{"id":148,"date":"2009-07-22T13:31:59","date_gmt":"2009-07-22T11:31:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/sociologist\/?p=148"},"modified":"2009-07-22T13:31:59","modified_gmt":"2009-07-22T11:31:59","slug":"integrierte-kommunikationsstrategien-fur-jugendliche-zielgruppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/2009\/07\/22\/integrierte-kommunikationsstrategien-fur-jugendliche-zielgruppen\/","title":{"rendered":"Integrierte Kommunikationsstrategien f\u00fcr jugendliche Zielgruppen?"},"content":{"rendered":"<p><!--84212898-->Anbei mein Beitrag zur <a href=\"http:\/\/npoblogparade.wordpress.com\/2009\/06\/01\/die-npo-blogparade-wachst-und-wachst\/\">NPO-Blogparade<\/a>, bei der ich erstmals <a href=\"http:\/\/npoblogparade.wordpress.com\/gastgeber\/\">Gastgeber <\/a>sein darf. Ich habe versucht, mich mit theoretischen Konzepten zur\u00fcck zu halten, um nicht paradigmatisch die Antworten vorweg zu nehmen. Bitte entschuldigt die Verz\u00f6gerung bei der Publikation meines Beitrags, ich befinde mich im Moment auf Kur im <a href=\"http:\/\/www.gastein.com\/\">Gasteinertal <\/a>und musste erst dazwischen die Zeit finden, mir was zu \u00fcberlegen.<\/p>\n<p>Betrachtet man die NPOs, in denen sich Menschen engagieren, so sind diese entweder sehr milieutypisch f\u00fcr verschiedene Milieulagen der heutigen (postmodernen?) Gesellschaft, oder in Form von gro\u00dfen Organisationen eher \u2013 sagen wir einmal diffuse ausgerichtete Massenorganisationen mit statistisch \u00e4lterem und bildungsfernerem Publikum. Viele Organisationen, die auf private Fundraisingaktivit\u00e4ten angewiesen sind, typisieren deren Spenderklientel auch tendenziell weiblich, \u00e4lter und bildungsfern.<\/p>\n<figure id=\"attachment_151\" aria-describedby=\"caption-attachment-151\" style=\"width: 234px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-151\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2009\/07\/poor-234x300.jpg\" alt=\"Arme Frau in England beim Arzt. Bild: Life! 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Mark Kauffman 1949<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein Ph\u00e4nomen, das sich durch die Abh\u00e4ngigkeit von diesen Sozialstrukturen ergibt, ist jenes, das im Bereich der empirischen Sozialwissenschaften als Panelsterblichkeit bezeichnet wird, n\u00e4mlich dass die Datenbasis f\u00fcr diese Fundraisingaktivit\u00e4ten immer d\u00fcnner wird und daher laufend neue ZielkundInnen geworben werden m\u00fcssen. Ein zweites Ph\u00e4nomen, das auf die soziale Struktur zur\u00fcck zu f\u00fchren ist, k\u00f6nnte man als \u00f6konomischen Vulnerabilit\u00e4tseffekt bezeichnen, denn gerade \u00e4ltere Personen aus Bildungsfernen Schichten sind besonders empfindlich auf Schwankungen der wirtschaftlichen Lage, da oftmals nicht viele finanzielle Reserven vorhanden sind. Das f\u00fchrt dann rasch zu geringeren Fundraising-Ertr\u00e4gen, gerade in Zeiten, in denen beispielsweise Sozialorganisationen am ehesten eine fundierte finanzielle Ausstattung ben\u00f6tigen w\u00fcrden, um ihren zivilgesellschaftlichen Aufgaben zur Abfederung der \u00f6konomischen Wirkungen auf die Schw\u00e4chsten der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Ich stelle mir daher die Frage, ob es \u2013 im Falle der gro\u00dfen diffusen Organisationen \u2013 Sinn machen w\u00fcrde, ganz gezielt junges Publikum (ab wann macht es Sinn, Jugendliche zu targeten?) anzusprechen, um es f\u00fcr die Werte dieser Organisationen zu sozialisieren und damit auch die Basis f\u00fcr zuk\u00fcnftige Aktivit\u00e4ten zu schaffen?<\/p>\n<figure id=\"attachment_150\" aria-describedby=\"caption-attachment-150\" style=\"width: 197px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-150\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2009\/07\/japanese-youth-197x300.jpg\" alt=\"Japanische Jugendliche. Foto: Life! Michael Rougier 1964\" width=\"197\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2009\/07\/japanese-youth-197x300.jpg 197w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2009\/07\/japanese-youth-768x1168.jpg 768w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2009\/07\/japanese-youth-674x1024.jpg 674w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2009\/07\/japanese-youth.jpg 842w\" sizes=\"auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-150\" class=\"wp-caption-text\">Japanische Jugendliche. Foto: Life! Michael Rougier 1964<\/figcaption><\/figure>\n<p>Inwiefern sind derartige Strategien auch f\u00fcr stark milieuspezifische NPOs von Nutzen, ohne dass die Streuverluste der Aktivit\u00e4ten, die Nutzeffekte \u00fcberwiegen? Und schlie\u00dflich: Wie k\u00f6nnen derartige zielgruppenrelevanten Kommunikationsstrategien aufgebaut sein, reicht da ein viraler Zugang \u00fcber das Web2.0, oder sollte man sich eher ganz breite und transmediale Konzepte \u00fcberlegen? Gibt es vielleicht best practices?<\/p>\n<p>Ich freue mich \u00fcber Eure Beitr\u00e4ge bis zum 12. August.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anbei mein Beitrag zur NPO-Blogparade, bei der ich erstmals Gastgeber sein darf. Ich habe versucht, mich mit theoretischen Konzepten zur\u00fcck zu halten, um nicht paradigmatisch die Antworten vorweg zu nehmen. 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