{"id":155,"date":"2008-12-09T13:24:46","date_gmt":"2008-12-09T11:24:46","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/redcrosswebmaster\/?p=155"},"modified":"2008-12-09T13:24:46","modified_gmt":"2008-12-09T11:24:46","slug":"social-media-releas-reloaded","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/redcrosswebmaster\/2008\/12\/09\/social-media-releas-reloaded\/","title":{"rendered":"Social Media Release reloaded &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Bereits im <a href=\"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/redcrosswebmaster\/2008\/03\/27\/sociale-presseaussendungen-ohne-massenmails\/\">M\u00e4rz<\/a> habe ich dar\u00fcber berichtet, dass vielerorts die so genannte Social Media Release im online-Kommunikationsbereich die Presseaussendungen erg\u00e4nzt. Nach einer weiteren Recherche findet man jetzt schon deutlich mehr dazu im Web.<\/p>\n<p>Thomas Pleil, den ich hier des \u00f6fteren zitiert habe, berichtet in seinem Blog Textdepot am 7. November \u00fcber eine gemeinsame Lehrveranstaltung seiner Fakult\u00e4t (Darmstadt) mit der FH in Graz: <a href=\"http:\/\/thomaspleil.wordpress.com\/2008\/11\/07\/ein-infopaket-zur-social-media-release-im-mittelpunkt-eines-lehrexperiments\/\">Ein Infopaket zur Social Media Release im Mittelpunkt eines Lehrexperiments<\/a>. Besonders interessant finde ich seine Sammlung von <a href=\"http:\/\/www.agglom.com\/agglom\/41454\/Social_Media_Release\">Materialien zum Thema auf agglom<\/a>.<\/p>\n<blockquote><p>Pleil: &#8222;Was hat es eigentlich mit der Social Media Release (SMR) auf sich? Manche meinen ja, sie sei vollkommen \u00fcberfl\u00fcssig, Unternehmen oder NGOs solllten bloggen, twittern und gut ist. Andere halten die SMR f\u00fcr einen wichtigen Ansatz, der sogar in eine standardisierte Form gegossen geh\u00f6rt.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Interessant ist, dass unsere <a href=\"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/smr\">SMR-Plattform<\/a> auch immer wieder als eine der wenigen deutschsprachigen SMRs zitiert wird. Das ist besonders interessant, zumal das Experiment ja nur zweimal ausprobiert wurde und mangels Erfolg seit dem &#8222;schl\u00e4ft&#8220;.<\/p>\n<p>Ein besonders interessantes Dokument in diesem Zusammenhang ist die <a href=\"http:\/\/www.socialmediapreview.de\/SocialMediaReleaseeBook.pdf\">Bachelor-Arbeit des SMR-Profis Timo Lommatzsch<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Warum ist der Erfolg unserer Versuche so gering? <\/strong><\/p>\n<p>Auf der einen Seite ist die SMR f\u00fcr professionelle TextproduzentInnen in den Redaktionen wohl noch nicht das Mittel der Wahl &#8211; zumindest nicht f\u00fcr die KollegInnen in den Chronik- und Webredaktionen der bundesweiten \u00f6sterreichischen Medien. Und f\u00fcr Blogger sind die von uns angebotenen Informationen eher irrelevant und zu &#8222;PR-lastig&#8220;, wie mir der eine oder andere Blogger im pers\u00f6nlichem Gespr\u00e4ch verraten hat.<\/p>\n<p>Auch die Herangehensweise der klassischen PR ist f\u00fcr die SMR wohl negativ, schon die Themenselektion, -Aufbereitung und die tats\u00e4chlich verf\u00fcgbaren Informationen und Links m\u00fcssen sich in der Werte- und Wahrnehmungswelt des Web2.0 abspielen, sonst sind sie uninteressant und finden keine Rezeption. Die vom Roten Kreuz kommunizierten Themen sind &#8211; was ihre Werte. und Wahrnehmungswelten betrifft &#8211; eher im Offline-Bereich angesiedelt. Bezieht man sich auf <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ronald_Inglehart\">Ronald Ingleharts<\/a> Wertewandel-Studien, so kann man mit Sicherheit zwischen den modernen und dem postmodernen Wertewelten deutlich unterscheiden &#8211; auf der einen Seite die monokausal denkenden und klar strukturierte Rotkreuz-Welt und im Gegensatz dazu die postmodernen Strukturen des Web2.0: multizentisch, f\u00f6deral &#8211; mit dem Ziel der Selbstverwirklichung.<\/p>\n<p>Wesentlich ist, wenn ich das kurz zusammenfassen darf, die Umkehrung der Bed\u00fcrfnispyramide: Nicht der zu kommunizierende Inhalt staht am Beginn des Kommunikationsprozesses, wie das die Ursache herk\u00f6mmlicher externer Kommunikation ist, sondern der Bedarf in der Web2.0-Zielgruppe. So gesehen ist die neue Web2.0 Kommunikation viel mehr beim Marketing angesiedelt, be den Kunden- und STakeholderbed\u00fcrfnissen und deren definitiven Informationsbed\u00fcrfnissen, als man das bei der &#8222;klassischen PR&#8220; sieht.<\/p>\n<p><strong>Ob wir mit SMRs weitermachen?<\/strong><\/p>\n<p>Das kann ich noch immer nicht mit Sicherheit sagen. klar werden wir weiterhin die Situation beobachten &#8211; vielleicht probiere ich das auch wieder einmal aus, wer wei\u00df?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits im M\u00e4rz habe ich dar\u00fcber berichtet, dass vielerorts die so genannte Social Media Release im online-Kommunikationsbereich die Presseaussendungen erg\u00e4nzt. Nach einer weiteren Recherche findet man jetzt schon deutlich mehr dazu im Web. Thomas Pleil, den ich hier des \u00f6fteren zitiert habe, berichtet in seinem Blog Textdepot am 7. 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