{"id":80,"date":"2008-11-21T12:46:05","date_gmt":"2008-11-21T10:46:05","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/sociologist\/?p=80"},"modified":"2008-11-21T12:46:05","modified_gmt":"2008-11-21T10:46:05","slug":"eine-arbeit-aus-der-sozialwissenschaftlichen-makrotheorie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/2008\/11\/21\/eine-arbeit-aus-der-sozialwissenschaftlichen-makrotheorie\/","title":{"rendered":"Eine Arbeit aus der sozialwissenschaftlichen Makrotheorie"},"content":{"rendered":"<p>Hier folgt die <a href=\"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/sociologist\/2008\/07\/22\/zwei-seminararbeiten\/\">versprochene Arbeit<\/a> aus der Makrotheorie, die sich mit Max Webers Herrschaftstheorie im Vergleich zu Michel Foucaults Machtbegriff und Disziplinen auf der einen und den funktionalistischen Ans\u00e4tzen von Parsons bzw. Luhmann auf der anderen Seite besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Ich will mich hier im Blog auf die Einleitung und das Inhaltsverzeichnis beschr\u00e4nken, Die Arbeit selbst wieder als PDF zum Download.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Lehrveranstaltung \u201eSo-zialwissenschaftliche Makrotheorien\u201c im Sommersemester 2008 unter der Leitung von a.o. Univ. Prof. Dr. Gerda Bohmann entstand diese Abschlu\u00dfar-beit \u00fcber die zwei Lehreinheiten \u201eVon den \u201areinen Typen der Herrschaft\u2019 zur Disziplinargesellschaft\u201c und \u201eVon der funktional stabilisierten sozialen Ord-nung zur \u201afunktional differenzierten Gesellschaft\u2019\u201c.<br \/>\nDie Lehrveranstaltung konfrontiert mich mit einem \u201eKanon\u201c der sozialwis-senschaftlichen Makrotheorien, die ich als Sozio\u00f6konom geh\u00f6rt, gelesen und \u2013 zumindest grob \u2013 verstanden haben sollte.<br \/>\nDa die Sozialwissenschaften im Sinne des Multiparadigmatismus auch inner-halb eines Genres, also beispielsweise innerhalb der Makrotheorien, noch komplett verschiedene Grundannah-men \u00fcber die Gesellschaft per se, aber auch \u00fcber die Position, die Aufgaben und die Handlungsm\u00f6glichkeiten der einzelnen gesellschaftlichen AkteurIn-nen haben, m\u00fcssen in den Folgenden Kapiteln die einzelnen Theorien jeweils einzeln und unabh\u00e4ngig voneinander betrachtet und beurteilt werden.<br \/>\nGanz nach Pierre Bourdieu ist das Wis-sen um diese verschiedenen Theorien, zumindest aber das Mitredenk\u00f6nnen bei Dinnergespr\u00e4chen, in denen diese Namen fallen, ein essentieller Teil des Habitus eines Sozialwissenschafters, der sich im akademischen Umfeld ad\u00e4-quat bewegen will. Allein die Auswahl des jeweiligen Zitatenlieferanten f\u00fcr die Grundlagen bei einer sozialwissen-schaftlichen Arbeit verortet den Autor bereits im weiten Feld dieser verschie-denen Zug\u00e4nge zur einzigen Wahrheit \u00fcber den Menschen.<br \/>\nDie Lehrveranstaltung selbst hat mir die sozialwissenschaftliche Makroper-spektive zum ersten Mal in Form eines netzwerkartigen Zugangs zu den Klas-sikern der Soziologie vermittelt. Nicht die Informationen \u00fcber einzelne S\u00e4u-lenheilige der soziologischen Wissen-schaft und ihre singul\u00e4r betrachteten paradigmatischen Werke, sondern die theoretischen Zusammenh\u00e4nge in den Werken der Klassiker waren aus mei-ner Sicht die vermittelten Inhalte im Seminar.<br \/>\nDiese Abschlussarbeit entstand im Laufe das Augusts 2008, wobei ich mich \u2013 wie mir das h\u00e4ufig passiert \u2013 aufgrund des interessanten Inhalts immer mehr in Details der Originaltexte verschiede-nen Theoretiker verzettelte, was manchmal auch zum Verlust des Ge-samtbildes gef\u00fchrt hat.<br \/>\nEinzig zu den letzten bearbeiteten Tex-ten habe ich keine Prim\u00e4rliteratur ver-wendet, sondern nur auf Sekund\u00e4rlite-ratur zur\u00fcckgegriffen, Niklas Luhmann z\u00e4hlt bis jetzt (leider) noch nicht zum Repertoire meiner eigenen Bibliothek .<br \/>\nAuch finde ich das Gesamtwerk noch in keinster Weise rund und ausgewogen. Gerne h\u00e4tte ich noch zus\u00e4tzliche Zeit, um die Kapitel besser voneinander ab-zugrenzen, Querverweise zu ziehen und die eine oder andere zus\u00e4tzliche Quelle einzubauen. Auf der anderen Seite b\u00f6te das die M\u00f6glichkeit mich noch weiter in Details zu verstricken um den roten Faden des Gesamtwerks zu verlieren.<br \/>\n<strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<p>Einleitung\u00a0\u00a0\u00a0 1<br \/>\nVon den \u201ereinen Typen der Herrschaft\u201c zur Disziplinargesellschaft\u00a0\u00a0\u00a0 3<br \/>\nDefinitionen\u00a0\u00a0\u00a0 3<br \/>\nTypen der Herrschaft\u00a0\u00a0\u00a0 4<br \/>\nLegale Herrschaft und B\u00fcrokratie\u00a0\u00a0\u00a0 5<br \/>\nCharismatische Herrschaft\u00a0\u00a0\u00a0 7<br \/>\nTraditionale Herrschaft\u00a0\u00a0\u00a0 8<br \/>\nWesentliche Aspekte der Weberschen Herrschaftstypen\u00a0\u00a0\u00a0 9<br \/>\nDisziplin als gesellschaftliches Ph\u00e4nomen\u00a0\u00a0\u00a0 9<br \/>\nMichel Foucaults Machtbegriff\u00a0\u00a0\u00a0 11<br \/>\nDie Disziplinen und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen\u00a0\u00a0\u00a0 12<br \/>\nDas Panopticon als Metapher f\u00fcr die Gesellschaft\u00a0\u00a0\u00a0 13<br \/>\nRes\u00fcmee\u00a0\u00a0\u00a0 14<br \/>\nVon der funktional stabilisierten sozialen Ordnung zur \u201efunktional differenzierten Gesellschaft\u201c\u00a0\u00a0\u00a0 16<br \/>\nTalcott Parsons\u2019 Strukturfunktionalismus\u00a0\u00a0\u00a0 16<br \/>\nDas AGIL-Schema\u00a0\u00a0\u00a0 16<br \/>\nLetzte Realit\u00e4t\u00a0\u00a0\u00a0 17<br \/>\nGesellschaftsstruktur\u00a0\u00a0\u00a0 18<br \/>\nFunktionale Differenzierung als Schl\u00fcsselkategorie\u00a0\u00a0\u00a0 18<br \/>\nSystemtheorie\u00a0\u00a0\u00a0 19<br \/>\nPsychische Systeme und konstruktivistische Weltsicht\u00a0\u00a0\u00a0 20<br \/>\nSoziale Systeme\u00a0\u00a0\u00a0 20<br \/>\nCodes und Programme\u00a0\u00a0\u00a0 21<br \/>\nRes\u00fcmee\u00a0\u00a0\u00a0 22<br \/>\nLiteratur\u00a0\u00a0\u00a0 24<\/p>\n<p>Hier das PDF zur Arbeit: <a href=\"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/sociologist\/files\/2008\/11\/sozialwissenschaftliche-makrotheorien-gerald-czech-9000325.pdf\">sozialwissenschaftliche-makrotheorien-gerald-czech-9000325<\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span> <\/span><\/p>\n<p>&lt;!&#8211;[if supportFields]&gt;<span><span><\/span>&lt;![endif]&#8211;&gt;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier folgt die versprochene Arbeit aus der Makrotheorie, die sich mit Max Webers Herrschaftstheorie im Vergleich zu Michel Foucaults Machtbegriff und Disziplinen auf der einen und den funktionalistischen Ans\u00e4tzen von Parsons bzw. 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