{"id":51,"date":"2007-07-04T19:26:00","date_gmt":"2007-07-04T19:26:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/redcrosswebmaster\/2007\/07\/04\/roteskreuzat-on-strategy\/"},"modified":"2007-07-04T19:26:00","modified_gmt":"2007-07-04T19:26:00","slug":"roteskreuzat-on-strategy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/redcrosswebmaster\/2007\/07\/04\/roteskreuzat-on-strategy\/","title":{"rendered":"Roteskreuz.at: On Strategy?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/bp2.blogger.com\/_WrqVTuv0b1k\/RowQscPbH7I\/AAAAAAAAA1c\/gGDh_VAKDLg\/s1600-h\/Clipboard01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bp2.blogger.com\/_WrqVTuv0b1k\/RowQscPbH7I\/AAAAAAAAA1c\/gGDh_VAKDLg\/s320\/Clipboard01.jpg\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nNeben der herk\u00f6mmlichen Pr\u00e4senz im Web, die seit Mitte der 1990er-Jahre zun\u00e4chst unter www.redcross.or.at und seit 1999 auf www.roteskreuz.at (mit unz\u00e4hligen regionalen, thematischen und thematisch-regionalen Subdomains, <a href=\"http:\/\/redcrosswebmaster.blogspot.com\/2007\/03\/einige-rotkreuz-links.html\">hier ein paar Beispiele<\/a>) online ist, wurde auch schon gegen Ende der 1990er-Jahre mit der Entwicklung einer online-Spendenplattform (<a href=\"http:\/\/spende.roteskreuz.at\">spende.roteskreuz.at<\/a>) begonnen, die dann 2003 online gegangen ist. Vergangenes Jahr wurde diese Site um die M\u00f6glichkeit der online-\u00dcberweisung (EPS) erg\u00e4nzt (<a href=\"http:\/\/redcrosswebmaster.blogspot.com\/2007\/03\/gepimptes-rotkreuz-onlinespenden.html\">weblog-Artikel dazu<\/a>).<\/p>\n<blockquote><p>F\u00fcr eine soziale und humanit\u00e4re Organisation, die viele Leistungen erbringt, die zum Teil bzw. sogar ausschlie\u00dflich durch Spenden von Privatpersonen oder Institutionen finanziert werden, ist es essentiell, den (potentiellen) Spendern einfache und rasche Wege zur Verf\u00fcgung zu stellen, die unabh\u00e4ngig von Schalter\u00f6ffnungszeiten der Geldinstitute und Post\u00e4mtern rund um die Uhr zur Verf\u00fcgung stehen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die online-Spendenm\u00f6glichkeit erst dann intensiv gen\u00fctzt wird, wenn Katastrophen oder gro\u00dfe Ereignisse (bzw. Konflikte) durch dichte mediale Berichterstattung in die Alltagsrealit\u00e4t der Medienkonsumenten eindringen. <\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist die \u201esoziale N\u00e4he\u201c zu den SpenderInnen, diese kann \u2013 wie im Falle der Katastrophen im Inland \u2013 in Realit\u00e4t durch Nachbarschaft gegeben sein, oder durch ein Gef\u00fchl der Solidarit\u00e4t (Beispiel \u201eNachbar in Not\u201c) erzeugt werden. Auch die \u00fcberproportional zur tats\u00e4chlichen geographischen Entfernung hohe Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Hilfsorganisationen nach dem Tsunami zeigt diese Abh\u00e4ngigkeit von der gef\u00fchlten N\u00e4he, die in diesem Falle durch die Beteiligung von \u00d6sterreichischen TouristInnen und die Berichterstattung \u00fcber ihre Erlebnisse konstruiert wurde. <\/p><\/blockquote>\n<p>Als ich 2006, nach 9 Jahren in der Medienarbeit und Kommunikation, die Verantwortung f\u00fcr den online-Bereich des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes \u00fcbernommen habe, versuchte ich zun\u00e4chst, die Situation und die Anforderungen genau zu erforschen. Zu diesem Zweck war es zun\u00e4chst wichtig, die unterschiedlichen Stakeholder zu identifizieren und in weiterer Folge ihre Bed\u00fcrfnisse intensiv zu hinterfragen. Neben der Nutzerinnenbefragung wurden auch die Seitenstatistiken und Besucherwege durch die derzeitige Site zu dieser Analyse herangezogen, die auch zur Grundlage des neuen online-Konzepts wurde. <\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre hat sich gezeigt, dass nicht alle Zielgruppen gleicherma\u00dfen Nutzen vom online-Auftritt des Roten Kreuzes haben. Umfragen unter den Usern haben gezeigt, dass von den Besuchern der \u201eherk\u00f6mmlichen\u201c Website rund 50% Mitarbeiterinnen des Roten Kreuzes sind, lediglich die H\u00e4lfte ist also von extern. Dieses Verh\u00e4ltnis verschiebt sich bei regionalen Auftritten in Richtung interner Teilanspruchsgruppen, so dass es Landesverb\u00e4nde gibt, deren externe Nutzer nur mehr ein Viertel der Gesamtuserzahlen ausmachen. Das bisher verwendete Contentmanagement-System &#8211; eine propriet\u00e4re Entwicklung mit dem Namen RedTools \u2013 erlaubt zudem vieles nicht, das inzwischen zum Standard im Web wurde. Auch unter Vernachl\u00e4ssigung des Web2.0 Ansatzes war \u00fcber kurz oder lang eine Neukonzeption des gesamten online-Auftritts des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes daher nicht zu vermeiden.<\/p>\n<p>Aus der jahrelangen Erfahrung mit Journalistinnen im regionalen, bundesweiten aber auch internationalen Kontext war mir daher zun\u00e4chst die Informationskomponente besonders wichtig. Folgerichtig wurde, in Kooperation mit mehreren freiwilligen Mitarbeitern mit redaktioneller Erfahrung im Radio- und Fernseh-Bereich, zuerst ein Bereich vorgezogen: Wir begannen bereits Mitte 2006 mit der regelm\u00e4\u00dfigen Produktion eines Podcasts (link: <a href=\"http:\/\/redcrosswebmaster.blogspot.com\/2007\/06\/ein-podcast-ber-den-podcast.html\">Ein Podcast \u00fcber den Podcast?<\/a>). Die urspr\u00fcngliche Idee war es Radiostationen mit OTs, also mit Aufnahmen von Interviews bzw. Berichten aus Krisen- und Katastrophenregionen zu versorgen. Das Equipment dazu: ein Sony Minidisc-Recorder (inzwischen durch einen Roland MP3-Recorder ersetzt) und ein AKG-Mikrophon. Als Software setzen wir in der Vorbereitung der OTs vorwiegend Audacity ein. Die laufende Zusammenarbeit mit den relevanten Akteuren im \u00d6sterreichischen Radiobereich (\u00d61, \u00d63, Privatradios) und die anerkannte Kompetenz des Roten Kreuzes bei seinen T\u00e4tigkeiten verst\u00e4rkte die Qualit\u00e4t, aber auch die Bekanntheit dieses Services, das zuletzt eine Top-Positionierung erreichen konnte (link: <a href=\"http:\/\/redcrosswebmaster.blogspot.com\/2007\/06\/eigenlob-stinkt-nicht-immer.html\">Eigenlob stinkt nicht immer<\/a>).<\/p>\n<p>Ein weiteres Bit in der Weiterentwicklung war die Strategie, einzelne neue Softwaremodule aus dem Redaktionssystem herauszunehmen, um diese in Zukunft auch im Rahmen eines neuen Frameworks n\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Ein online-Bewerbungstool ging unter <a href=\"http:\/\/jobs.roteskreuz.at\">jobs.roteskreuz.at<\/a> online und wird von Bewerberinnen auch intensiv gen\u00fctzt, <a href=\"http:\/\/rktv.roteskreuz.at\/\">RKTV<\/a> (link), eine Flash-Anwendung f\u00fcr Infoscreens wurde auch als Screensaver adaptiert (<a href=\"http:\/\/redcross.net1.treangeli.at\/rktv_bildschirmschoner_4_3.zip\">Downloads<\/a>) und l\u00e4uft seit \u00fcber zwei Jahren zur Information der BlutspenderInnen in der Aula des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes in Wien und auf hunderten Bildschirmen von Rotkreuz-Interessierten in der ganzen Welt. Grundlage vieler dieser Neuentwicklungen war der einfache und modulare Aufbau (basierend auf einem LAMP-System) und die Syndikalisierbarkeit der produzierten Daten (<a href=\"http:\/\/redcrosswebmaster.blogspot.com\/2007\/04\/rss-feeds-beim-roten-kreuz.html\">Liste der verf\u00fcgbaren Rotkreuz-RSS-Streams<\/a>). Umgesetzt hat die meisten Projekte unsere \u201eHausagentur\u201c Info-Media mit ihren Partnern. <\/p>\n<p>Monothematische Kampagnenseiten (<a href=\"http:\/\/defi.roteskreuz.at\">defi.roteskreuz.at<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.erstehilfe.at\">www.erstehilfe.at<\/a>) wurden schon in der Vergangenheit immer wieder anlassbezogen erstellt. Externe \u201eBlogs\u201c im engeren Sinne waren bis heuer kein Bestandteil der online-Strategie des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes. <\/p>\n<p><strong>Weblogs<\/strong><br \/>\nIm Zuge der eigenen Besch\u00e4ftigung mit dem Ph\u00e4nomen Blogs und deren Relevanz im Kommunikationsbetrieb wurde zun\u00e4chst der \u201eWebmaster\u2019s blog\u201c gestartet, eine Website auf der \u201eMetaebene\u201c \u00fcber die unterschiedlichen Rotkreuz-Websites, deren Zielkunden ganz klar bei den Rotkreuz-Webverantwortlichen der Bundesl\u00e4nder und der Dienststellen liegen. Neuigkeiten zum Rotkreuz-Internet, neue Banner, Codes und vieles mehr wurden und werden hier seit M\u00e4rz 2007 ver\u00f6ffentlicht. Zudem habe ich (mit Sicherheit inspiriert von <a href=\"http:\/\/www.benschott.com\/\">Ben Schotts Sammelsurien<\/a>) versucht, auch unterschiedliche systematische Sammlungen von Rotkreuz-relevanten bzw. Website-immanenten Quellen zu erstellen. Beginnend von den wichtigsten online-Spendenzwecken (<a href=\"http:\/\/redcrosswebmaster.blogspot.com\/2007\/03\/gepimptes-rotkreuz-onlinespenden.html\">link<\/a>) \u00fcber die (unvollst\u00e4ndige) Liste der Rotkreuz-Subdomains in \u00d6sterreich (<a href=\"http:\/\/redcrosswebmaster.blogspot.com\/2007\/03\/einige-rotkreuz-links.html\">link<\/a>) bis hin zur verlinkten Gesamtliste aller Treichlpreis-Tr\u00e4gerInnen (<a href=\"http:\/\/redcrosswebmaster.blogspot.com\/2007\/05\/treichl-preis-des-roten-kreuzes.html\">link<\/a>) oder eine Liste der erschienenen Gastkommentare in \u00d6sterreichischen Medien seit 2001(<a href=\"http:\/\/redcrosswebmaster.blogspot.com\/2007\/03\/gastkommentar-die-ganze-liste.html\">link<\/a>). <\/p>\n<p>Ein weiterer Blog zu meinem Interessensgebiet der Soziologie ging vergangenen Monat unter dem Titel <a href=\"http:\/\/redcrossociologist.blogspot.at\">redcrossociologist.blogspot.at<\/a> online. Hier will ich mich mit einer sozialwissenschaftlichen Betrachtung der Rotkreuz-Organisation besch\u00e4ftigen, eine Perspektive, die in einer Organisation von nahezu 50.000 Mitgliedern immer wieder interessantes hervorbringt. Da dieser Blog erst im entstehen ist, ist Vieles noch offen und unklar.<\/p>\n<p>In Zukunft ist es geplant, speziell den unterschiedlichen Expertinnen innerhalb des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes verschiedene Weblogs zur Verf\u00fcgung zu stellen, um ihre Fachexpertise in pers\u00f6nlicher Form in mehr oder weniger monothematischen Blogs publizieren zu k\u00f6nnen und damit auch eine online Vernetzung in die unterschiedlichen Fach-Communities erreichen. Eine Einbindung dieser Experten-Blog-Themen in das neue Rotkreuz-Portal ist ebenso angedacht.<\/p>\n<p>Zum Thema Blog und Katastrophen gibt es einen <a href=\"http:\/\/http:\/\/redcrosswebmaster.blogspot.com\/2007\/07\/disaster-20.html\">Blog-Eintrag<\/a>, der die neuesten Konzepte erl\u00e4utert und kritisch analysiert. Ein weiteres Bit in der Web2.0 Umgebung des Roten Kreuzes in \u00d6sterreich ist humanitynetwork &#8211; Dazu gibt es einen ersten <a href=\"http:\/\/redcrosswebmaster.blogspot.com\/2007\/07\/netzwerk-der-menschlichkeit.html\">kurzen Bericht im Blog<\/a>.<\/p>\n<p>Ein manuelles Trackback:<\/p>\n<p>Thomas Pleil reagiert in seinem Blog: <a href=\"http:\/\/thomaspleil.wordpress.com\/2007\/07\/05\/online-pr-einer-ngo-fallbeispiel-rotes-kreuz-at\/\">http:\/\/thomaspleil.wordpress.com\/2007\/07\/05\/online-pr-einer-ngo-fallbeispiel-rotes-kreuz-at\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neben der herk\u00f6mmlichen Pr\u00e4senz im Web, die seit Mitte der 1990er-Jahre zun\u00e4chst unter www.redcross.or.at und seit 1999 auf www.roteskreuz.at (mit unz\u00e4hligen regionalen, thematischen und thematisch-regionalen Subdomains, hier ein paar Beispiele) online ist, wurde auch schon gegen Ende der 1990er-Jahre mit der Entwicklung einer online-Spendenplattform (spende.roteskreuz.at) begonnen, die dann 2003 online gegangen ist. 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