{"id":3149,"date":"2016-03-09T09:30:20","date_gmt":"2016-03-09T08:30:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/einsatz\/?p=3149"},"modified":"2016-03-09T09:30:20","modified_gmt":"2016-03-09T08:30:20","slug":"ibuprofen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/2016\/03\/09\/ibuprofen\/","title":{"rendered":"Ibuprofen"},"content":{"rendered":"<p>Ibuprofen ist ein Medikament, das neben einer schmerzstillenden auch eine entz\u00fcndungshemmende und fiebersenkende Wirkung hat&#8230;<\/p>\n<p>Was das jetzt mit der Situation in Idomeni zu tun hat? Nun gestern hatten wir unsere erste volle Schicht&#8230;eine Nachtschicht.<\/p>\n<p>In den Stunden davor regnete es wie aus K\u00fcbeln. Daher waren alle Menschen nass, ihre Kleidung war nass, ihre Zelte waren nass und sie standen bzw. lagen im Schlamm. Es war nicht das erste Mal. In den letzten Tagen regnete es immer wieder. Die Kamerateams kamen oft genau dann, wenn die Sonne schien. So macht das Lager durch die vielen kleinen Zelte eher den Eindruck eines Musik- Festivals.<\/p>\n<p>In unserer ersten Schicht hatten wir knapp 100 PatientInnen wovon knapp 50% Kinder und Jugendliche unter 18 waren. Diese wurden durch meine Kollegin, eine Kinder\u00e4rztin betreut. Ich k\u00fcmmerte mich um die Erwachsenen.<\/p>\n<p>Vermutlich mehr als 40 von meinen 50 PatientInnen kamen mit Fieber, Husten und\/ oder Halsschmerzen. Diese wurden je nach Schweregrad entweder mit einem Antibiotikum oder eben Ibuprofen versorgt. Der Umstand brachte mir bereits in der ersten Schicht den Spitznamen Mr. Ibuprofen ein. Ich bekam sogar eine eigene 100er Packung, damit ich schneller arbeiten konnte&#8230; Zumindest sagte mir das Adam, mein Teamleader, im Scherz.<\/p>\n<p>Adam ist Ungar, wie auch die anderen Teammitglieder. Wir sind ein ungarisch-\u00f6sterreichisches Team aus Sanit\u00e4tern, einem Pfleger und eben unserer Kollegin Zsofia, die Kinder\u00e4rztin ist, dass hier in den kommenden zwei Wochen in Idomeni, nahe der griechisch mazedonischen {FYRoM} Grenze, versucht, den Fl\u00fcchtlingen medizinische Grundversorgung zukommen zu lassen. Die offiziellen Zahlen variieren und vermutlich weiss sie keiner so genau. Es sind aber mehrere tausend Menschen, die auf ihre Weiterreise warten.<\/p>\n<p>Angefangen hat alles mit ein paar gr\u00f6\u00dferen Zelten, jetzt kommen hunderte 2 oder 3 Mann Zelte dazu. Die Infrastruktur ist aber nicht mitgewachsen. Christopher Bachtrog, ein \u00d6sterreichischer Kollege, der bereits einige Wochen hier ist, kam auch als Koordinator daf\u00fcr, dass alles reibungslos abl\u00e4uft. Die Anlieferung von G\u00fctern geht nur sehr schwer vonstatten die schmale Strasse ist an beiden Seiten mit Zelten zugepflastert. Es gibt zu wenige Duschen und Dixie Klos. Menschen kampieren auf und entlang den Bahngleisen. Erst heute habe ich erfahren, dass noch immer Z\u00fcge verkehren und dementsprechend t\u00e4glich die Gleise ger\u00e4umt werden m\u00fcssen um keine Toten zu riskieren.<\/p>\n<p>Die Anfrage eventuell neue Zelte aufzustellen wurde nicht positiv erwidert. Eine Organisation hat daraufhin einfach am Strassenrand Zelte abgeladen und die Fl\u00fcchtlinge haben diese einfach so aufgestellt. Eine unkonventionelle aber wirksame L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Ja, es gibt Ger\u00fcchte, wonach das Lager ger\u00e4umt werden muss, aber die gibt es sicher schon l\u00e4nger, als das Camp in Idomeni selbst. So lange es das Lager gibt, wird es hier unsere Hilfe geben. L\u00f6sungen f\u00fcr die Krise haben auch wir keine. Das ist aber als Rotes Kreuz auch nicht unsere Aufgabe. Ich wurde von einem Journalisten gefragt, ob ich mich daf\u00fcr sch\u00e4me, \u00d6sterreicher zu sein, weil \u201ewir\u201c mit Schuld daran sind, dass die sogenannte Balkanroute dicht ist.<\/p>\n<p>Ich sch\u00e4me mich f\u00fcr dumme Menschen jeglicher Nationalit\u00e4t, die Hass und Zwietracht sch\u00fcren, die alles verteufeln und mit der Angst von Menschen spielen. Ich bin stolz darauf, \u00d6sterreicher zu sein und als solcher mit dem \u00d6sterreichischen und dem Ungarischen Roten Kreuz hier helfen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zu meinem Dienst. Wir arbeiten in einem Zelt, das etwa 40m<sup>2<\/sup> Grundfl\u00e4che hat, 4 Warteb\u00e4nke, 1 Tisch f\u00fcr die Administration, 1 Tisch f\u00fcr die Medikamente, 1 Regal, eine \u201eprivate Ecke\u201c und 2 Kojen, in denen jeweils die Erwachsenen bzw. die Kinder betreut werden. Die j\u00fcngste Dame war gestern 2 Wochen alt und hatte bereits eine beginnende Bronchitis. Immer wieder wurden wir nach trockener Kleidung gefragt. Leider sind wir daf\u00fcr nicht zust\u00e4ndig. Menschen frieren&#8230;<\/p>\n<p>Eine Dame brach beim Lagerfeuer zusammen: epileptischer Anfall. Die Rettung braucht etwa 50 Minuten, wenn sie kommt. F\u00fcr harmlosere F\u00e4lle gibt es einen Bereitschaftsfahrer. Ein Nepali hatte ganz frisch Diabetes diagnostiziert bekommen. Er bekam vom Krankenhaus einen Insulinpen und eine Vorschreibung auf griechisch. Er schlug drei Tage sp\u00e4ter- also gestern- bei uns auf und bat uns ihm Insulin zu geben. Der Zuckermesser zeigte zun\u00e4chst \u201eERROR\u201c der andere dann 580 mg\/dl an- etwa das 2 bis 3 fache, des Normwerts. Also musste er wieder ins Krankenhaus zur\u00fcck, um dort eingestellt zu werden. Dies alles sind keine Anschuldigungen, es sind Tatsachen, die die Lage verdeutlichen sollen. Die Rettung kommt aus dem n\u00e4chsten, gr\u00f6\u00dferen Ort, fehlt dann dementsprechend dort bei der Versorgung. Pro Tag gibt es mindestens sechs Abtransporte. Immerhin die Verst\u00e4ndigung mit den Sanit\u00e4terInnen auf Englisch klappt. Die Briefe sind f\u00fcr uns nicht lesbar, weil griechisch.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3151\" aria-describedby=\"caption-attachment-3151\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3151\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/03\/12834621_10207922794620660_1895911567_n-300x169.jpg\" alt=\"Idomeni Credit:\u00d6RK\/K\u00fchnel\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/03\/12834621_10207922794620660_1895911567_n-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/03\/12834621_10207922794620660_1895911567_n-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/03\/12834621_10207922794620660_1895911567_n.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3151\" class=\"wp-caption-text\">Idomeni Credit:\u00d6RK\/K\u00fchnel<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein Mann wurde gestern gegen eine Autot\u00fcr geschupst, hat heute Schmerzen im Rippenbereich. Beim Zusammendr\u00fccken des Brustkorbes st\u00f6hnt er auf. Er will kein Schmerzmittel. Uns stellt sich die Frage: Krankenhaus oder nicht? Wenn ein Bruch festgestellt wird, wird von Natur aus nichts unternommen. Andererseits kann sich der Bruch verschieben und einen Pneumothorax, also eine Verletzung der Lunge nach sich ziehen. Wir beschliessen, den Bereitschaftsfahrer zu schicken, sobald dieser wieder da ist und bitten den Patienten in 2 Stunden wieder zu kommen. Er ward sp\u00e4ter aber nicht mehr gesehen.<\/p>\n<p>So vergehen die Stunden wie von alleine. Wir erinnern einander gegenseitig daran, ausreichend zu trinken. Die Nacht dauert neun Stunden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3150\" aria-describedby=\"caption-attachment-3150\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3150\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/03\/12804190_10207922795740688_2141806358_n-300x169.jpg\" alt=\"Idomeni Credit:\u00d6RK\/K\u00fchnel\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/03\/12804190_10207922795740688_2141806358_n-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/03\/12804190_10207922795740688_2141806358_n-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/03\/12804190_10207922795740688_2141806358_n.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3150\" class=\"wp-caption-text\">Idomeni Credit:\u00d6RK\/K\u00fchnel<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dann, um etwa sechs Uhr kommt ein Mann, etwa mitte 50 rein und erz\u00e4hlt uns unter Tr\u00e4nen, dass sich seine Tochter an irgendetwas vergiftet h\u00e4tte und nicht alleine kommen kann. Adam, David und ich nehmen die Trage und folgen ihm durch den Nebel. Die Nacht ist gespenstisch. Durch den Regen, ist das Holz nass geworden und Rauch h\u00fcllte bereits seit dem fr\u00fchen Abend das Lager ein.<\/p>\n<p>Wir folgen dem Mann zur Site B, gleich beim alten Bahnhofsgeb\u00e4ude. Dort ist eines von den grossen Zelten aufgebaut- etwa 10x 16m.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3152\" aria-describedby=\"caption-attachment-3152\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3152\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/03\/12032347_10207922792020595_1414344882_n-300x169.jpg\" alt=\"Idomeni Credit:\u00d6RK\/K\u00fchnel\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/03\/12032347_10207922792020595_1414344882_n-300x169.jpg 300w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/03\/12032347_10207922792020595_1414344882_n-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/03\/12032347_10207922792020595_1414344882_n.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3152\" class=\"wp-caption-text\">Idomeni Credit:\u00d6RK\/K\u00fchnel<\/figcaption><\/figure>\n<p>Was uns dort begegnet, werde ich wohl nicht mehr vergessen&#8230; Hunderte Menschen, deutlich \u00fcber 200, liegen dort eingepfercht, wie Schweine, in einem gro\u00dfen Kn\u00e4uel dicht an dicht aneinander. Sie alle haben Flucht vor dem Regen, der K\u00e4lte gesucht. Ich weiss, der Vergleich ist nicht angebracht, denn bei Schweinen w\u00e4re diese Platznot vermutlich verboten. Wir m\u00fcssen uns in der Mitte den Weg durch die schlafende Menge bahnen, um dann auf halben Weg ganz an den Rand des Zeltes zu gelangen. Dabei steigen wir \u00fcber 20 und mehr Menschen dr\u00fcber, ich mindestens leider auch auf drei Menschen bzw. deren K\u00f6rperteile.<\/p>\n<p>Letztendlich erwies sich die Vergiftung als \u00dcbelkeit mit Erbrechen und daraus resultierend als Schw\u00e4che. Wir konnten die junge Dame in der Station wieder aufpeppeln. Beim Weg ins Sanit\u00e4tszelt entstand eines der bizarrsten Fotos hier. Was nach einem gem\u00fctlichen Lagerfeuer aussieht, ist die einzige M\u00f6glichkeit sich halbwegs aufzuw\u00e4rmen.<\/p>\n<p>Das Rote Kreuz verteilt t\u00e4glich als eine von verschiedenen Organisationen 700 Essenspakete, die f\u00fcr etwa 1.400 reichen m\u00fcssen. Christopher erkl\u00e4rte mir, dass insgesamt genau so viel verteilt wird, dass es sich irgendwie aus geht und die menschen keinen Aufstand machen. Viele fragen uns auf dem Weg zum Zelt nach Essen, Geld, Job, Visum&#8230;. Wir versuchen immer h\u00f6flich zu bleiben und zu erkl\u00e4ren. W\u00e4hrend ich schon nach dem dritten Mal das Erkl\u00e4ren m\u00fcde bin, macht Christopher sehr herzlich aber bestimmt klar, dass wir das medizinische Team sind und dementsprechend sonst auch nicht helfen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Morgen wird das FACT Team kommen. Die KollegInnen werden schauen, wo das internationale Rote Kreuz dem Hellenischen RK helfen kann. Sie sind SpezialistInnen auf ihrem Gebiet und werden die Lage beurteilen.<\/p>\n<p>Morgen geht es weiter, die n\u00e4chste Schicht. Dieser werden noch sieben folgen, bevor ich direkt aus dem Dienst zum Flughafen fahren und das Flugzeug in die Heimat besteigen werde.<\/p>\n<p>Freunde fragen mich, wie immer, warum ich mir das schon wieder antue. Jede helfende Hand wird gebraucht. Ich bin kein Politiker, habe keine L\u00f6sung, gebe auch niemandem die Schuld. Ich tue das, was ich in der Situation am besten kann: helfen, ohne Vorurteile, ohne Grund, einfach um das leiden zu mindern. Auch, wenn es nur 52 Menschen waren, es werden noch viele kommen in den n\u00e4chsten Schichten. Und jedes \u201eSchukran\u201c- jedes Danke ist die Strapazen wert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ibuprofen ist ein Medikament, das neben einer schmerzstillenden auch eine entz\u00fcndungshemmende und fiebersenkende Wirkung hat&#8230; Was das jetzt mit der<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[61,170,200,218,292],"class_list":["post-3149","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-griechenland","tag-arzt","tag-fluechtlinge","tag-hilfe","tag-idomeni","tag-medizin"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3149","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3149"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3149\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3149"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3149"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/einsatz\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3149"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}