{"id":208,"date":"2010-02-16T16:25:10","date_gmt":"2010-02-16T14:25:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/sociologist\/?p=208"},"modified":"2010-02-16T16:25:10","modified_gmt":"2010-02-16T14:25:10","slug":"integrierte-marketingkommunikation-jugend-web2-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/2010\/02\/16\/integrierte-marketingkommunikation-jugend-web2-0\/","title":{"rendered":"Integrierte Marketingkommunikation &#8211; &#8222;Jugend&#8220; &amp; Web2.0"},"content":{"rendered":"<p>Zu der hier zuvor gef\u00fchrten Diskussion \u00fcber eine integrierte Kommunikationsstrategie f\u00fcr jugendliche Zielgruppen m\u00f6chten wir uns an dieser Stelle als <strong>Projektteam der WU Wien<\/strong> zu Wort melden und unsere Erkenntnisse aus einem von uns im Wintersemester 09\/10 durchgef\u00fchrten Projekt mit euch teilen. Somit k\u00f6nnen wir einen neuen Blickwinkel in die Diskussion einbringen.<\/p>\n<p>Ziel des Projektes war die Entwicklung einer integrierten <strong>Jugendmarketingstrategie mit besonderer Ber\u00fccksichtung von Web2.0-Elementen<\/strong>. Fokus unserer Recherche- und Analysearbeit lag dabei auf der NPO \u00d6sterreichisches Rotes Kreuz. Die von uns erarbeiteten Aspekte sind sicherlich auch f\u00fcr andere (\u00e4hnliche) Organisationen relevant und die Resultate teilweise \u00fcbertragbar.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten in diesem Zusammenhang zuerst zwei f\u00fcr unsere Arbeit zentrale Fragen ansprechen, die auch hier schon \u00f6fters angesprochen wurden. Um zu einem Ergebnis zu gelangen, war es von zentraler Bedeutung folgende Fragen zu kl\u00e4ren:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>(1) Welche Rolle spielt die Zielgruppe \u201eJugend\u201c f\u00fcr NPOs?<\/strong><\/li>\n<li><strong>(2) Wie kann diese am besten von den Organisationen erreicht werden? Welche Rolle spielt dabei das Internet und dessen neue Generation, das Web 2.0?<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>(1) Jugendliche \u2013 als Zielgruppe f\u00fcr NPOs, in unserem Zusammenhang f\u00fcr das \u00d6sterreichische Rote Kreuz \u2013 sind wie sich in unserer Arbeit herausstellte als <strong>zuk\u00fcnftige Unterst\u00fctzer, Vermittler der Inhalte und Freiwillige f\u00fcr die Organisation<\/strong> von zentraler Bedeutung.<\/p>\n<p>Vorweg gilt es aber den Begriff einzugrenzen: \u201eJugend\u201c wurde f\u00fcr unsere Analyse als Personenkreis der 14- bis 30-J\u00e4hrigen festgelegt (in Anlehnung an einige Studien und die Begriffseingrenzung des BMWFJ). Diese kennzeichnet sich durch Heterogenit\u00e4t, Szenenvielfalt, Individualit\u00e4t sowie die Bedeutung des Freundeskreises (Ergebnisse hierf\u00fcr erhielten wir aus der Forschung zu Jugendkultur siehe z.B. <a href=\"http:\/\/www.jugendkultur.at\">www.jugendkultur.at<\/a> -Beate Gro\u00dfegger).<\/p>\n<p>Jugendliches Verhalten weist eine sinkende Tendenz des Engagementbewusstseins und eine verst\u00e4rkte Mediennutzung, besonders innovativer Medien wie des Internets, auf. Vor allem die sinkende Tendenz des Engagementbewusstseins macht es f\u00fcr NPOs unabdingbar gezielt Jugendliche anzusprechen um auch die zuk\u00fcnftige Existenz jener Organisationen zu sichern, die stark von Freiwilligenarbeit abh\u00e4ngig sind. Doch welche Rolle spielt dabei das Internet?<\/p>\n<p>(2) Das Internet weist <strong>Charakteristika eines Leitmediums<\/strong> innerhalb der Zielgruppe auf.<\/p>\n<p>Dies zeigte sich vor allem durch die Analyse der Mediennutzung Jugendlicher (Informationen zur Mediennutzung der Jugend von heute \u2013 Time Scout Studie <a href=\"http:\/\/www.tfactory.com\/5000trendstudie-TimescoutZ.html\">http:\/\/www.tfactory.com\/5000trendstudie-TimescoutZ.html<\/a>).<\/p>\n<p>Das Internet bietet Jugendlichen nicht nur M\u00f6glichkeiten zur Informationssuche und Unterhaltung, sondern auch zur Kommunikation. Kommunikation bildet einen zentralen Aspekt in der Nutzung des Internets. Dies zeigt sich auch in einer drastischen Steigerung der Userzuw\u00e4chse verschiedener Online Communities und sozialer Netzwerke (Facebook &amp; Co).<\/p>\n<p>Die Frage wie Jugendliche am besten erreichbar sind, f\u00fchrt aus unserer Sicht somit am Internet nicht vorbei. Die Innovation des Web 2.0 bietet Organisationen ebenso Kostenvorteile sowie M\u00f6glichkeiten der Eigeninitiative und Mitgestaltung. Dies konnte durch Best Practice-Beispiele in unserer Arbeit best\u00e4tigt werden: Immer mehr Organisationen und Unternehmen machen sich die Vorteile des Web 2.0 zu Nutzen (beispielsweise Ober\u00f6sterreich Tourismus sucht Ober\u00f6sterreich Botschafterin auf Facebook http:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OBS_20091204_OBS0016).<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im Folgenden eine knappe Zusammenstellung der Erkenntnisse, die wir aus unseren Analysen (der Literatur, Best-Practice etc.) gewinnen konnten.<\/p>\n<p>Durch intensive Literaturrecherche und Vergleiche mit \u00e4hnliche Organisationen sind wir im Rahmen unserer Arbeit zu dem Ergebnis gekommen, dass durch die zunehmende Bedeutung des Internets und im Besonderen von Web 2. 0- Applikationen die Ansprache der Zielgruppe \u201eJugend\u201c durch eben diese Medien von gro\u00dfer Bedeutung ist. Die Ansprache ist auf diesem Weg am einfachsten zu gestalten, besonders was ihre Umsetzbarkeit betrifft, und ist weiters mit wenig Kosten verbunden und geeignet schnelle Reaktionen zu erzeugen. Vor allem der Kostenvorteil des Internets gegen\u00fcber anderen Medien stellt sich vor allem f\u00fcr NPOs als gro\u00dfer Vorteil heraus. Der Ausbau der Internetpr\u00e4senz speziell f\u00fcr Jugendliche sowie der Auftritt in \u201esocial communities\u201c erscheinen somit zentral. Bei der Verwendung von Web 2.0-Applikationen darf aber die Pflege bzw. das Monitoring bez\u00fcglich der Aktualit\u00e4t dieser Applikationen nicht vernachl\u00e4ssigt werden um den gew\u00fcnschten Effekt zu erreichen &#8211; eine intensivere zielgerechte Positionierung und Integration der Jugend in die Organisation. Neben dem Internet sollen dennoch \u201eklassische\u201c Medien weiterhin einbezogen werden, dadurch kann erreicht werden, dass auch Jugendliche au\u00dferhalb der \u201eOnline-Welt\u201c angesprochen werden.<\/p>\n<p>Letztendlich kommen wir zu dem Schluss, dass die Einbeziehung der Jugend als Zielgruppe und eine integrierter Marketingkommunikation f\u00fcr die Zukunft des \u00d6RK von zentraler Bedeutung ist. Durch die Verwendung des Internets k\u00f6nnen\u00a0Kostenvorteile genutzt werden. Eine Marketingkommunikation mit geringer oder keiner Einbeziehung des Internets erschwert eine zielgruppengerechte Ansprache, da das Internet zu den am meisten genutzten Medien junger Zielgruppen z\u00e4hlt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Wintersemester 2009\/2010 arbeitete ein Team von vier Studentinnen der WU Wien an einem Projekt f\u00fcr das \u00d6RK. Vor dem Hintergrund einer fehlenden zusammenfassenden Strategie f\u00fcr die Zielgruppe \u201eJugend\u201c galt es, deren strategische Relevanz zu kl\u00e4ren und eine integrierte Marketingstrategie zu entwickeln. Ziel einer solchen ist es, das \u00d6sterreichische Rote Kreuz f\u00fcr die Zielgruppe zu positionieren. Einerseits erm\u00f6glicht dies die Sensibilisierung der \u201eJugend\u201c f\u00fcr das Rote Kreuz und dessen Inhalte. Andererseits bietet eine zielgruppengerechte Marketingkommunikation die Chance, den Bereich \u201eJugend\u201c f\u00fcr die Zukunft als neues Segment f\u00fcr das Targeting f\u00fcr Freiwilligenarbeit anzusprechen.<br \/>\nIn diesem Blogbeitrag sollen wesentliche Aspekte der Projektarbeit angef\u00fchrt werden und diese zu einer weiteren Diskussion zum Thema &#8222;Jugendmarketingkommunikation&#8220; anregen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-208","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/208","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=208"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/208\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=208"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=208"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=208"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}