{"id":353,"date":"2012-03-30T19:10:34","date_gmt":"2012-03-30T17:10:34","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/sociologist\/?p=353"},"modified":"2012-03-30T19:10:34","modified_gmt":"2012-03-30T17:10:34","slug":"warum-man-sich-das-antut-motivationsfaktoren-fur-freiwilliges-engagement-in-osterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/2012\/03\/30\/warum-man-sich-das-antut-motivationsfaktoren-fur-freiwilliges-engagement-in-osterreich\/","title":{"rendered":"Warum man sich das antut: Motivationsfaktoren f\u00fcr freiwilliges Engagement in \u00d6sterreich"},"content":{"rendered":"<h2>Eine Analyse anhand der Daten des Stimmungsbarometers 2011 (\u00d6sterreichisches Rotes Kreuz)<\/h2>\n<p>Gerald Czech<a title=\"\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> und Assma Hajji<a title=\"\" href=\"#_ftn2\">[2]<\/a>, \u00d6sterreichisches Rotes Kreuz<\/p>\n<p><a title=\"Warum man sich das antut: Motivationsfaktoren f\u00fcr freiwilliges Engagement\" href=\"http:\/\/www.roteskreuz.at\/fileadmin\/user_upload\/PDF\/Site\/Ehrenamt_Faktoren_cze.pdf\" target=\"_blank\">Volltext (PDF): Czech\/Hajji(2012):Warum man sich das antut: Motivationsfaktoren f\u00fcr freiwilliges Engagement in \u00d6sterreich<\/a><\/p>\n<h1>Summary<\/h1>\n<p>Erforscht man die Motive von freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes so sieht man, dass altruistische Motive des \u201eAnderen-helfens\u201c durchwegs die st\u00e4rkste Bedeutung zu haben scheinen. Diese Beweggr\u00fcnde gleichen anderen Studien, die anl\u00e4sslich des Europ\u00e4ischen Jahrs des freiwilligen Engagements 2011 verschiedenes freiwilliges Engagement in \u00d6sterreich untersucht haben. Dennoch lassen sich Unterschiede in den Motivatoren in verschiedenen Mitarbeiter\/innengruppen feststellen. Vergleicht man diese Faktoren mit den von Motiven in der Gesamtbev\u00f6lkerung, so zeigen sich durchaus Rotkreuz-spezifische Motivationsmuster f\u00fcr freiwilliges Engagement \u201eAus Liebe zum Menschen\u201c.<\/p>\n<h1>Einleitung<\/h1>\n<p>Gerade das f\u00fcr das\u00a0 Jahr 2011 von der Europ\u00e4ischen Kommission ausgerufene \u201eEurop\u00e4ische Jahr der Freiwilligkeit\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> sollte \u2013 so das Bundesministerium f\u00fcr Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz<a title=\"\" href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> &#8211; die <strong>Rahmenbedingungen f\u00fcr freiwilliges Engagement<\/strong> verbessern, das <strong>Potential der Organisatoren f\u00fcr Freiwilligenarbeit<\/strong> st\u00e4rken, die <strong>Anerkennung der Freiwilligent\u00e4tigkeiten<\/strong> verbessern und f\u00fcr den Wert und die <strong>Bedeutung freiwilligen Engagements<\/strong> sensibilisieren. F\u00fcr das \u00d6sterreichische Rote Kreuz als Hauptakteur, wenn es um freiwilliges und uneigenn\u00fctziges Engagement \u201eAus Liebe zum Menschen\u201c geht, Grund genug, eben diese angestrebten Ziele einerseits intern und andererseits extern zu erforschen, um einen repr\u00e4sentativen \u00dcberblick \u00fcber das freiwillige Engagement in \u00d6sterreich und im Roten Kreuz zu erhalten.<\/p>\n<p>Dieser Text geht den Motivlagen nach, die Freiwillige in \u00d6sterreich angeben, widmet sich daher der Innensicht von Freiwilligenorganisationen.<\/p>\n<p>Die Arbeit des \u00d6sterreichisches Roten Kreuzes ist zu einem bedeutenden Teil vom freiwilligen Engagement der Mitarbeiter abh\u00e4ngig. \u00dcber 51.000 freiwillig engagierte stellen einen betr\u00e4chtlichen Anteil der Mitarbeiter\/innen dar<a title=\"\" href=\"#_ftn5\">[5]<\/a>.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Beitrag, den diese Personen tagt\u00e4glich leisten, ein weitestgehend mess- und bestimmbarer ist, wie das der allj\u00e4hrliche Leistungsbericht<a title=\"\" href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes eindrucksvoll zeigt, sind die dahinterliegenden Motive weniger klar ersichtlich. In diesem Artikel soll der unterschiedliche Zugang verschiedener Personengruppen zu freiwilligem Engagement n\u00e4her erforscht werden \u2013 welche Unterschiede, welche \u00c4hnlichkeiten lassen sich zwischen oder innerhalb diverser Personengruppen feststellen? Welche Faktoren sind es, die mehr oder weniger stark ausschlaggebend f\u00fcr die Entscheidung f\u00fcr (oder auch gegen) freiwilliges Engagement (ob innerhalb einer Organisation oder im privaten Bereich) sind?<\/p>\n<p>Als Basis der Analyse dienen die Daten des Stimmungsbarometers 2011, dabei handelt es sich um eine quantitative Onlineerhebung, die im zweiten Quartal 2011 innerhalb des \u00f6sterreichischen Roten Kreuzes durchgef\u00fchrt wurde. Befragt wurden dabei freiwillige und hauptberufliche Mitarbeiter\/innen sowie Zivildienstleistende, die Erhebung erfolgte mittels online-Fragebogen (n=4.877<a title=\"\" href=\"#_ftn7\">[7]<\/a>). Kontrastiert werden diese Daten mit den Ergebnissen einer Online-Erhebung zum Thema Freiwilligkeit, die von market<a title=\"\" href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> im Herbst 2011 im Auftrag des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes<a title=\"\" href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> durchgef\u00fchrt wurde (n=1.000).<\/p>\n<p>Diese beiden selbst erstellten bzw. veranlassten Daten solle mit weiterem verf\u00fcgbaren aktuellem Datenmaterial, beispielsweise einer Studie der Steirischen Landesregierung<a title=\"\" href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> unter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Einsatzorganisationen, oder dem Freiwilligenbericht des Sozialministeriums<a title=\"\" href=\"#_ftn11\">[11]<\/a> verglichen werden, um die Validit\u00e4t zu pr\u00fcfen und eventuelle Unterschiede in den Sozialsystemen herauszuarbeiten.<\/p>\n<h1>Ergebnisse<\/h1>\n<p>In diesem Abschnitt wollen wir die Ergebnisse des Stimmungsbarometers f\u00fcr die Grundgesamtheit der \u00d6sterreichischen Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und \u2013 Mitarbeiter einerseits und die der Market-Studie f\u00fcr die\u00a0 \u00d6sterreichischen Gesamtbev\u00f6lkerung respektive aller freiwillig T\u00e4tigen anderseits im Detail betrachten und die Ergebnisse gegen\u00fcber stellen.<\/p>\n<h2>Freiwilliges Engagement<\/h2>\n<p>Jeder zweite \u00d6sterreicher\/jede zweite \u00d6sterreicherin, so die market-Studie gibt an, dass er\/sie freiwillig engagiert ist \u2013 M\u00e4nner mehr als Frauen, Personen am Land mehr, als in der Stadt. Auch beim Alter der Befragten gibt es Unterschiede, die freiwillige Beteiligung d\u00fcrfte bis zum Alter von 50 Jahren steigen und danach konstant \u00fcber dem Mittelwert bleiben.<\/p>\n<p>Diese Werte sind insoferne erstaunlich, als das der Freiwilligenbericht des Sozialministeriums<a title=\"\" href=\"#_ftn12\">[12]<\/a> zwei Jahre zuvor nur 43,8 % Engagierte in \u00d6sterreich ausmachen konnte, in jedem Fall signifikant weniger.<\/p>\n<figure id=\"attachment_373\" aria-describedby=\"caption-attachment-373\" style=\"width: 604px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-373\" title=\"Abbildung 1: Ehrenamtliches Engagement in Organisationen, Quelle: market\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_1.jpg\" alt=\"Abbildung 1: Ehrenamtliches Engagement in Organisationen, Quelle: market\" width=\"604\" height=\"419\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_1.jpg 604w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_1-300x208.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 604px) 100vw, 604px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-373\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1: Ehrenamtliches Engagement in Organisationen, Quelle: market<\/figcaption><\/figure>\n<p>Interessant scheint in diesem Zusammenhang auch, dass es Milieus gibt, in denen offenbar freiwilliges Engagement deutlich st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt sein d\u00fcrfte, als im Gesamtbev\u00f6lkerungsschnitt. So lieferte eine Umfrage des Innenministeriums<a title=\"\" href=\"#_ftn13\">[13]<\/a> unter 4.375 Bediensteten eine Quote von 85,8 % freiwilligen Engagements. Auch wenn die Teilnahmequote von 13,1 % hier sehr gro\u00df scheint und die AutorInnen angeben, dass sich die soziodemographischen Verteilungen zwischen Sample und Grundgesamtheit gleichen, d\u00fcrfte ein gewisser Bias bei der Stichprobe in Richtung freiwilliges Engagement vorliegen.<\/p>\n<h2>Motive f\u00fcr ehrenamtliches Engagement<\/h2>\n<p>Die Befragten Rotkreuz-Mitarbeiter\/innen wurden nach ihren jeweiligen Motiven f\u00fcr ehrenamtliches Engagement gefragt (gemeint ist jegliche Art von ehrenamtlichem Engagement, nicht lediglich solches im Rahmen des Roten Kreuzes selbst<a title=\"\" href=\"#_ftn14\">[14]<\/a>). Als bedeutendstes Motiv wurde dabei das altruistische \u201eWeil ich etwas f\u00fcr Andere tun m\u00f6chte\u201c genannt \u2013 \u00fcber 62 Prozent aller Befragten gaben an, dieser Grund sei ihnen \u201esehr wichtig\u201c. Eher geringere Bedeutung scheint der religi\u00f6s bedingten\/fundierten Motivation zuzukommen, lediglich 3,7 Prozent der befragten Personen gaben an, diese sei f\u00fcr sie \u201esehr wichtig\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_374\" aria-describedby=\"caption-attachment-374\" style=\"width: 590px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-374\" title=\"Abbildung 2: Motive f\u00fcr ehrenamtliches Engagement unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes (Mehrfachantworten, Variablenauspr\u00e4gung \u201esehr wichtig\u201c)\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_2.jpg\" alt=\"Abbildung 2: Motive f\u00fcr ehrenamtliches Engagement unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes (Mehrfachantworten, Variablenauspr\u00e4gung \u201esehr wichtig\u201c)\" width=\"590\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_2.jpg 590w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_2-300x127.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 590px) 100vw, 590px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-374\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 2: Motive f\u00fcr ehrenamtliches Engagement unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes (Mehrfachantworten, Variablenauspr\u00e4gung \u201esehr wichtig\u201c)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Amt der Steirischen Landesregierung, Abteilung f\u00fcr Katastrophenschutz und Landesverteidigung hat zum Jahr der Freiwilligkeit ebenfalls eine Studie<a title=\"\" href=\"#_ftn15\">[15]<\/a> unter Mitarbeiterinnen von Einsatzorganisationen durchgef\u00fchrt<a title=\"\" href=\"#_ftn16\">[16]<\/a>, deren Ergebnisse analog sind: Insgesamt 76,6% finden, dass sie mit ihrem Engagement \u201eanderen helfen k\u00f6nnen\u201c, 63,8% geben an, dass die T\u00e4tigkeit Spa\u00df macht und 61,7 % dass sie damit \u201eNeues lernen und wichtige Erfahrungen sammeln\u201c k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Rahmen der market-Erhebung f\u00fcr die Gesamtbev\u00f6lkerung ergaben sich folgende Ergebnisse<a title=\"\" href=\"#_ftn17\">[17]<\/a>: 85 Prozent der Bev\u00f6lkerung finden, dass f\u00fcr freiwillige Arbeit besonders spricht, dass \u201eman dabei anderen Menschen helfen kann.\u201c Bei jenen, die selbst angeben, freiwillig t\u00e4tig zu sein, liegt dieser Wert bei 68 Prozent. \u201eNeues zu lernen\u201c ist in dieser Umfrage zu 58 Prozent relevant (freiwillig t\u00e4tige: 51 Prozent), Pflichtgef\u00fchl wird zu 34 Prozent als Motivationsfaktor angegeben (freiwillig t\u00e4tige: 33 %), die religi\u00f6se \u00dcberzeugung nur mehr zu 13 Prozent (selbst freiwillig t\u00e4tig: 15 %).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_375\" aria-describedby=\"caption-attachment-375\" style=\"width: 604px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-375\" title=\"Abbildung 3: Market-Studie: Anreize f\u00fcr freiwilliges Engagement in \u00d6sterreich\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_3.jpg\" alt=\"Abbildung 3: Market-Studie: Anreize f\u00fcr freiwilliges Engagement in \u00d6sterreich\" width=\"604\" height=\"419\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_3.jpg 604w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_3-300x208.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 604px) 100vw, 604px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-375\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 3: Market-Studie: Anreize f\u00fcr freiwilliges Engagement in \u00d6sterreich(18)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es zeigen sich trotz unterschiedlicher Abfragemethodik deutliche \u00dcbereinstimmungen im Ranking dieser pers\u00f6nlich relevanten oder der freiwilligen T\u00e4tigkeit zugeschriebenen T\u00e4tigkeiten im bundesweiten Gesamtsample und innerhalb der Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und \u2013Mitarbeiter: <strong>Altruismus ist offensichtlich der relevanteste Motivationsfaktor f\u00fcr freiwilliges Engagement<\/strong>. Mit diesen altruistischen Motivlagen gehen in den meisten F\u00e4llen durchaus eigenn\u00fctzige Faktoren einher, die dem Motiv \u201eAnderen zu helfen\u201c allerdings nicht im Wege stehen, im Gegenteil.<\/p>\n<p>In der rezenten Umfrage unter MitarbeiterInnen des \u00f6sterreichischen Innenministeriums<a title=\"\" href=\"#_ftn19\">[19]<\/a> finden sich folgende Beweggr\u00fcnde f\u00fcr freiwilliges Engagement: Spa\u00df zu haben (60,5%), das Gemeinwohl zu f\u00f6rdern (50,6 %), Menschen treffen und Freunde gewinnen (50,4 %), eigene F\u00e4higkeiten und Kenntnisse einzubringen (49,1 %) und anderen zu helfen (47,2 %). Aufgrund der Stichprobe sind im Bereich der BMI sehr viele Personen, die sich im Sportbereich engagieren (46,5 % des Samples)<a title=\"\" href=\"#_ftn20\">[20]<\/a>, das d\u00fcrfte die Motivationsfaktoren im Vergleich zu anderen Umfragen in Richtung sozialer Kontakte verschoben haben. Nichts desto trotz bleibt der altruistische Aspekt ein essentieller Grund f\u00fcr freiwilliges Engagement.<\/p>\n<p>Ehrungen, Auszeichnungen oder religi\u00f6ses Engagement sind am unteren Ende der Relevanzliste f\u00fcr das freiwillige Engagement in \u00d6sterreich. Diese Werte decken sich durchaus mit den Ergebnissen von Rameder\/More-Hollerweger im Freiwilligenbericht<a title=\"\" href=\"#_ftn21\">[21]<\/a>, wie auch nachstehende Grafik zeigt. Dort wurde eine andere Methodik und Skala verwendet, weshalb lediglich prinzipielle Vergleichbarkeit der Motivlagen nach Relevanz der einzelnen Variablen m\u00f6glich ist und durchaus sinnvoll erscheint.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_359\" aria-describedby=\"caption-attachment-359\" style=\"width: 498px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-359\" title=\"Abbildung 4: Freiwilligenbericht 2009: Motive f\u00fcr freiwilliges Engagement in der Gesamtbev\u00f6lkerung\\[22\\].\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_4.jpg\" alt=\"Abbildung 4: Freiwilligenbericht 2009: Motive f\u00fcr freiwilliges Engagement in der Gesamtbev\u00f6lkerung[22].\" width=\"498\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_4.jpg 498w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_4-300x204.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 498px) 100vw, 498px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-359\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 4: Freiwilligenbericht 2009: Motive f\u00fcr freiwilliges Engagement in der Gesamtbev\u00f6lkerung(22)<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Motive f\u00fcr freiwilliges Engagement nach Geschlechtern<\/h2>\n<p>Betrachtet man in den Ergebnissen des Rotkreuz-Stimmungsbarometers die Motivationslagen nach Geschlechtern getrennt, lassen sich was die Reihung der Motive betrifft keine gravierenden Differenzen feststellen \u2013 das altruistische \u201eetwas f\u00fcr Andere tun\u201c liegt bei beiden Geschlechtern an erster Stelle, gefolgt von \u201eNeues lernen und n\u00fctzliche Erfahrungen machen\u201c.<\/p>\n<p>Signifikante Unterschiede der Mittelwerte zwischen den Geschlechtern ergeben sich bei den Items \u201eWeil ich etwas f\u00fcr Andere tun m\u00f6chte\u201c, \u201eUm neues zu lernen und n\u00fctzliche Erfahrungen zu machen\u201c, und \u201ePflichtgef\u00fchl, moralische Verantwortung\u201c. Diese signifikanten Unterschiede<a title=\"\" href=\"#_ftn23\"><sup>[23]<\/sup><\/a>wurden in der Grafik gem\u00e4\u00df allgemeiner \u00dcbereinkunft mit einem Stern gekennzeichnet. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Frauen bei vier der f\u00fcnf abgefragten Motive eine h\u00f6here Zustimmung in der Bedeutungszumessung aufwiesen \u2013 lediglich dem Pflichtgef\u00fchl ma\u00dfen M\u00e4nner tendenziell ein h\u00f6heres Ausma\u00df an Bedeutung zu.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_360\" aria-describedby=\"caption-attachment-360\" style=\"width: 594px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-360\" title=\"Abbildung 5: Mehrfachauswahlen Auspr\u00e4gung \u201esehr wichtig\u201c nach Geschlecht der Befragten Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. (Ein Stern \u201e*\u201c zeigt signifikante Unterschiede[24]an).\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_5.jpg\" alt=\"Abbildung 5: Mehrfachauswahlen Auspr\u00e4gung \u201esehr wichtig\u201c nach Geschlecht der Befragten Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. (Ein Stern \u201e*\u201c zeigt signifikante Unterschiede[24]an).\" width=\"594\" height=\"278\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_5.jpg 594w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_5-300x140.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 594px) 100vw, 594px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-360\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 5: Mehrfachauswahlen Auspr\u00e4gung \u201esehr wichtig\u201c nach Geschlecht der Befragten Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. (Ein Stern \u201e*\u201c zeigt signifikante Unterschiede(24)an).<\/figcaption><\/figure><strong><br \/>\n<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dies k\u00f6nnte unter Umst\u00e4nden darauf schlie\u00dfen lassen, dass bei M\u00e4nnern weitere, in dieser Erhebung nicht abgefragte Motive eine bedeutende Rolle spielen k\u00f6nnten. Weitere m\u00f6gliche Motive f\u00fcr bzw. gegen freiwilliges Engagement bei M\u00e4nnern und Frauen lassen sich etwa im 1. Freiwilligenbericht des Bundesministeriums f\u00fcr Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz oder auch in der Gesamterhebung von Market finden<a title=\"\" href=\"#_ftn25\">[25]<\/a>. Das sind beispielsweise soziale Motive wie Geselligkeit oder Freunde zu treffen, bzw. Spa\u00df.<\/p>\n<p>Auch die Umfrage unter der Gesamtbev\u00f6lkerung zeigt signifikante Unterschiede zwischen den einzelnen Geschlechtern<a title=\"\" href=\"#_ftn26\">[26]<\/a>, was die Motivationsfaktoren f\u00fcr freiwilliges Engagement betrifft. Diese decken sich zum Teil mit den Unterschieden der Befragung. Interessant ist hierbei, dass M\u00e4nner bei den Faktoren \u201ePflichtgef\u00fchl\u201c und \u201eetwas mit Freunden zu unternehmen\u201c signifikant \u00fcbergewichtet sind, w\u00e4hrend bei den Frauen, so wie innerhalb des Roten Kreuzes die altruistische Komponente des \u201eanderen helfen\u201c wichtiger scheint. Auch die Ver\u00e4nderungen, die in der Gesellschaft bewirkt werden k\u00f6nnen werden von Frauen als wichtiger eingestuft, was die Motivationslagen betrifft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_361\" aria-describedby=\"caption-attachment-361\" style=\"width: 638px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-361\" title=\"Abbildung 6: Geschlechtsunterschiede bei den Anreizen, f\u00fcr eine ehrenamtliche Organisation t\u00e4tig zu sein. Eigene Erstellung aus den Daten von market(2011)\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_6.jpg\" alt=\"Abbildung 6: Geschlechtsunterschiede bei den Anreizen, f\u00fcr eine ehrenamtliche Organisation t\u00e4tig zu sein. Eigene Erstellung aus den Daten von market(2011)\" width=\"638\" height=\"374\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_6.jpg 638w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_6-300x176.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-361\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 6: Geschlechtsunterschiede bei den Anreizen, f\u00fcr eine ehrenamtliche Organisation t\u00e4tig zu sein. Eigene Erstellung aus den Daten von market(2011)<\/figcaption><\/figure>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftn27\"><strong>[27]<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Freiwilliges Engagement bei F\u00fchrungskr\u00e4ften<\/h2>\n<p>In den angegebenen Motiven lassen sich signifikante Unterschiede feststellen, ob jemand innerhalb des Roten Kreuzes auch als F\u00fchrungskraft t\u00e4tig ist, oder nicht. F\u00fchrungskr\u00e4fte engagieren sich st\u00e4rker aus Pflichtgef\u00fchl und um soziale oder politische Ver\u00e4nderung zu bewirken, das Motiv neue Erfahrungen zu machen wiegt hingegen weniger schwer. Hierbei d\u00fcrfte die Einbindung in das Sozialsystem im Sinne einer vollst\u00e4ndigen Sozialisierung und die \u00dcbernahme der F\u00fchrungsverantwortung die Perspektiven der involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sinne sozialkonstruktivistischer Wirkung des Feldes durchaus ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_362\" aria-describedby=\"caption-attachment-362\" style=\"width: 567px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-362\" title=\"Abbildung 7: Motivationsfaktoren f\u00fcr Rotrkeuz-F\u00fchrungskr\u00e4fte. (Mittelwerte der Antwortkategorien: 1 \u2026 \u201eunwichtig\u201c, 5 \u2026 \u201esehr wichtig\u201c)\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_7.jpg\" alt=\"Abbildung 7: Motivationsfaktoren f\u00fcr Rotrkeuz-F\u00fchrungskr\u00e4fte. (Mittelwerte der Antwortkategorien: 1 \u2026 \u201eunwichtig\u201c, 5 \u2026 \u201esehr wichtig\u201c)\" width=\"567\" height=\"272\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_7.jpg 567w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_7-300x144.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-362\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 7: Motivationsfaktoren f\u00fcr Rotrkeuz-F\u00fchrungskr\u00e4fte. (Mittelwerte der Antwortkategorien: 1 \u2026 \u201eunwichtig\u201c, 5 \u2026 \u201esehr wichtig\u201c)<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Freiwilliges Engagement und Alter<\/h2>\n<p>Es zeigt sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem Alter und der Anzahl der geleisteten Freiwilligenstunden \u2013 vor allem Personen im jungen (unter 25) und hohen Alter (\u00fcber 64) gaben an, im vergangenen Monat \u00fcberdurchschnittlich viele Freiwilligenstunden geleistet zu haben<a title=\"\" href=\"#_ftn28\">[28]<\/a>. Dieser u-f\u00f6rmige Zusammenhang l\u00e4sst sich mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit aus dem meist variierenden beruflichen und famili\u00e4ren Beanspruchungspensum in verschiedenen Lebensphasen einerseits, und dem zeitintensivem Engagement im Rettungsdienst \u2013 es werden vorwiegend 12-st\u00fcndige Dienste geleistet &#8211; andererseits erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_363\" aria-describedby=\"caption-attachment-363\" style=\"width: 481px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-363\" title=\"Abbildung 8: Altersabh\u00e4ngigkeit der Freiwilligenstunden im \u00d6sterreichischen Roten Kreuz im Monat April 2011. Mittelwerte.\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_8.jpg\" alt=\"Abbildung 8: Altersabh\u00e4ngigkeit der Freiwilligenstunden im \u00d6sterreichischen Roten Kreuz im Monat April 2011. Mittelwerte.\" width=\"481\" height=\"264\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_8.jpg 481w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_8-300x165.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 481px) 100vw, 481px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-363\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 8: Altersabh\u00e4ngigkeit der Freiwilligenstunden im \u00d6sterreichischen Roten Kreuz im Monat April 2011. Mittelwerte.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Was die Hintergr\u00fcnde des ehrenamtlichen Engagements betrifft, lassen sich je nach Altersgruppe ebenso bedeutende Unterschiede hinsichtlich der Motivationslagen feststellen.<\/p>\n<h3>Pflichtgef\u00fchl<\/h3>\n<p>Das Motiv \u201ePflichtgef\u00fchl\u201c gewinnt bei den Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und \u2013Mitarbeitern mit zunehmendem Alter verst\u00e4rkt Bedeutung. In der Gruppe der unter 20-j\u00e4hrigen gaben lediglich 28 Prozent der Befragten an, dieses w\u00e4re ihnen \u201esehr wichtig\u201c \u2013 unter jenen Personen \u00fcber 70 waren es hingegen 56 Prozent. Ein signifikanter Unterschied l\u00e4sst sich bei diesem Motiv insbesondere zwischen Personen bis 50 Jahren und solchen \u00fcber 50 feststellen, bei letzterer Personengruppe ist \u2013 wohl aufgrund von Kohortenph\u00e4nomenen &#8211; ein starker Bedeutungsanstiegs des Pflichtmotivs als Beweggrund festzustellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_364\" aria-describedby=\"caption-attachment-364\" style=\"width: 606px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-364\" title=\"Abbildung 9: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;Pflichtgef\u00fchl&quot; bei freiwilligen MitarbeiterInnen im Roten Kreuz. Prozentsatz der Auspr\u00e4gungen \u201esehr stark\u201c\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_9.jpg\" alt=\"Abbildung 9: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;Pflichtgef\u00fchl&quot; bei freiwilligen MitarbeiterInnen im Roten Kreuz. Prozentsatz der Auspr\u00e4gungen \u201esehr stark\u201c\" width=\"606\" height=\"203\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_9.jpg 606w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_9-300x100.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 606px) 100vw, 606px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-364\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 9: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;Pflichtgef\u00fchl&quot; bei freiwilligen MitarbeiterInnen im Roten Kreuz. Prozentsatz der Auspr\u00e4gungen \u201esehr stark\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p>Vergleicht man diese Motivationslage innerhalb des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes mit der Umfrage von Market in der Gesamtbev\u00f6lkerung, so erkennt man zwar auch signifikante Ver\u00e4nderungen nach Alter, es ist jedoch (aufgrund der kleineren Stichprobe) kein so deutlicher Trend ersichtlich, wie bei den Daten des Stimmungsbarometers.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_365\" aria-describedby=\"caption-attachment-365\" style=\"width: 606px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-365\" title=\"Abbildung 10: Altersabh\u00e4ngigkeit des Faktors &quot;Pflichtgef\u00fchl&quot; als pers\u00f6nlicher Anreiz f\u00fcr freiwilliges Engagement bei \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreichern, die selbst freiwillig t\u00e4tig sind (Datenquelle: market, eig. Erstellung).\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_10.jpg\" alt=\"Abbildung 10: Altersabh\u00e4ngigkeit des Faktors &quot;Pflichtgef\u00fchl&quot; als pers\u00f6nlicher Anreiz f\u00fcr freiwilliges Engagement bei \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreichern, die selbst freiwillig t\u00e4tig sind (Datenquelle: market, eig. Erstellung).\" width=\"606\" height=\"202\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_10.jpg 606w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_10-300x100.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 606px) 100vw, 606px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-365\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 10: Altersabh\u00e4ngigkeit des Faktors &quot;Pflichtgef\u00fchl&quot; als pers\u00f6nlicher Anreiz f\u00fcr freiwilliges Engagement bei \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreichern, die selbst freiwillig t\u00e4tig sind (Datenquelle: market, eig. Erstellung).<\/figcaption><\/figure>\n<p>Generell scheint aber dieser Motivationsfaktor bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Roten Kreuzes in den h\u00f6heren Alterskategorien st\u00e4rker relevant zu sein als bei den selben Alterskohorten in der freiwillig t\u00e4tigen Gesamtbev\u00f6lkerung, was aufgrund des reglementierten Charakters der Freiwilligent\u00e4tigkeiten beim Roten Kreuz und der strikten Vorschriften \u2013 vergleicht man diese beispielsweise mit freiwilligem Engagement in Sport- oder Musikvereinen \u2013 evident ist.<\/p>\n<h3>Religi\u00f6se Gr\u00fcnde<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_366\" aria-describedby=\"caption-attachment-366\" style=\"width: 606px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-366\" title=\"Abbildung 11: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;religi\u00f6se Gr\u00fcnde&quot; bei freiwilligen MitarbeiterInnen im Roten Kreuz. Prozentsatz der Auspr\u00e4gungen \u201esehr stark\u201c\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_11.jpg\" alt=\"Abbildung 11: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;religi\u00f6se Gr\u00fcnde&quot; bei freiwilligen MitarbeiterInnen im Roten Kreuz. Prozentsatz der Auspr\u00e4gungen \u201esehr stark\u201c\" width=\"606\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_11.jpg 606w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_11-300x100.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 606px) 100vw, 606px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-366\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 11: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;religi\u00f6se Gr\u00fcnde&quot; bei freiwilligen MitarbeiterInnen im Roten Kreuz. Prozentsatz der Auspr\u00e4gungen \u201esehr stark\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit religi\u00f6sen Beweggr\u00fcnden \u2013 mit zunehmendem Alter nehmen sie immer gr\u00f6\u00dfere Bedeutung an. Hier l\u00e4sst sich eine \u201eGrenze\u201c bei etwa 45 Jahren ziehen \u2013 Personen ab diesem Alter messen religi\u00f6sen Handlungsmotiven in Bezug auf ehrenamtliches Engagement eine weitaus gr\u00f6\u00dfere Bedeutung zu. Da die Bedeutung der Religion bei j\u00fcngeren Personen aber tendenziell abnimmt, handelt es sich bei diesem Zusammenhang um einen naheliegenden Effekt der aus dem sozialen Wandel der Gesellschaft zu begr\u00fcnden ist, also ebenfalls um einen Kohorteneffekt.<\/p>\n<p>Auch bei den religi\u00f6sen Motiven als Grundlage f\u00fcr Freiwilligenarbeit scheint die Datenlage der Gesamtbev\u00f6lkerung \u00e4hnlich zu sein, allerdings auf mehr als doppelt so hohem Niveau. Dies l\u00e4sst sich auf religi\u00f6s begr\u00fcndete Freiwilligenorganisationen in Kirchenn\u00e4he begr\u00fcnden, die ihre Selbstdefinition aus den Vorschriften der jeweiligen Religion postulieren. Interessant, wenn auch ad hoc nicht begr\u00fcndbar ist der Einbruch der religi\u00f6sen Motivation ehrenamtlich T\u00e4tiger im Alter von 60 Jahren und \u00c4lter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_367\" aria-describedby=\"caption-attachment-367\" style=\"width: 606px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_12.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-367\" title=\"Abbildung 12: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;religi\u00f6se Gr\u00fcnde&quot; bei \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreichern, die freiwillig t\u00e4tig sind (Datenquelle: market, eig. Erstellung).\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_12.jpg\" alt=\"Abbildung 12: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;religi\u00f6se Gr\u00fcnde&quot; bei \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreichern, die freiwillig t\u00e4tig sind (Datenquelle: market, eig. Erstellung).\" width=\"606\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_12.jpg 606w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_12-300x103.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 606px) 100vw, 606px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-367\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 12: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;religi\u00f6se Gr\u00fcnde&quot; bei \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreichern, die freiwillig t\u00e4tig sind (Datenquelle: market, eig. Erstellung).<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Neues Lernen, n\u00fctzliche Erfahrungen zu machen<\/h3>\n<p>Beim Item \u201eUm Neues zu lernen und n\u00fctzliche Erfahrungen zu machen\u201c zeigt sich ein umgekehrter Zusammenhang als bei den bisher ausgef\u00fchrten Motivlagen. Besonders junge Personen sprechen diesem Motiv eine weit \u00fcberdurchschnittliche Bedeutung zu, \u00fcber 70 Prozent (bei den ganz jungen sogar \u00fcber 80 %) der Befragten gaben an, dieser Hintergrund sei ihnen \u201esehr wichtig\u201c, somit stellt er das wichtigste Motiv in dieser Altersgruppe dar. Mit zunehmendem Alter nimmt die Bedeutung dieser Dimension ab, erst bei Personen ab 70 Jahren scheint sie wieder an Wichtigkeit zu gewinnen. Diese letzte Personengruppe unterscheidet sich jedoch nicht signifikant von den anderen, was vermutlich auf die geringere Fallzahl zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Dennoch w\u00e4re es denkbar, dass \u00e4ltere Personen mit dem Eintritt ins Pensionsalter verst\u00e4rkt neue Herausforderungen und Erfahrungen suchen und dieses Motiv dadurch zunehmend an Bedeutung gewinnt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_368\" aria-describedby=\"caption-attachment-368\" style=\"width: 606px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_13.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-368\" title=\"Abbildung 13: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;Neues lernen&quot; bei freiwilligen MitarbeiterInnen im Roten Kreuz. Prozentsatz der Auspr\u00e4gungen \u201esehr stark\u201c\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_13.jpg\" alt=\"Abbildung 13: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;Neues lernen&quot; bei freiwilligen MitarbeiterInnen im Roten Kreuz. Prozentsatz der Auspr\u00e4gungen \u201esehr stark\u201c\" width=\"606\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_13.jpg 606w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_13-300x113.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 606px) 100vw, 606px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-368\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 13: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;Neues lernen&quot; bei freiwilligen MitarbeiterInnen im Roten Kreuz. Prozentsatz der Auspr\u00e4gungen \u201esehr stark\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Sample der \u00f6sterreichischen Gesamtbev\u00f6lkerung, die freiwillige T\u00e4tigkeit bei der Market-Studie angegeben hat, sind diese Zusammenh\u00e4nge grob zwar auch zu erkennen, allerdings ergibt sich hin zum 60. Lebensjahr ein weiteres Maximum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_369\" aria-describedby=\"caption-attachment-369\" style=\"width: 606px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_14.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-369\" title=\"Abbildung 14:Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;neues zu lernen&quot; bei \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreichern,die freiwillig t\u00e4tig sind (Datenquelle: market, eig. Erstellung).\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_14.jpg\" alt=\"Abbildung 14:Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;neues zu lernen&quot; bei \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreichern,die freiwillig t\u00e4tig sind (Datenquelle: market, eig. Erstellung).\" width=\"606\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_14.jpg 606w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_14-300x104.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 606px) 100vw, 606px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-369\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 14:Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;neues zu lernen&quot; bei \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreichern,die freiwillig t\u00e4tig sind (Datenquelle: market, eig. Erstellung).<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Etwas f\u00fcr andere tun,Altruismus<\/h3>\n<p>Auch beim Motiv \u201eetwas f\u00fcr Andere tun\u201c, welches insgesamt am h\u00f6chsten bewertet wurde, nimmt die Bedeutung mit zunehmendem Alter signifikant zu \u2013 bei Befragten ab 35 Jahren stellt es das wichtigste Motiv dar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_370\" aria-describedby=\"caption-attachment-370\" style=\"width: 606px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_15.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-370\" title=\"Abbildung 15:Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;f\u00fcr Andere etwas tun&quot; bei freiwilligen MitarbeiterInnen im Roten Kreuz. . Prozentsatz der Auspr\u00e4gungen \u201esehr stark\u201c\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_15.jpg\" alt=\"Abbildung 15:Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;f\u00fcr Andere etwas tun&quot; bei freiwilligen MitarbeiterInnen im Roten Kreuz. . Prozentsatz der Auspr\u00e4gungen \u201esehr stark\u201c\" width=\"606\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_15.jpg 606w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_15-300x102.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 606px) 100vw, 606px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-370\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 15:Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;f\u00fcr Andere etwas tun&quot; bei freiwilligen MitarbeiterInnen im Roten Kreuz. . Prozentsatz der Auspr\u00e4gungen \u201esehr stark\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bei der Gesamtpopulation der freiwillig t\u00e4tigen \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreicher aus der online-Erhebung von market korreliert der altruistische Grund, \u201eanderen Menschen helfen zu wollen\u201c nicht mit steigendem Alter, wie bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes. Auch die Werte liegen bei weitem nicht so hoch, speziell in den \u00e4lteren Kohorten.<br \/>\n<figure id=\"attachment_410\" aria-describedby=\"caption-attachment-410\" style=\"width: 606px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_16.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-410\" title=\"Abbildung 16: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;f\u00fcr Andere etwas tun&quot; bei \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreichern,die freiwillig t\u00e4tig sind (Datenquelle: market, eig. Erstellung).\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_16.jpg\" alt=\"Abbildung 16: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;f\u00fcr Andere etwas tun&quot; bei \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreichern,die freiwillig t\u00e4tig sind (Datenquelle: market, eig. Erstellung).\" width=\"606\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_16.jpg 606w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_16-300x101.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 606px) 100vw, 606px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-410\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 16: Altersabh\u00e4ngigkeit des Motivationsfaktors &quot;f\u00fcr Andere etwas tun&quot; bei \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreichern,die freiwillig t\u00e4tig sind (Datenquelle: market, eig. Erstellung).<\/figcaption><\/figure><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<h3>Weitere Motive<\/h3>\n<p>Was das Motiv der sozialen und politischen Ver\u00e4nderung betrifft, l\u00e4sst sich kein allgemeiner Zusammenhang bez\u00fcglich des Alters feststellen \u2013 tendenziell sprachen Personen mit zunehmendem Alter dieser Dimension zwar eine st\u00e4rkere Bedeutung zu, ein signifikanter Zusammenhang l\u00e4sst sich jedoch nicht feststellen. Vergleicht man Rotkreuz-Mitarbeiterinnen mit den gesamt freiwillig t\u00e4tigen, so sind diese weniger an politischer und sozialer Ver\u00e4nderung durch ihre T\u00e4tigkeit interessiert, als der Durchschnitt aller freiwillig T\u00e4tigen in \u00d6sterreich. Das geht auch mit den Grunds\u00e4tzen des Roten Kreuzes einher, das von sich behauptet, \u201eeinzig bem\u00fcht, den Menschen nach dem Ma\u00df ihrer Not zu helfen und dabei den dringendsten F\u00e4llen den Vorrang zu geben\u201c<a title=\"\" href=\"#_ftn29\">[29]<\/a>.<\/p>\n<p>Es ist zu erkennen, dass die meisten hier abgefragten Motive f\u00fcr ehrenamtliches Engagement tendenziell eher \u00e4ltere Personen ansprechen \u2013 dies l\u00e4sst die Vermutung zu, dass j\u00fcngere Menschen sich unter Umst\u00e4nden eher von anderen Gr\u00fcnden zu freiwilliger Arbeit bewogen f\u00fchlen, und dass neue Motive in dieser Altersgruppe die \u201etraditionellen\u201c verdr\u00e4ngen. Denkbare Motive w\u00e4ren etwa der Austausch mit Anderen oder das Erlangen zus\u00e4tzlicher Qualifikationen<a title=\"\" href=\"#_ftn30\">[30]<\/a>.<\/p>\n<h2>Motive f\u00fcr freiwilliges Engagement bei unterschiedlichen Mitarbeitergruppen<\/h2>\n<p>Freiwillige Mitarbeiter\/innen unterscheiden sich in ihren Handlungsmotiven bez\u00fcglich ehrenamtlicher T\u00e4tigkeit zum Teil signifikant von hauptberuflichen Mitarbeiter\/innen und Zivildienstleistenden. Dem Motiv \u201eNeues lernen und n\u00fctzliche Erfahrungen machen\u201c kommt eine bedeutend gr\u00f6\u00dfere Wichtigkeit zu, bei den Motiven \u201ePflichtgef\u00fchl\u201c und \u201esoziale und politische Ver\u00e4nderung\u201c liegen sie in ihrer Bedeutungszumessung hingegen durchschnittlich unter den Vergleichsgruppen. Die restlichen abgefragten Dimensionen betreffend konnte kein signifikanter Unterschied festgestellt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_372\" aria-describedby=\"caption-attachment-372\" style=\"width: 605px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_17.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-372\" title=\"Abbildung 17: Motive f\u00fcr Freiwilligkeit bei unterschiedlichen Mitarbeitergruppen im Roten Kreuz. Mittelwerte der Antwortkategorien: 1 \u2026 \u201eunwichtig\u201c, 5 \u2026 \u201esehr wichtig\u201c\" src=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_17.jpg\" alt=\"Abbildung 17: Motive f\u00fcr Freiwilligkeit bei unterschiedlichen Mitarbeitergruppen im Roten Kreuz. Mittelwerte der Antwortkategorien: 1 \u2026 \u201eunwichtig\u201c, 5 \u2026 \u201esehr wichtig\u201c\" width=\"605\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_17.jpg 605w, https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/03\/abbildung_17-300x112.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-372\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 17: Motive f\u00fcr Freiwilligkeit bei unterschiedlichen Mitarbeitergruppen im Roten Kreuz. Mittelwerte der Antwortkategorien: 1 \u2026 \u201eunwichtig\u201c, 5 \u2026 \u201esehr wichtig\u201c<\/figcaption><\/figure>\n<p>In der Gruppe der hauptberuflichen Mitarbeiter\/innen l\u00e4sst sich lediglich in Bezug auf eine Dimension ein signifikanter Unterschied zu anderen Mitarbeitergruppen feststellen \u2013 tendenziell weisen hauptberufliche Mitarbeiter\/innen einen niedrigeren Wert bei der Dimension \u201eUm Neues zu lernen und n\u00fctzliche Erfahrungen zu machen\u201c auf. In Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Befragten wohl in erster Linie beim Roten Kreuz selbst freiwillig t\u00e4tig sind und hauptberufliche Mitarbeiter sich aus dem zus\u00e4tzlichen betriebsinternen freiwilligen Engagement wenig neue Erfahrungen erwarten, ist diese Tendenz eine naheliegende.<\/p>\n<p>Was die Motive f\u00fcr ehrenamtliches Engagement bei Zivildienern betrifft, lassen sich anhand der Daten keine bedeutenden Unterschiede im Vergleich mit anderen Gruppen feststellen.<\/p>\n<h1>Res\u00fcmee und Ausblick<\/h1>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich feststellen, dass sich anhand der im Rotkreuz-Stimmungsbarometer abgefragten Faktoren durchaus Motivationsmuster f\u00fcr bestimmte Personengruppen ableiten und erkl\u00e4ren lassen. Obwohl das altruistische Motiv des \u201eAnderen-helfens\u201c durchwegs die st\u00e4rkste Bedeutung zu haben scheint, lassen sich dennoch Unterschiede in den Motivatoren in verschiedenen Mitarbeiter\/innengruppen feststellen. Vergleicht man die Faktoren nun mit den von market erhobenen Motiven in der Gesamtbev\u00f6lkerung, so zeigen sich durchaus Rotkreuz-spezifische Motivatoren.<\/p>\n<p>Hier kann man nach Bourdieu<a title=\"\" href=\"#_ftn31\">[31]<\/a> sagen, dass das Feld einerseits auch die darin gefangenen AkteurInnen pr\u00e4gt und andererseits nur solche Personen eintreten l\u00e4sst, deren Wertekanon mit der Feldillusio kompatibel sind. Das Rote Kreuz wirkt sozusagen einerseits Motivations-gestaltend und anderseits als Filter f\u00fcr den Habitus der Feldakteurinnen, denn es wird niemand beim Roten Kreuz beginnen, f\u00fcr den T\u00e4tigkeiten \u201eaus Liebe zum Menschen\u201c unm\u00f6glich erscheinen.<\/p>\n<p>In jedem Falle positiv ist zu werten, dass Altruismus, also der Wunsch, anderen Menschen zu helfen, auch mehr als 150 Jahre nach Henri Dunant in allen betrachteten Studien zur Motivationslage ehrenamtlichen Engagements einen zentralen Motivationsfaktor f\u00fcr b\u00fcrgerschaftliches Handeln darstellt. In Zeiten, da nicht nur die die Medien die Dominanz des Marktes \u00fcber alle anderen gesellschaftlichen Subsysteme verk\u00fcnden findet sich offenbar im so genannten \u201edritten Sektor\u201c ein Feld, in dem herk\u00f6mmliche \u00f6konomische Maximierungslogiken keinen Platz haben.<\/p>\n<p>Dennoch scheint es eine weitaus umfassendere Bandbreite an Motiven zu geben, als im Rahmen der Erhebung des Stimmungsbarometers einbezogen wurden. W\u00e4hrend die \u201etraditionellen\u201c Motive insbesondere f\u00fcr \u00e4ltere Menschen weiterhin einen bedeutenden Erkl\u00e4rungsanteil liefern, scheinen sie bei j\u00fcngeren Personen \u2013 hier macht sich der \u201epostmoderne\u201c Wandel m\u00f6glicherweise bemerkbar &#8211; nicht unbedingt im selben Ma\u00df zu \u201egreifen\u201c. Da jedoch insbesondere in der j\u00fcngeren Bev\u00f6lkerungsschicht ein besonderes Potenzial f\u00fcr die Freiwilligenarbeit der Zukunft zu sehen ist und in dieser Gruppe auch eine durchaus hohe Beteiligungsquote herrscht (31,4 Prozent der 15- bis 19-j\u00e4hrigen waren laut Freiwilligenbericht des Bundesministeriums f\u00fcr Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz im Jahr 2006 formell freiwillig engagiert, damit lag diese Bev\u00f6lkerungsgruppe \u00fcber der Beteiligungsquote in der Gesamtgesellschaft, diese lag bei 27,9 Prozent <a title=\"\" href=\"#_ftn32\">[32]<\/a>), w\u00e4re es durchaus w\u00fcnschenswert, in diesem Bereich weitere Motivationsforschung zu betreiben.<\/p>\n<h1>Literatur<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Amt der Steirischen Landesregierung<\/strong>, Abteilung 20 (2011): Ehrenamtliche T\u00e4tigkeiten in Einsatzorganisationen; empirische Studie zu den steirischen Einsatzorganisationen 2011, online: <a href=\"http:\/\/www.landespressedienst.steiermark.at\/cms\/dokumente\/11590919_29771102\/112b76a4\/Buecher%20Ehrenamtliche%20Taetigkeit%20KERN.pdf\">http:\/\/www.landespressedienst.steiermark.at\/cms\/dokumente\/11590919_29771102\/112b76a4\/Buecher%20Ehrenamtliche%20Taetigkeit%20KERN.pdf <\/a>(12.01.2012).<\/p>\n<p><strong>Bundesministerium f\u00fcr Inneres<\/strong> (2012):Dienst an der Gesellschaft, online: <a href=\"http:\/\/www.bmi.gv.at\/cms\/bmi\/_news\/bmi.aspx?id=4B47344C79675249785A453D&amp;page=1&amp;view=1\">http:\/\/www.bmi.gv.at\/cms\/bmi\/_news\/bmi.aspx?id=4B47344C79675249785A453D&amp;page=1&amp;view=1<\/a> (12.01.2012).<\/p>\n<p><strong>Bundesministerium f\u00fcr Inneres<\/strong> (2012): Engagement von BM.I-Bediensteten in Vereinen und Freiwilligenorganisationen; Ergebnisse einer Umfrage des Bundesministeriums f\u00fcr Inneres anl\u00e4sslich des \u201eEurop\u00e4ischen Jahres der Freiwilligent\u00e4tigkeiten 2011\u201c, Wien:Eigenverlag<\/p>\n<p><strong>Bundesministerium f\u00fcr Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz<\/strong> (2010): Europ\u00e4isches Jahr der Freiwilligent\u00e4tigkeit 2011, online: http:\/\/www.bmask.gv.at\/cms\/site\/liste.html?channel=CH0808 (11.01.2012).<\/p>\n<p><strong>Bourdieu, Pierre<\/strong> (2001): \u00dcber einige Eigenschaften von Feldern. In: Bourdieu, Pierre; Beister, Hella; Schwibs, Bernd (Hg.): Soziologische Fragen. Dt. Erstausg., 1. Aufl., [Nachdr.]. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Edition Suhrkamp, 1872 = N.F., 872).<\/p>\n<p><strong>Gensicke, Thomas<\/strong> (2010): Zivilgesellschaft und freiwilliges Engagement in Deutschland im Lichte des Freiwilligensurveys 1999, 2004 und 2009 in: Zeitschrift f\u00fcr Erziehungswissenschaft, 2010, Vol.13(2).<\/p>\n<p><strong>Harkin, Marian<\/strong> (2007) : Arbeitsdokument \u00fcber Freiwilligent\u00e4tigkeit als Beitrag zum wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt. Ausschuss f\u00fcr regionale Entwicklung. Europ\u00e4isches Parlament. PE396.679v02-00 online unter: <a href=\"http:\/\/www.bmask.gv.at\/cms\/site\/attachments\/9\/4\/9\/CH0808\/CMS1264675701375\/ep-harkin-papier.pdf\">http:\/\/www.bmask.gv.at\/cms\/site\/attachments\/9\/4\/9\/CH0808\/CMS1264675701375\/ep-harkin-papier.pdf <\/a>(11.01.2011).<\/p>\n<p><strong>Neumayr Michaela; More-Hollerweger Eva<\/strong>: Freiwilliges Engagement und Gender in: <strong>Bundesministerium f\u00fcr Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz<\/strong> (2009): Freiwilliges Engagement in \u00d6sterreich. 1. Freiwilligenbericht, Wien:BMASK, online: <a href=\"http:\/\/www.bmask.gv.at\/cms\/site\/attachments\/5\/1\/4\/CH0139\/CMS1218445655316\/freiwilligenbericht_letztf.3_%282%29.pdf\">http:\/\/www.bmask.gv.at\/cms\/site\/attachments\/5\/1\/4\/CH0139\/CMS1218445655316\/freiwilligenbericht_letztf.3_%282%29.pdf <\/a>(11.01.2012).<\/p>\n<p><strong>\u00d6sterreichisches Rotes Kreuz<\/strong> (2011a): Bilanz der Menschlichkeit, online: <a href=\"http:\/\/www.roteskreuz.at\/organisieren\/organisation\/jahresbericht\/\">http:\/\/www.roteskreuz.at\/organisieren\/organisation\/jahresbericht\/<\/a> (11.01.2012).<\/p>\n<p><strong>\u00d6sterreichisches Rotes Kreuz<\/strong> (2011b): Jahresbericht \u2013 Mitarbeiter, online: <a href=\"http:\/\/www.roteskreuz.at\/organisieren\/organisation\/jahresbericht\/mitarbeiter\/\">http:\/\/www.roteskreuz.at\/organisieren\/organisation\/jahresbericht\/mitarbeiter\/ <\/a>(11.01.2012).<\/p>\n<p><strong>\u00d6sterreichisches Rotes Kreuz<\/strong> (2011c): Studie: Rotes Kreuz und Feuerwehr sind die bekanntesten Freiwilligenorganisationen, online: <a href=\"http:\/\/www.roteskreuz.at\/organisieren\/organisation\/jahresbericht\/mitarbeiter\/\">http:\/\/www.roteskreuz.at\/organisieren\/organisation\/jahresbericht\/mitarbeiter\/<\/a> (11.01.2012).<\/p>\n<p><strong>\u00d6sterreichisches Rotes Kreuz<\/strong> (2012): Unparteilichkeit, online: <a href=\"http:\/\/www.roteskreuz.at\/site\/leitbild\/die-rotkreuz-grundsaetze\/unparteilichkeit\/\">http:\/\/www.roteskreuz.at\/site\/leitbild\/die-rotkreuz-grundsaetze\/unparteilichkeit\/<\/a> (18.01.2012).<\/p>\n<p><strong>Rameder, Paul; More-Hollerweger, Eva<\/strong>: Beteiligung am Freiwilligen Engagement in \u00d6sterreich in: <strong>Bundesministerium f\u00fcr Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz<\/strong> (2009): Freiwilliges Engagement in \u00d6sterreich. 1. Freiwilligenbericht, Wien:BMASK, online: <a href=\"http:\/\/www.bmask.gv.at\/cms\/site\/attachments\/5\/1\/4\/CH0139\/CMS1218445655316\/freiwilligenbericht_letztf.3_%282%29.pdf\">http:\/\/www.bmask.gv.at\/cms\/site\/attachments\/5\/1\/4\/CH0139\/CMS1218445655316\/freiwilligenbericht_letztf.3_%282%29.pdf<\/a> (11.01.2012).<\/p>\n<p><strong>Starmayr, Birgit<\/strong> (2011): Studie zur Freiwilligenarbeit f\u00fcr das \u00d6RK, Market Erhebung B520, Linz.<\/p>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Gerald Czech ist Sozio\u00f6konom und arbeitet als Leiter neue Medien beim \u00d6sterreichischen Roten Kreuz.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Assma Hajji ist Soziologin und studiert Volkswirtschaft an der Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Vgl. Harkin (2007)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Vgl. BMASK (2010)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Vgl. \u00d6sterreichisches Rotes Kreuz (2011a)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Vgl. \u00d6sterreichisches Rotes Kreuz (2011b)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Erhebung mittels online-Fragebogen im Juni und Juli 2011, bei n= 4877 ergibt sich eine maximale statistische Schwankungsbreite von +\/- 1,43 Prozent. Verglichen mit der Gesamtzahl der Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und \u2013 Mitarbeiter (64.735) kommt die Studie auf eine beachtliche Teilnahmequote von 7,53 %.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Market-Umfrage B510: n=1000 Online Interviews unter der \u00d6sterreichischen Bev\u00f6lkerung ab 15 Jahren. Erhebungszeitraum 28. bis 30. November 2011, maximale statistische Schwankungsbreite +\/- 3,16 Prozent.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Vgl. \u00d6sterreichisches Rotes Kreuz (2011c)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Vgl. Amt der Steirischen Landesregierung, Abteilung 20 (2011)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> Vgl. BMASK (2009)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref12\">[12]<\/a> Vgl. ebda.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref13\">[13]<\/a> Vgl. BM.I(2012b) S10.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref14\">[14]<\/a> Das ist besonders f\u00fcr die hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Zivildienstleistenden relevant, die oftmals au\u00dferhalb des Roten Kreuzes zus\u00e4tzlich freiwillig engagiert sind.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref15\">[15]<\/a> Vgl. Amt der Steirischen Landesregierung, Abteilung 20 (2011)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref16\">[16]<\/a> Schwankungsbreite f\u00fcr die MitarbeiterInnen der steirischen Einsatzorganisationen maximal +\/- 3,03 Prozent (n=1.088)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref17\">[17]<\/a> Schwankungsbreiten f\u00fcr die Gesamterhebung maximal +\/- 3,16 Prozent, bei den freiwillig t\u00e4tigen (n=511) maximal +\/- 4,47 %.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref18\">[18]<\/a> Quelle: Starmayr (2011)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref19\">[19]<\/a> Vgl. BM.I(2012b), S 13f<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref20\">[20]<\/a> Vgl. BM.I(2012b), S 12<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref21\">[21]<\/a> Rameder; More-Hollerwege (2009)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref22\">[22]<\/a> Quelle: ebda. Seite 53<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref23\">[23]<\/a> \u00dcberpr\u00fcft mittels T-Tests der Mittelwerte. Signifikanzniveau 95%<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref24\">[24]<\/a> T-Test der Mittelwerte, Signifikanzniveau 95%<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref25\">[25]<\/a> Neumayr; More-Hollerweger (2009) S.101<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref26\">[26]<\/a> Hier wurde aus den Rohdaten von market eine eigene Auswertung durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref27\">[27]<\/a> Starmayr(2011)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref28\">[28]<\/a> Es ist dies der Mittelwert jener MitarbeiterInnen, die \u00fcberhaupt T\u00e4tigkeits-Stunden angegeben haben (n=2625), daher im Vergleich zum Gesamtschnitt sicher nach oben verzerrt. Man kann aber trotzdem erkennen welche Zeitinvestitionen freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier \u201eaus Liebe zum Menschen\u201c f\u00fcr das Rote Kreuz und in weiterer Folge f\u00fcr die Gesellschaft erbringen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref29\">[29]<\/a> vgl: Rotes Kreuz (2012)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref30\">[30]<\/a> Vgl. Gensicke (2010): S.227.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref31\">[31]<\/a> Bourdieu (2001): S. 107\u2013114.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref32\">[32]<\/a> BMASK (2009): S.57<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Analyse anhand der Daten des Stimmungsbarometers 2011 (\u00d6sterreichisches Rotes Kreuz) Gerald Czech[1] und Assma Hajji[2], \u00d6sterreichisches Rotes Kreuz Volltext (PDF): Czech\/Hajji(2012):Warum man sich das antut: Motivationsfaktoren f\u00fcr freiwilliges Engagement in \u00d6sterreich Summary Erforscht man<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[4,5,8,21,23,24,26],"tags":[51,59,71,111,115,191,157,170],"class_list":["post-353","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bourdieu","category-feldforschung","category-freiwillig","category-rotes-kreuz","category-soziologie","category-studie","category-theorie","tag-burgerschaftliches-engagement","tag-engagement","tag-freiwilligkeit","tag-metastudie","tag-motivationsfaktoren","tag-osterreich","tag-studie","tag-umfrage"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=353"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=353"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=353"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=353"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}