{"id":667,"date":"2018-08-30T08:29:52","date_gmt":"2018-08-30T06:29:52","guid":{"rendered":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/?p=667"},"modified":"2018-10-15T14:56:01","modified_gmt":"2018-10-15T12:56:01","slug":"wirkung-wunder-wilkommenskultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/2018\/08\/30\/wirkung-wunder-wilkommenskultur\/","title":{"rendered":"Wirkung, Wunder, Wilkommenskultur?"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<h2>Im Dezember 2015 h\u00e4tte ich &#8211; w\u00e4re Zeit gewesen &#8211; gerne diese Arbeit gemacht. Doch es hat sich viel ge\u00e4ndert seit damals. Innerhalb und au\u00dferhalb unserer K\u00f6pfe.<\/h2>\n<\/blockquote>\n<p>Versuch eines multidimensionalen sozio-\u00f6konomischen Zugangs zum Thema Koordination altruistischen Verhaltens und Versagen etablierter gesellschaftlicher Institutionen in der reflexiven Moderne anhand der \u00f6sterreichischen Zivilgesellschaft w\u00e4hrend des Fl\u00fcchtlingseinsatzes 2015.<\/p>\n<h2><strong>Ziel<\/strong><\/h2>\n<p>Im Rahmen von quantitativen und qualitativen Analysen nach einer Grounded Theory-Basierten Methodik sollen unterschiedliche Nonprofit-Organisationen und AkteurInnen der Zivilgesellschaft, sowie deren StakeholderInnen einerseits und ihre MitarbeiterInnen und Mitarbeiter andererseits erforscht werden. Daraus sollen Typologien erstellt werden, sowohl f\u00fcr Organisationen, als auch f\u00fcr Mitglieder entstehen. Ergebnis der Arbeit soll eine praxeologischeder Theorie des \u201eorganisational fit\u201c zwischen den Aufgaben, StakeholderInnen (mit Fokus auf ihren Mitglieder) und der Organisationsstruktur von zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und ihren Institutionen entstehen, die im Hinblick auf spezifisch auch auf die sich ver\u00e4ndernden mobilen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen herausgearbeitet werden fokussiert und damit die Dynamik des sozialen Wandels ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<h2><strong>Das Spielfeld<\/strong><\/h2>\n<p>Zwischen Staatsversagen und Marktversagen, so beschreiben Pennerstorfer und Badelt (2013, S107) den sozialen Raum, den die Zivilgesellschaft moderner Pr\u00e4gung ausf\u00fcllen muss. Im Weltbild der Nonprofit-Manager sind diese wirkungsorientierten zivilgesellschaftlichen Akteure selbstverst\u00e4ndlich fein strukturiert und halten sich an betriebswirtschaftliche Paradigmata des Marktes und an die Subventions-induzierten Vorgaben des b\u00fcrokratisch-politischen Staates in Form klar abgrenzbarer und f\u00fcr die gesellschaftsbestimmenden Spieler einsch\u00e4tzbarer Nonprofit Organisationen.<\/p>\n<p>Doch die Spalten sind gr\u00f6\u00dfer. Auch im Bereich des b\u00fcrokratisch-politischen Feldes potenzieren sich negative Kompetenzkonflikte die einerseits zwischen den sachlich zust\u00e4ndigen Ministerien einen Raum sachlicher und fachlicher Inkompetenz aufspannen und andererseits im f\u00f6deralen Bundesstaat trotz klarer Zust\u00e4ndigkeiten ein Handlungsdefizit durch Subsidiarit\u00e4t provozieren. Im Bereich des marktwirtschaftlich-\u00f6konomischen Felds gibt es Kapazit\u00e4tsprobleme, gleichzeitig lassen sich viele der gew\u00fcnschten Wirkungen nicht durch \u00f6konomische Optimierung erzielen. Die zus\u00e4tzlichen KonsumentInnen mit geringer Sparquote sehen die wenigsten.<\/p>\n<h2><strong>Der Gamechanger<\/strong><\/h2>\n<p>Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass neue gesellschaftliche Herausforderungen durch den weltpolitischen Wandel ihre direkten Wirkungen auch in \u00d6sterreich entfalten. Globalisierungstheorien, wie sie Giddens (1995) oder Beck (1997) entworfen haben, helfen hier zum Teil die weltweiten Prozesse einzuordnen, wenn auch der Weitblick ihrer Autoren hinsichtlich vorgeschlagener L\u00f6sungen durchaus eingeschr\u00e4nkt war. Globale Interessenskonflikte in Verbindung mit regionalen und lokalen Gegenbewegungen verursachen nicht nur die Zerst\u00f6rung der sozio\u00f6konomischen Lebensgrundlagen von Millionen Menschen, sondern bewirken sekund\u00e4r auch Migrationsbewegungen von Hunderttausenden in Richtung Europa.<\/p>\n<p>Aufgrund mehrerer interdependenter Entwicklungen im Verlauf des Sommers 2015 hat sich die Situation in Mitteleuropa \u2013 speziell in \u00d6sterreich und Deutschland \u2013 seit September 2015 radikal ver\u00e4ndert. Mehrere hunderttausend Personen sind haupts\u00e4chlich \u00fcber Ungarn bzw. Slowenien nach \u00d6sterreich eingereist und wurden unter intensiver Beteiligung der Zivilgesellschaft in \u00d6sterreich medizinisch, sozial und menschlich versorgt und Gro\u00dfteils in Richtung Deutschland weiter transportiert. Rund 5 \u2013 10 % der Fl\u00fcchtlinge haben in \u00d6sterreich um Asyl angesucht. Diese Situation hat die bestehende Problematik in der Unterbringung von Asylwerbern noch verst\u00e4rkt \u2013 in \u00d6sterreich fehlten seit Jahresbeginn tausende Unterbringungspl\u00e4tze f\u00fcr Personen, die um Asyl angesucht haben. Das Innenministerium entl\u00e4sst daher seit Oktober Personen nach Abgabe des Asylantrags, die nach Einsch\u00e4tzung der verantwortlichen Beamten als \u201enicht besonders schutzbed\u00fcrftig\u201c eingesch\u00e4tzt werden, in die Obdachlosigkeit. Mit Stand Ende Dezember befinden sich allein rund 8.000 Personen, die in \u00d6sterreich bleiben wollen in Notquartieren der Hilfsorganisationen, Gro\u00dfteils in Wien.<\/p>\n<h2><strong>Die Player<\/strong><\/h2>\n<p>Neben den bekannten AkteurInnen aus Verwaltung, Politik und den etablierten Nonprofitorganisationen entstanden, nicht zuletzt aufgrund verschiedener Initiativen in den sozialen Medien neue Formen des zivilen b\u00fcrgerschaftlichen Engagements, beispielsweise Train of Hope. Der Grad der Institutionalisierung unterschiedlicher Organisationsformen des Engagements variierte daher von stark kanonisiert, wie beim Roten Kreuz, \u00fcber strukturiert bei den etablierten Nonprofit-Organisationen, bis hin zu pr\u00e4-formatiert bei Team \u00d6sterreich (vgl. Neubauer 2013), das auch als Eintritts-Struktur in den strukturierten Helferbereich gesehen werden kann, oder ganz ohne formale Organisationsform, wie das der \u201eTrain of Hope\u201c zu Beginn des Engagements war. Einzelnen Engagierten war sogar das zu strukturiert, diese wurden beispielsweise in Spielfeld mit Westen gesehen, auf denen \u201eIndependent Volunteers\u201c, also \u201eunabh\u00e4ngige Freiwillige\u201c stand.<\/p>\n<h2><strong>Die erste Spielzeit<\/strong><\/h2>\n<p>Wenn nun die unterschiedlichen Institutionen freiwilligen Engagements auf unterschiedliche Institutionen staatlicher Macht, wie die Polizei, das Innenministerium oder das Bundesheer treffen, so ergeben sich, je nach eigener habitueller Perspektive auf die Gesamtlage ganz unterschiedliche M\u00f6glichkeiten der Entwicklung, noch dazu wo ja zu Beginn gro\u00dfe Freir\u00e4ume im Bereich staatlicher Zust\u00e4ndigkeit existierten.<\/p>\n<h2><strong>Paradigmatische Verortung<\/strong><\/h2>\n<h3>Feld und Habitus<\/h3>\n<p>\u201eDer Habitus als ein System von &#8211; implizit oder explizit durch Lernen erworbenen &#8211; Dispositionen, funktionierend als ein System von Generierungsschemata, generiert Strategien, die den objektiven Interessen ihren Urheber entsprechen k\u00f6nnen, ohne ausdr\u00fccklich auf diesen Zweck ausgerichtet zu sein.\u201c (Bourdieu 2001, S. 113)<\/p>\n<p>Der Habitus vermittelt zwischen Struktur und Praxis und hat folgende vier Eigenschaften: aufgrund von Sozialisation ist er internalisierte Gesellschaftsstruktur; er steuert unbewusst \u00fcber ein System von Dispositionen die Praxisformen; die Individuen folgen trotz-dem den eigenen Interessen und Strategien; die Dispositionen sind dauerhaft und stabil, werden oftmals schon in kindlicher Sozialisation internalisiert. (vgl. M\u00fcller 1992, S. 257f)<\/p>\n<p>Wesentlich erscheint in diesem Zusammenhang, dass sich die Wirkung des Habitus unbewusst entfaltet. Die subjektiven Dispositionen stellen sich dem Individuum als Handlungsm\u00f6glichkeiten dar, die in einer bestimmten Situation bestehen, als Wahlfreiheit oder Alternativen, nicht als Begrenzung der individuellen Freiheit.<\/p>\n<p>In Bourdieus Feldtheorie steht der Habitus der AkteurInnen sozusagen als individueller Schl\u00fcssel zum Feld: \u201eWichtig ist, dass sich die habitualisierten Dispositionen eines sozialen Akteurs in Auseinandersetzung mit der Praxis des Feldes bilden und gegebenenfalls ver\u00e4ndern. In der extremsten Form entsteht so ein Habitus, der sich ausschlie\u00dflich mit dem Feld identifiziert, weil der soziale Akteur seinen gesamten praktischen Sinn aus der Praxis des Feldes gewinnt. So wird er zum Apparatschik, der dem Apparat alles verdankt, und ist folglich nichts weiter als der \u201aMensch gewordene Apparat\u2019\u201c (Bourdieu 1997d: 44f. zit. in: Hillebrandt 1999, S. 14).<\/p>\n<p>Der Habitus vermittelt f\u00fcr Bourdieu zwischen der Stellung einer Person im sozialen Raum \u2013 also auch im beobachteten Feld &#8211; und ihrem Verhalten und Einstellungen. Im Habitus h\u00e4tten sich ihre individuellen Erfahrungen und die ihrer Familie und ihrer Klasse (im Sinne kollektiver Geschichte) verk\u00f6rperlicht. Zwar sei ausgeschlossen, dass die Mitglieder einer Klasse exakt dieselben Erfahrungen und das auch noch in der gleichen Reihenfolge machten, die Aus-sicht, mit f\u00fcr diese Klasse typischen Situationen konfrontiert zu werden, sei f\u00fcr sie aber sehr viel gr\u00f6\u00dfer als f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen der anderen Klassen. Dieser Habitus stimmt objektive Chancen und subjektive Erwartungen unter Ber\u00fccksichtigung der eigenen Grenzen aufeinander ab \u2013 er verbindet nutzenorientierte Strategien mit Klassen- und Feldspezifischen Verhaltens-formen. (vgl. M\u00fcller 1986, S. 163; Hartmann 2005, S. 259; Iser 1983, S. 61f)<\/p>\n<p>Bourdieus Begriff des sozialen Feldes meint differenzierte gesellschaftliche Bereiche, her-vorgegangen aus der Arbeitsteilung, mit eigenen Ressourcen und eigenen Spielregeln f\u00fcr das soziale Verhalten innerhalb dieses Feldes. (vgl. M\u00fcller 1992, S. 263; Iser 1983, S. 67)<\/p>\n<p>Diese sozialwissenschaftlich konstruierten R\u00e4ume, die dazu dienen, soziale Beziehungen und Netzwerke zu verstehen, Klassen abzugrenzen, Relationen zwischen den handelnden AkteurInnen im Feld aufzuzeigen und die Macht-Komplexit\u00e4t in der realen Welt zu analytischen Zwecken zu vereinfachen um diese theoretisch erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen. Der soziale Raum wird da-her zu einem Raum von Unterschieden, von Differenzen und von AkteurInnen mit verschiedenen Wegen und Zielen. Die Ausdehnung eines Feldes ist nur durch die Feldeffekte definiert \u2013 wirkt also ein Feld weiter, so hat es eine gr\u00f6\u00dfere Ausdehnung. (vgl.\u00a0 M\u00fcller 2005, S. 36, M\u00fcller 1986, S. 164; Sch\u00fcrz 23.06.1999, S. 2; Anheier et al. 1995, S. 860; Bohn, Hahn 2007, S. 300)<\/p>\n<p>Innerhalb von Feldern geht man davon aus, dass die Akteure um soziale Positionen konkurrieren, das f\u00fchrt dazu, dass sich soziale Strukturen etablieren. Soziale Strukturen im Sinne sozialer R\u00e4ume in denen die AkteurInnen unter-schiedliche relative Positionen zueinander ein-nehmen, je nach dem in welchem Ausma\u00df diese verschiedene Ressourcen besitzen. Zus\u00e4tzlich gibt es unterschiedliche Karrierewege im Feld, so genannte \u201eTrajectoire\u201c, zuk\u00fcnftige wahrscheinliche Positionen eines Akteurs. (vgl. Anh-eier et al. 1995, S. 860 )<\/p>\n<p>Es existiert eine dialektische Beziehung zwischen den objektiven Strukturen der Felder und damit der Gesellschaft und dem subjektiven strukturierenden Handeln der Individuen. (vgl. Joas 2004, S. 530)<\/p>\n<h3>Radikale Moderne<\/h3>\n<p>F\u00fcr den sozialen Wandel, der sich im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts signifi-kant bemerkbar gemacht hat, existieren unter-schiedliche Theorien und Begrifflichkeiten: Die so genannte \u00bbPostmoderne\u00ab hat ihren Anhalts-punkt Bezigspunkt in der \u00bbModerne\u00ab. Diese wird in der Literatur als \u00bbradikalisiert\u00ab bezeich-net. Weg von uniformen Wertvorstellungen hin zu anderen Lebensformen, die Fragmentierung, Unterschied und Kombinationen verschiedener Werte in den Mittelpunkt des Alltags stellen &#8211; das Ende von althergebrachten Begr\u00fcndungen und Legitimationen von gesellschaftlichen Wer-ten, wissenschaftlicher Richtigkeit, altherge-brachter Politik und der Existenz jedes einzelnen Menschen verweist die Individuen mehr und mehr auf sich selbst. Als Postmodernisierung bezeichnet Inglehart den Prozess, der neue Weltanschauungen bringt und ver\u00e4nderte Er-wartungen, die Menschen an das Leben stellen. Diese Einstellungs\u00e4nderungen ver\u00e4ndern auch Normen in Politik, Religion, Arbeit oder Familie. Dieser Wandel ist von der Modernisierung ab-grenzbar. (vgl. Inglehart 1998, S. 18\u201319)<\/p>\n<p>\u201eW\u00e4hrend Anthony Giddens und Ulrich Beck die Moderne in ihrer jetzigen Entwicklungsphase als eine reflexiv zu sich selbst verhaltende Moderne verstehen, erfasst Baumann den gleichen Gedanken mit dem Begriff der Postmoderne, die er auch als einen immanenten Bestandteil der Moderne, als eine Stellungnahme der Moderne in der Moderne zur Moderne versteht.\u201c (Junge, Kron 2007, S. 17)<\/p>\n<p>Wesentlich sind in diesem Zusammenhang die radikale Individualisierung und die Emanzipation des Menschen von althergebrachten zentralgesellschaftlichen Ordnungsinstanzen.<\/p>\n<h3>Organisation, Macht<\/h3>\n<p>Ging Max Weber Anfang des 20. Jahrhunderts noch von ganz deutlichen Strukturen der Herrschaft aus, es war f\u00fcr alle Beteiligten immer ganz klar, wer Herrschender ist, und wer Beherrschter, so ver\u00e4ndert sich diese Perspektive auf die Gesellschaft im Laufe des 20. Jahrhun-derts bis zur postmodernen Betrachtung Michel Foucaults f\u00fcr die Betrachtung der gesamten Gesellschaft, oder auch Niklas Luhmann, dessen Systemtheorie auch gesellschaftliche Subsysteme und Organisationen abdeckt, sehr deutlich.<\/p>\n<p>Stellt Weber noch die Zweckrationalit\u00e4t in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen, so sind der Zweck und die Ratio des Individuums keine Kategorie im Denken Foucaults. Luhmann geht sogar so weit, das Individuum nur mehr als Umwelt der Systeme zu definieren. Herrschaftsmechanismen verschwimmen, das \u201eOben\u201c und \u201eUnten\u201c, das bei Max Weber noch erkennbar war \u2013 jene klare und eindeutige Zu-ordnung der Aufgaben f\u00fcr jeden Akteur inner-halb der Gesellschaft &#8211; ist der postmodernen, multilateralen und dezentralen Machtstruktur nicht mehr erkennbar.<\/p>\n<p>Mit dem Wandel der Strukturen, der einher geht mit einer Steigerung der Komplexit\u00e4t von Gesellschafts- und Organisationsimmanenten Beziehungsgeflechten, muss sich auch der Mensch selbst \u00e4ndern. Waren zu Beginn der Moderne noch externe Disziplinierungsmechanismen ausreichend, die geringe Komplexit\u00e4t der Gesellschaft zu strukturieren, ben\u00f6tigt man nach Foucault im 21. Jahrhundert intrinsische Disziplinierungsstrukturen, getarnt als individuelle Befreiung, um der modernen hochkomplexen Gesellschaft Rechnung zu tragen.<\/p>\n<p>Neue Formen der Nahezu-Realtime Kommunikation mittels digitaler Systeme ver\u00e4ndern \u2013 30 Jahre nach den ersten theoretischen Debatten zur Postmoderne \u2013 die allt\u00e4gliche Kommunikationspraxis der Akteurinnen und individualisieren eben diese ebenfalls radikal. Social Media, so meine These ist daher die Kommunikations-Praxeologische Auswirkung der radikalisierten Moderne. Die Art der Kommunikation und die Refokussierung auf das (vermeintliche) Individuum beispielsweise auf Facebook f\u00fchren zu einer Neuausrichtung der sozialen Schnittstellen der handelnden AkteurInnen und damit der Habitus-beeinflussenden Parameter. Diese ver\u00e4nderten Netzwerke ver\u00e4ndern auch die Inkorporation externer sozialer Strukturen, sie sind daher Gesellschaftsgestaltend und koppeln \u00fcber diesen Weg der Praxis auch zur\u00fcck in die Alltagswahrnehmung des Sozialen aller andern.<\/p>\n<h3>Zusammenh\u00e4nge?<\/h3>\n<p>Traditionelle wie moderne Organisationsstrukturen versuchen im Sinne einer Intermedi\u00e4rstruktur zwischen den Individuen auf der einen und der Gesellschaft auf der anderen Seite zu vermitteln. Sie greifen dabei in eben diesen Prozess der Gestaltung sozialer Praxis ein, um die AkteurInnen zur Zielerreichung der Organisation zu fokussieren. Die Organisationen n\u00fctzen dabei die selben habituellen Mechanismen zur Einkoppelung des intermedi\u00e4ren Organisationskontextes in die Mikroperspektive der Akteurinnen. Daher gestaltet sich die soziale Realit\u00e4tswahrnehmung des Organisationsmitglieds analog zur gesamtgesellschaftlichen Wahrnehmung \u00fcber habituelle Mechanismen. Man k\u00f6nnte daher auch einen \u201eOrganisationshabitus\u201c definieren, der im Sinne einer Metastruktur zwischen der Makroebene der Umwelt und der individuellen habituellen Mikroebenenschnittstelle liegt.<\/p>\n<p>Je nach h\u00f6herem Ziel der Organisation, dies kann beispielsweise bei NPOs im tats\u00e4chlichen operativen Bereich sein \u2013 beispielsweise bed\u00fcrftige Menschen direkt oder indirekt zu u-terst\u00fctzen\u2013 oder im ideellen \u2013 beispielsweise eine Idee zu verbreiten\u2013 sind die errichteten Organisationsstrukturen oftmals ganz unter-schiedlich.<\/p>\n<p>\u201eGeronnener Geist ist auch jene lebende Maschine, welche die bureaukratische Organisation mit ihrer Spezialisierung der geschulten Facharbeit, ihrer Abgrenzung der Kompetenzen, ihren Reglements und hierarchisch abgestuften Gehorsamkeitsverh\u00e4ltnissen darstellt.\u201c\u00a0 (Weber 2004 S.16)<\/p>\n<p>Es gibt Organisationsformen, die mit radikaler Individualisierung der Mitglieder und den damit verbundenen individualisierten Kommunikationsnetzen leichter umgehen k\u00f6nnen, als andere. Gerade das B\u00fcrokratiemodell Max Webers, der einst das \u201estahlharte Geh\u00e4use der H\u00f6rigkeit\u201c beschrieben hat, ist mit multidirektionalen netzwerkartigen Organisationsformen, wie sie in den Social Media abgebildet werden ohne Adaptierungen nicht kompatibel. Innerorganisatorische soziale Modelle, die Seniorit\u00e4t und Distinktion von Organisationsmitgliedern kennen, also nach dem b\u00fcrokratischen Modell funktionieren brauchen mit Sicherheit ganz andere Methoden zur Implementation oben beschriebener Individuen, als dies kleinere Organisationen ben\u00f6tigen, oder solche mit generisch netzwerkartiger Struktur.<\/p>\n<h3>Grounded Theory?<\/h3>\n<p>Die aufgrund ihrer Offenheit und ihrer breiten Anwendbarkeit gew\u00e4hlte \u201eGrounded Theory\u201c versteht man als eine systematische und gegenstandsverankerte Methode zur Theoriebildung aus vorwiegend qualitativem Datenmaterial, die von den US-amerikanischen Soziologen Anselm Strauss und Barney G. Glaser entwickelt wurde. Ausgehend von vom interessierenden Ph\u00e4nomen qualitativen Informationen werden in einem zyklischen Prozess aus Datenerhebung, Datengenerierung, Analyse und \u2013auswertung Theoriebildung Theoriekategorien direkt aus den analysierten Daten Theorien abgeleitet aus denen wiederum, Theoien gebildet werden, die in weiteren Schritten \u2013 an weiteren Quellen \u2013\u00a0 verdichtet und verifiziert werden (vgl. Strauss, Hildenbrand 1994, S. 25\u201330).<\/p>\n<p>Wesentliches Element dieser Methodik ist das \u201eTheoretical Sampling\u201c, also die theoretische-geleitete Auswahl von weiteren Datenquellen, die sich aus den bisherigen Daten und den da-rauf beruhenden Theorien ergibt (vgl. Strauss, Hildenbrand 1994, S. 30).<\/p>\n<p>Bei der Anwendung der \u201eGrounded Theory\u201c entsteht ein Theoriezusammenhang direkt aus den qualitativen Daten und daher hat sie einen engen Zusammenhang zur sozialen Realit\u00e4t. Die entstehenden theoretischen Konstrukte sind au\u00dferdem aufgrund ihrer Empirieverbundenheit auch f\u00fcr Praktiker verst\u00e4ndlicher.<\/p>\n<p>\u201eTheoretisches Sampling meint den auf Gene-rierung von Theorie zielenden Prozess der Da-tenerhebung, w\u00e4hrenddessen der Forscher seine Daten parallel erhebt, kodiert und analy-siert sowie dar\u00fcber entscheidet, welche Daten als n\u00e4chste erhoben werden sollen und wo sie zu finden sind.\u201c (Glaser, Strauss 2005, S. 53)<\/p>\n<p>Basierend auf den gegenstandsbezogenen Theorien kann in einem weiteren Abstraktions-schritt formale Theorie entwickelt werden. Die Arbeitsschritte von Erheben, Codieren Kodieren und Analysieren von Daten werden immer wie-der hintereinander durchgef\u00fchrt bis eine theoretische S\u00e4ttigung erreicht ist (vgl. Hirzinger 1991, S. 59\u201367).<\/p>\n<h2>Ablauf der Studie<\/h2>\n<p>Interviews mit VertreterInnen aus den relevanten Stakeholdergruppen des aktuellen Fl\u00fcchtlingseinsatzes sollen den initialen Input f\u00fcr das Grounded-Theory-basierte Vorgehen zur Organisationstypologie im \u00d6sterreichischen Nonprofit-Sektor liefern.<\/p>\n<p>Basierend auf den eigenen Daten der Studien innerhalb des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes (Czech 2008, Czech 2010, Czech 2011, Czech 2014) und den Studien \u00fcber die Freiwilligen in \u00d6sterreich (Czech 2012) soll trianguliert mit den Daten aus Friesl, Polak, Hamachers-Zuba (2009) eine Fragenbatterie f\u00fcr die Differenzierung von MitarbeiterInnenmilieus in \u00d6sterreichischen NPOs erstellt werden, die in weiterer Folge mit den unterschiedlichen Organisationstypen verglichen wird. Gegebenenfalls eignen sich auch andere Basisstudien und bew\u00e4hrte Skalen besser f\u00fcr diese Segmentierung.<\/p>\n<p>Die Umfrage selbst kann im Rahmen einer Online-Erhebung im Studienzeitraum mehrfach durchgef\u00fchrt werden, um gegebenenfalls Wandelprozesse auch analytisch zug\u00e4nglich zu machen. Eine Vergleichbarkeit mit bestehenden und zug\u00e4nglichen Studien erleichtert diese Analyse.<\/p>\n<p>Diese qualitativen und quantitativen Daten sollen in weiterer Folge eine ganzheitliche Praxistheorie des Feldes liefern k\u00f6nnen, die sowohl die subjektiven Akteurinnenperspektiven beinhalten, wie die Strukturen des Feldes auf Organisationsperspektive.<\/p>\n<p>\u201eDiese v\u00f6llig ungew\u00f6hnliche Form des Reflektierens f\u00fchrt zum Verzicht auf die absolutistischen Pr\u00e4tentionen der klassischen Objektivit\u00e4t, verurteilt deswegen nicht zu Relativismus: Die Bedingungen der M\u00f6glichkeit des wissenschaftlichen Subjekts und die seines Objekts sind n\u00e4mlich identisch, und jedem Fortschritt in der Erkenntnis der gesellschaftlichen Bedingungen der Produktion wissenschaftlicher Subjekte entspricht ein Fortschritt in der Erkenntnis des wissenschaftlichen Objekts und umgekehrt. Das ist niemals so deutlich wie dann, wenn die Forschung das Feld der Wissenschaft selbst, das hei\u00dft das wahrhafte Subjekt wissenschaftlicher Erkenntnis, zu ihrem Objekt macht.\u201c (Bourdieu 1999, S. 332)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Literatur<\/strong><\/h2>\n<p>Anheier, Helmut K.; Gerhards, J\u00fcrgen; Romo, Frank P. (1995): Forms of Capital and Social Structure in Cultural Fields: Exam-ining Bourdieu&#8217;s Social Topography. In: American Journal for Sociology, Jg. 100, H. 4, S. 859\u2013903.<\/p>\n<p>Bohn, Cornelia; Hahn, Alois (2007): Pierre Bourdieu (1930-2002). In: K\u00e4sler, Dirk (Hg.): Von Talcott Parsons bis Anthony Giddens. 5., \u00fcberarb., aktualisierte und erw. Aufl. M\u00fcnchen: Beck (Beck&#8217;sche Reihe, 1289), S. 289\u2013310.<\/p>\n<p>Bourdieu, Pierre (1999): Die Regeln der Kunst. Genese und Struktur des literarischen Feldes. Frankfurt am Main: Suhrkamp.<\/p>\n<p>Bourdieu, Pierre (2001): \u00dcber einige Eigenschaften von Feldern. In: Bourdieu, Pierre; Beister, Hella; Schwibs, Bernd (Hg.): Soziologische Fragen. Dt. Erstausg., 1. Aufl., [Nachdr.]. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Edition Suhrkamp, 1872 = N.F., 872), S. 107\u2013114.<\/p>\n<p>Bourdieu, Pierre (2005): Principles of an Economic Anthropology. In: Bourdieu, Pierre (Hg.): The social structures of the economy. Oxford: Polity, S. 193\u2013219.<\/p>\n<p>Czech Gerald (2008): Stimmungsbarometer. Quantitative Studie zur Situation im \u00d6sterreichischen Roten Kreuz. 10 B\u00e4nde. \u00d6sterreichisches Rotes Kreuz:Wien Eigenverlag<\/p>\n<p>Czech Gerald (2008): Stimmungsbarometer. Quantitative Studie zur Situation im \u00d6sterreichischen Roten Kreuz. 10 B\u00e4nde. \u00d6sterreichisches Rotes Kreuz:Wien Eigenverlag<\/p>\n<p>Czech Gerald (2010): Sozialstrukturen im \u00d6sterreichischen Roten Kreuz. Eine empirische Studie anhand vorliegender Mitar-beiterInnendaten des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes, Landesverband Nieder\u00f6sterreich. Diplomarbeit vorgelegt an der Abteilung f\u00fcr Nonprofit Management an der Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien.<\/p>\n<p>Czech Gerald (2011): Stimmungsbarometer. Quantitative Studie zur Situation im \u00d6sterreichischen Roten Kreuz. 10 B\u00e4nde. \u00d6sterreichisches Rotes Kreuz:Wien Eigenverlag<\/p>\n<p>Czech Gerald (2011): Stimmungsbarometer. Quantitative Studie zur Situation im \u00d6sterreichischen Roten Kreuz. 10 B\u00e4nde. \u00d6sterreichisches Rotes Kreuz:Wien Eigenverlag<\/p>\n<p>Czech Gerald (2011a): NPOs und Social Media Policy. Zusammenfassung einer Blogparade. Blogbeitrag online: http:\/\/blog.roteskreuz.at\/sociologist\/2011\/07\/25\/npos-und-social-media-policy-auswertung-einer-blogparade\/ abgefragt am 29. April 2012<\/p>\n<p>Czech Gerald (2012): Warum man sich das antut: Motivationsfaktoren f\u00fcr freiwilliges Engagement in \u00d6sterreich. Eine Analy-se anhand der Daten des Stimmungsbarometers 2011. Blogbeitrag und Online-Text: http:\/\/blog.roteskreuz.at\/sociologist\/2012\/03\/30\/warum-man-sich-das-antut-motivationsfaktoren-fur-freiwilliges-engagement-in-osterreich\/<\/p>\n<p>Czech Gerald, Hajji Assma (2014): Stimmungsbarometer. Quantitative Studie zur Situation im \u00d6sterreichischen Roten Kreuz. 10 B\u00e4nde. \u00d6sterreichisches Rotes Kreuz:Wien Eigenverlag<\/p>\n<p>Friesl Christian, Polak Regina, Hamachers-Zuba, Ursula (2009): Die \u00d6sterreicherinnen. Wertewandel 1990 \u2013 2008. Wien:Czernin Verlag<\/p>\n<p>Fuchs-Heinritz, Werner (2000): Biographische Forschung. Eine Einf\u00fchrung in Praxis u. Methoden. 2., \u00fcberarb. u. erw. Aufl. Wiesbaden: Westdt. Verl. (Hagener Studientexte zur Soziologie, Bd. 5).<\/p>\n<p>Giddens, Anthony (1995) Konsequenzen der Moderne. Frankfurt\/Main. Suhrkamp<\/p>\n<p>Glaser, Barney G.; Strauss, Anselm L. (2005): Grounded theory. Strategien qualitativer Forschung. 2., korr. Aufl. Bern: H. Huber (Programm Huber. Gesundheit).<\/p>\n<p>Hartmann, Michael (2005): Eliten und das Feld der Macht. In: Colliot-Th\u00e9l\u00e8ne, Catherine; Bourdieu, Pierre (Hg.): Pierre Bourdieu Deutsch-franz\u00f6sische Perspektiven. 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft, 1752), S. 255\u2013275.<\/p>\n<p>Hillebrandt, Frank (1999): Die Habitus-Feld-Theorie als Beitrag zur Mikro-Makro-Problematik in der Soziologie &#8211; aus der Sicht des Feldbegriffs. Technische Universit\u00e4t Hamburg-Harburg. Hamburg. (Working Papers zur Modellierung sozialer Organisati-onsformen in der Sozionik, WP2).<\/p>\n<p>Hirzinger, Maria (1991): Biographische Medienforschung. Wien: B\u00f6hlau (Stichwort Medienforschung).<\/p>\n<p>Inglehart, Ronald (1998): 1. Wertsysteme: Der subjektive Aspekt von Politik und \u00d6konomie. In: Inglehart, Ronald (Hg.): Modernisierung und Postmodernisierung. Kultureller, wirtschaftlicher und politischer Wandel in 43 Gesellschaften. Frankfurt Main: Campus-Verlag, S. 17\u201377<\/p>\n<p>Iser, Maria (1983): Der Habitus als illegitimer Normalfall gesellschaftlicher Reproduktion. Die soziale Bedeutung von symboli-scher Gewalt und strukturgesteuertem Lernen und Handeln in der Theorie von Pierre Bourdieu. Dissertation. Betreut von Michael Hofmann und Stefan Titscher. Wien. Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre.<\/p>\n<p>Joas, Hans (2004): Zwischen Strukturalismus und Theorie der Praxis &#8211; die Kultursoziologie Pierre Bourdieus. In: Joas, Hans; Kn\u00f6bl, Wolfgang (Hg.): Sozialtheorie. Zwanzig einf\u00fchrende Vorlesungen. Orig.-Ausg., 1. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissen-schaft, 1669), S. 518\u2013557.<\/p>\n<p>Junge, Matthias; Kron, Thomas (2007): Zygmunt Bauman. Soziologie zwischen Postmoderne, Ethik und Gegenwartsdiagno-se. 2., erw. Aufl. Wiesbaden: VS Verl. f\u00fcr Sozialwiss.<\/p>\n<p>M\u00fcller, Hans-Peter (1986): Kultur, Geschmack und Distinktion. Grundz\u00fcge der Kultursoziologie Pierre Bourdieus. In: Neid-hardt, Friedhelm; Lepsius, M Rainer; K\u00f6nig, Ren\u00e9 (Hg.): Kultur und Gesellschaft. Ren\u00e9 K\u00f6nig, dem Begr\u00fcnder der Sonderhef-te, zum 80. Geburtstag gewidmet. Opladen: Westdt. Verl. (K\u00f6lner Zeitschrift f\u00fcr Soziologie und SozialpsychologieSonder-heft, 27), S. 162\u2013189.<\/p>\n<p>M\u00fcller, Hans-Peter (1992): Die soziokulturelle Ungleichheitstheorie. In: M\u00fcller, Hans-Peter (Hg.): Sozialstruktur und Lebens-stile. Der neuere theoretische Diskurs \u00fcber soziale Ungleichheit. 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft, 982), S. 238\u2013351.<\/p>\n<p>Neubauer Georg et al (2013): Crowdtasking \u2013 A New Concept for Volunteer Management in Disaster Relief in Environmental Software Systems. Fostering Information Sharing; Volume 413 of the series IFIP Advances in Information and Communication Technology Seiten 345-356<\/p>\n<p>Pennerstorfer, Astrid; Badelt, Christoph (2013): Zwischen Marktversagen und Staatsversagen? Nonprofit Organisationen aus sozio\u00f6konomischer Sicht in Simsa, Ruth; Meyer, Michael; Badelt, Christoph, Handbuch der Nonprofit-Organisationen: Strukturen und Management; Sch\u00e4ffer-Poeschel:Freiburg; Seiten 107-123<\/p>\n<p>Sch\u00fcrz, Martin (1999): Feine Unterschiede der Kapitalarten bei P. Bourdieu. Veranstaltung vom 23. 6. 1999. Wien. Veranstal-ter: Republikanischer Club.<\/p>\n<p>Strauss, Anselm L.; Hildenbrand, Bruno (1994): Grundlagen qualitativer Sozialfor-schung. Datenanalyse und Theoriebildung in der empirischen soziologischen Forschung. M\u00fcnchen: Fink (Uni-Taschenb\u00fccher;Soziologie, 1776).<\/p>\n<p>Weber, Max (2004): Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus. Vollst. Ausg. M\u00fcnchen: Beck (= Beck&#8217;sche Reihe; 1614).Beck, Ulrich (1997) Was ist Globalisierung? Irrt\u00fcmer des Globalismus &#8211; Antworten auf Globalisierung. Frankfurt\/Main. Suhrkamp<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Dezember 2015 h\u00e4tte ich &#8211; w\u00e4re Zeit gewesen &#8211; gerne diese Arbeit gemacht. Doch es hat sich viel ge\u00e4ndert seit damals. Innerhalb und au\u00dferhalb unserer K\u00f6pfe. 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