren S\u00e4tzen!<\/p>\n<p>Regards to all of you, J\u00fcrgen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Barbara Rouchouzes Beitrag habe ich ja schon angek\u00fcndigt (nachdem wir sie &#8211; siehe unten &#8211; schon f\u00fcr ihre Mission, die<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[136,176],"class_list":["post-30","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pakistan","tag-einsatz","tag-frauen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}