{"id":521,"date":"2012-12-29T15:42:54","date_gmt":"2012-12-29T13:42:54","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/sociologist\/?p=521"},"modified":"2012-12-29T15:42:54","modified_gmt":"2012-12-29T13:42:54","slug":"wahrheit-oder-pflicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/2012\/12\/29\/wahrheit-oder-pflicht\/","title":{"rendered":"Wahrheit oder Pflicht?"},"content":{"rendered":"<p><i>Ich m\u00fcsse, so ein <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/roteskreuzat\/posts\/10152360708085557?comment_id=37298289&amp;offset=0&amp;total_comments=13\">Poster auf Facebook<\/a>, wohl \u201egezwungenerweise\u201c der selben Meinung sein, wie das \u00d6sterreichische Rote Kreuz. Grund genug mich ein wenig mit dem Thema \u201eZwang\u201c auseinander zu setzen, das zur Zeit nicht nur die Diskussionen auf unserer Facebook-Page immer wieder bestimmt. Zum obzitierten Statement sei mir anzumerken gestattet, dass ich es nur als <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eristische_Dialektik\">eristische Dialektik<\/a> verstehe, um nicht <a href=\"#Argumentum_ad_personam\">sachlich diskutieren zu m\u00fcssen<\/a>, denn ich habe nat\u00fcrlich eine eigene Meinung und bin nicht bezahlter Meinungssklave einer Organisation. Im \u00dcbrigen deckt sich meine Meinung nicht immer mit der Organisationsmeinung, wie man auch gut hier im Blog nachlesen kann \u2026<\/i><\/p>\n<p><i>Aufgrund der kurzen Zeit, in der dieses Textfragment entstand m\u00f6ge man mir verzeihen, dass ich mich haupts\u00e4chlich auf Internetquellen st\u00fctze und keine nachhaltige Prim\u00e4rliteraturrecherche durchf\u00fchre um \u201ead fontes\u201c zu gehen.<\/i><\/p>\n<h2><b>Pflicht ist die \u201eandere Seite\u201c von Herrschaft.<\/b><\/h2>\n<blockquote><p>\u201eHerrschaft soll hei\u00dfen die Chance, f\u00fcr einen Befehl bestimmten Inhalts bei angebbaren Personen Gehorsam zu finden.\u201c \u2013 so definierte Max Weber vor fast 100 Jahren die Herrschaft in seinem Opus Magnum \u201eWirtschaft und Gesellschaft\u201c.<\/p><\/blockquote>\n<p>Um diesen Befehl, beziehungsweise dessen Legitimit\u00e4t, geht es nun in der Diskussion rund um den Wehr- oder Zivildienst \u2013 zumindest ist das die Grundlage des von mir verstandenen Problemaufrisses.Die Pflicht ist sozusagen \u2013 wenn man Webers Definition zugrundelegt \u2013 die subjektive Seite des Herrschafts-unterworfenen Individuen, die er f\u00fcr den einzelnen Befehl als Gehorsam bezeichnet. Ich m\u00f6chte nun nicht im Detail die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herrschaft\">unterschiedlichen Herrschaftsformen<\/a> aufz\u00e4hlen oder ihre Vor- und Nachteile diskutieren. Es soll hier auch nicht darum gehen, ob der Zivildienst per se gut oder schlecht ist, geschweige denn, ob <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Totale_Institution\">totale Institutionen<\/a> wir eine Armee gesellschaftspolitisch w\u00fcnschenswert sind. Ich will einige Argumente zum laufenden Diskurs aufz\u00e4hlen und andere erwidern. Keinesfalls ist dieser Text als fertiges Argumentationspapier zu verstehen \u2013 es ist bestenfalls der Versuch einer Ann\u00e4herung.<\/p>\n<h2><b>Gesellschaftsvertrag zur Gemeinwohlverpflichtung?<\/b><\/h2>\n<p>Als erste Perspektive mag ich mich dem Gemeinwohl n\u00e4hern und warum es meiner Meinung nach durchaus okay sein kann, Gesellschaftsmitglieder zur Gemeinwohlarbeit zu verpflichten. Wenn Rotkreuz-Generalsekret\u00e4r <a href=\"http:\/\/www.roteskreuz.at\/berichten\/aktuelles\/news\/datum\/2012\/11\/16\/bezahltes-freiwilliges-soziales-jahr-rotes-kreuz\/\">Dr. Werner Kerschbaum meint<\/a>, \u201e<i>das bew\u00e4hrte System baue auf einer Gemeinwohlverpflichtung der \u00d6sterreichischen Staatsb\u00fcrger auf, die sich zwischen Wehrdienst und Zivildienst entscheiden<\/i>\u201c \u2013 so sind wir genau beim Kern des Pudels angelangt. Die Gemeinwohlverpflichtung ist \u2013 zumindest in meinem Ermessen \u2013 eine Art <b><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vertragstheorie\">Gesellschaftsvertrag<\/a> <\/b>(nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleier_des_Nichtwissens\">Rawls<\/a>), nach der m\u00e4nnliche Staatsb\u00fcrger eine gewisse Zeit ihres Lebens f\u00fcr das Allgemeinwohl zu arbeiten haben, ohne daf\u00fcr marktgerecht entlohnt zu werden. Andere gesellschaftliche Pflichten die analog aufgebaut sind, w\u00e4ren die Schulpflicht, oder die Pflicht als Sch\u00f6ffe zur Verf\u00fcgung zu stehen.<\/p>\n<p>Es geht nun im Diskurs um den Unterschied zwischen \u201ePflicht\u201c und \u201eZwang\u201c, oder wie auf <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pflicht\">Wikipedia<\/a> zu lesen ist: \u201e<i>In Abgrenzung zum <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zwang\">Zwang<\/a> unterscheidet sich die Pflicht dadurch, dass sie auf einem gesellschaftlichen, rationalen oder ethischen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Diskursethik\">Diskurs<\/a> einschlie\u00dflich Findung eines <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konsens\">Konsens<\/a> beruht. Erforderlich ist demnach, dass ein Pflichtaus\u00fcbender die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Notwendigkeit\">Notwendigkeit<\/a> der Aus\u00fcbung selbst erkennt und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Einsicht\">einsieht<\/a>.<\/i>\u201c<\/p>\n<h2><b>Pflicht oder Zwang? Auf die Perspektive kommt es an.<\/b><\/h2>\n<p>Je nach eigener Position in der Gesellschaft wird nun eben diese \u2013 in \u00d6sterreich nur Staatsb\u00fcrgern m\u00e4nnlichen Geschlechts immanente \u2013 gesetzliche Verpflichtung entweder als unangenehmes aber notwendiges \u00dcbel wahrgenommen, oder als Zwang. Fakt ist, das darf in diesem Zusammenhang betont werden, dass die rechtliche Wehrpflicht mit der inzwischen freien Option auf den Zivildienst bis dato durchaus gesellschaftlicher Konsens war und eine Volksbefragung den Status quo in Sachen Mehrheitsmeinung abfragen soll.<\/p>\n<p>Interessant, so finde ich, ist zudem die Verdrehung der Verantwortlichkeiten von Seiten mancher DiskussionsteilnehmerInnen. Es wird den Zivildiensttr\u00e4gern konkret aber dem Roten Kreuz nun quasi Ursupation vorgeworfen, wenn sie selbst die Institution Zivildienst als positiv beurteilen: statt die Ursachen in der Rechtslage zu sehen und einen gesamtgesellschaftlichen Diskurs \u00fcber den Sinn- oder Unsinn einer Wehr- und Zivildienstpflicht zu f\u00fchren wird den Organisationen pauschal vorgeworfen, sie w\u00fcrden \u201ejunge M\u00e4nner ausbeuten\u201c. Gleiches gilt f\u00fcr die Entlohnung der solcherart verpflichteten Zivildiener, deren Basis ein Bundesgesetz ist, und daher schlicht einzuhalten ist.<\/p>\n<h2><b>Die Grunds\u00e4tze des Roten Kreuzes?<\/b><\/h2>\n<p>Sprechen die Grunds\u00e4tze des Roten Kreuzes f\u00fcr oder gegen einen Zivildienst? In diesem Zusammenhang muss auch das <a href=\"http:\/\/typo3.roteskreuz.at\/site\/leitbild\/mission-statement\/\">Mission Statement des Roten Kreuzes<\/a> zu Rate gezogen werden, das in jedem Fall handlungsanleitend ist: \u201eMenschen in Not und sozial Schwache\u201c stehen da im Fokus jeglichen Handelns, oder wie es das <a href=\"http:\/\/typo3.roteskreuz.at\/site\/leitbild\/leitgedanken\/\">Rotkreuz-Leitbild<\/a> als zentralen Leitgedanken definiert: \u201eWir sind da, um zu helfen\u201c. Es mag blau\u00e4ugig wirken, aber der Fokus jeglichen Rotkreuz-Handelns ist immer auf die Bed\u00fcrftigen gerichtet, auf die Menschen in Not und sozial Schwachen, und nicht auf die VerrichterInnen der Hilfsaufgaben. Oder (um wieder das Leitbild zu zitieren): \u201eWas wir tun, machen wir um der Sache willen und nicht aus Eigennutz\u201c. Auch wenn das Rote Kreuz aus \u00dcberzeugung eine demokratische Organisation ist, ist seine Aufgabe nicht, den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Welt pers\u00f6nlich zu verbessern, sondern angewandte Menschlichkeit im Sinne der Bed\u00fcrftigen zu leben. Und zwar v\u00f6llig egal, ob diese nun mittels privatwirtschaftlichen Vertrag als Angestellte\/r, moralisch im Sinne ehrenamtlicher Arbeit, oder vom Staat als Zivildiener dazu verpflichtet werden. Ich sehe daher hier keinerlei Empfehlungen von Seiten der Grunds\u00e4tze f\u00fcr oder auch gegen die Institution Zivildienst zu sein. Auch bei Jean Pictet finde ich in den Erl\u00e4uterungen zu den Grunds\u00e4tzen weder eindeutige\u00a0 Pro- noch Kontraargumente &#8230;<\/p>\n<p>Die Einmischung in (gesellschafts-)politische Fragen, die direkte Auswirkungen auf die Bed\u00fcrftigen haben, oder die zuk\u00fcnftige Bed\u00fcrftige verursacht, ist die Aufgabe der <a href=\"http:\/\/www.roteskreuz.at\/organisieren\/gesellschaftspolitik\/startseite\/\">Gesellschaftspolitik und der humanit\u00e4ren Diplomatie des Roten Kreuzes<\/a>. Die Stellungnahme(n) zum Zivildienst sind Auswirkungen ebendieser Aufgabe. Doch <a href=\"http:\/\/www.roteskreuz.at\/organisieren\/gesellschaftspolitik\/to-do-liste\/einleitung\/\">die Position des Roten Kreuzes dazu<\/a> ist nicht neu. Soll sich das Rote Kreuz in der Kommunikation zur\u00fcckhalten, nur weil sich die eigene Position mit jener einer politischen Partei deckt? Wie ist es dann <a href=\"http:\/\/www.roteskreuz.at\/berichten\/aktuelles\/news\/datum\/2012\/12\/21\/hilfe-fuer-pflegende-jugendliche-dringend-noetig\/\">hier<\/a> im Bereich der Pflege und Betreuung oder <a href=\"http:\/\/www.roteskreuz.at\/berichten\/aktuelles\/news\/datum\/2012\/12\/19\/minderjaehrige-fluechtlinge-auf-herbergssuche\/\">hier<\/a> bei den minderj\u00e4hrigen Fl\u00fcchtlingen?<\/p>\n<h2><b>Pflicht und Zwang als Sozialisierungsvariablen<\/b><\/h2>\n<p>Im Laufe der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sozialisation\">Sozialisation eines Menschen<\/a>, also w\u00e4hrend der Internalisierung gesellschaftlicher Denk- Wahrnehmungs- und Gef\u00fchlsmuster, spielt der Zwang und auch die Pflicht neben dem Vorleben durch Identifikationsfiguren eine durchaus wichtige Rolle. Soziale und ethische Normen bilden, oft gemeinsam mit Moralvorstellungen, den gesellschaftlichen Rahmenkontext f\u00fcr diese Zw\u00e4nge, die meist kein Recht brauchen, um (soziale) Bestrafung bei Nichteinhaltung zu erwirken. Es besteht also von Geburt an f\u00fcr jeden Menschen ein wahres Netz aus externen Zw\u00e4ngen, auch wenn diese oftmals nicht als solche erkannt werden. Manchmal zeigen erst <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ethnomethodologie\">ethnomethodologische Krisenexperimente<\/a>, wie sie beispielsweise Harold Garfinkel durchgef\u00fchrt hat, soziale Normen auf und damit die Zw\u00e4nge, unter denen jeder steht. Beispielsweise \u2013 und jede Leserin bzw. jeder Leser f\u00fchle sich aufgefordert, selbst zur\u00fcckzudenken \u2013 ist der Schulbesuch ja alles andere als eine K\u00fcr. Gleiches gilt f\u00fcr die vielen anderen laufenden M\u00f6glichkeiten, gesellschaftliches Verhalten zu lernen. Wer genie\u00dft schon die ersten Treffen mit dem anderen Geschlecht? (Das soll jetzt nicht heteronormativ zu verstehen sein, beruht nur \u2013 <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grounded_Theory\">Grounded-Theory<\/a>-basiert \u2013 auf eigenen Erfahrungen).<\/p>\n<p>Die Aneignung der gesellschaftlichen Normen ist \u2013 so sagt <a href=\"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/sociologist\/2009\/12\/09\/die-theorien-pierre-bourdieus\/\">Pierre Bourdieu<\/a> \u2013 durchaus Klassen-spezifisch und damit Weg- und Positionsabh\u00e4ngig. Der Habitus, so nennt der franz\u00f6sische Soziologe die \u201eZwischenschicht\u201c zwischen externer gesellschaftlicher Struktur und interner Dispositionsm\u00f6glichkeit, steuert unbewusst nicht nur die Handlungsoptionen, sondern schon davor die Wahrnehmung. Wesentlich erscheint in diesem Zusammenhang, dass sich die Wirkung des Habitus unbewusst entfaltet. Die subjektiven Dispositionen stellen sich dem Individuum als Handlungsm\u00f6glichkeiten dar, die in einer bestimmten Situation bestehen, als Wahlfreiheit oder Alternativen, nicht als Begrenzung der individuellen Freiheit geschweige denn als Zwang. Aus diesem Grunde frage ich mich, warum manche Menschen nun\u00a0 soziale Pflichten, die explizit gefordert werden und damit sichtbar sind nun als untragbar bezeichnen (der Pflicht wegen) und andere, die nicht erkennbar sind nicht einmal als Last wahrnehmen?<\/p>\n<h2><b>Diskurs auf breiter Basis statt polemischer Frontenkrieg<\/b><\/h2>\n<p>Gleich dem Habitus, der Klassen- und Positionsbezogen nur eingeschr\u00e4nkte Handlungsoptionen offen l\u00e4sst, geht es in der laufenden Debatte offensichtlich vielen, mit ihrer Argumentation zum Zivildienst. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, wie sehr offenbar der Zweck manchmal die Mittel heiligt. Der Disput ist nicht Zielorientiert oder Argumenteaustauschend, sonder &#8211; in alter Tradition &#8211; polemisch und eristisch. Wichtig w\u00e4re, sowohl f\u00fcr die Beteiligten, als auch f\u00fcr die Institutionen und besonders f\u00fcr die indirekt Betroffenen Menschen in Not und sozial Schwachen eine breite und offen gef\u00fchrte Diskussion der Gesamtthematik. Eine Abstimmung \u00fcber Pest oder Cholera ist meines Erachtens die \u00d6sterreichischste aller L\u00f6sungen f\u00fcr ein Problem, dessen <a href=\"http:\/\/www.datum.at\/artikel\/wehrheer-oder-berufspflicht\/\">Verursacher vielleicht ja auch das Problem sind<\/a>?<\/p>\n<p>Wie ich abstimmen werde? Keine Ahnung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich m\u00fcsse, so ein Poster auf Facebook, wohl \u201egezwungenerweise\u201c der selben Meinung sein, wie das \u00d6sterreichische Rote Kreuz. 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