{"id":89,"date":"2009-01-01T22:22:21","date_gmt":"2009-01-01T20:22:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/sociologist\/?p=89"},"modified":"2009-01-01T22:22:21","modified_gmt":"2009-01-01T20:22:21","slug":"konzeptpapier-pierre-bourdieus-feldbegriff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/2009\/01\/01\/konzeptpapier-pierre-bourdieus-feldbegriff\/","title":{"rendered":"Konzeptpapier: Pierre Bourdieus Feldbegriff"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"margin-left: 36pt\"><a name=\"_Toc218497335\">Pierre Bourdieus Feldbegriff<\/a><\/h3>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;font-family: Tahoma\"><br \/> <\/span><\/p>\n<div class=\"Section2\">\n<p class=\"Fliesstext\"><span> <\/span>\u201eSoziale Felder sind von der Theoriestelle her vergleichbar mit Alfred Sch\u00fctz&#8216; \u00bbSinnprovinzen\u00ab, Max Webers \u00bbWertsph\u00e4ren\u00ab, Erving Goffmans \u00bbRahmen\u00ab oder Niklas Luhmanns \u00bbSubsystemen\u00ab. All diesen Theorien ist gemeinsam, da\u00df sie Wirklichkeit als sozial konstruiert beschreiben. \u201c (Bohn, Hahn 2007, S. 299)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Bourdieus Begriff des sozialen Feldes meint differenzierte gesellschaftliche Bereiche, hervorgegangen aus der Arbeitsteilung, mit eigenen Ressourcen und eigenen Spielregeln f\u00fcr das soziale Verhalten innerhalb dieses Feldes. Vgl.(M\u00fcller 1992, S. 263; Iser 1983, S. 67)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eDie Logik des Feldes l\u00e4sst sich nur aus der empirischen Beobachtung des Feldes gewinnen, sie gehorcht keinen strukturellen Gesetzen, die f\u00fcr alle Felder gleich sind.\u201c (Hillebrandt 1999, S. 12)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Diese sozialwissenschaftlich konstruierten R\u00e4ume, die dazu dienen, soziale Beziehungen und Netzwerke zu verstehen, Klassen abzugrenzen, Relationen zwischen den handelnden AkteurInnen im Feld aufzuzeigen und die Macht-Komplexit\u00e4t in der realen Welt zu analytischen Zwecken zu vereinfachen um diese theoretisch erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen. Der soziale Raum wird daher zu einem Raum von Unterschieden, von Differenzen und von AkteurInnen mit verschiedenen Wegen und Zielen. Die Ausdehnung eines Feldes ist nur durch die Feldeffekte definiert \u2013 wirkt also ein Feld weiter, so hat es eine gr\u00f6\u00dfere Ausdehnung. Vgl. (M\u00fcller, S. 36, M\u00fcller 1986, S. 164; Sch\u00fcrz 23.06.1999, S. 2; Anheier et al. 1995, S. 860; Bohn, Hahn 2007, S. 300)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eAnalytisch betrachtet, bezieht sich der Begriff des sozialen Feldes auf eine Konfiguration oder Konstellation, die meist einen Markt, die beteiligten Akteure und ihre Interessen, sowie Strategien, den oder die institutionellen oder organisatorischen Kontexten, wie auch die typisch zu erwartenden Spannungen und Konfliktlinien umfasst. \u201c (M\u00fcller 1992, S. 263f)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Innerhalb von Feldern geht man davon aus, dass die Akteure um soziale Positionen konkurrieren, das f\u00fchrt dazu, dass sich soziale Strukturen etablieren. Soziale Strukturen im Sinne sozialer R\u00e4ume in denen die AkteurInnen unterschiedliche relative Positionen zueinander einnehmen, je nach dem in welchem Ausma\u00df diese verschiedene Ressourcen besitzen. Zus\u00e4tzlich gibt es unterschiedliche Karrierewege im Feld, so genannte \u201eTrajectoire\u201c, zuk\u00fcnftige wahrscheinliche Positionen eines Akteurs. Vgl. (Anheier et al. 1995, S. 860)<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eDer soziale Raum ist also nicht nur ein Raum von Unterschieden, sondern auch ein Raum von Beziehungen. Diese Beziehungen enthalten auch ein dynamisches Moment: Relevant f\u00fcr die Bewertung der Akteure ist nicht nur die aktuelle soziale Position eines Individuums bzw. einer Gruppe von Individuen in \u00e4hnlicher Lage, sondern auch deren Vergangenheit und Zukunft, deren <em>trajectoire <\/em>oder \u00bbReiseweg\u00ab im sozialen Raum, also die Frage, ob es sich um sozial aufsteigende oder absteigende Personen und Gruppen handelt.\u201c (Krais 2005, S. 92f)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Ganz wichtig f\u00fcr das Verstehen von Feldern ist nach Bourdieu die Geschichte des Feldes, die sich in den feldimmanenten Regeln und Riten \u00e4u\u00dfert: \u201eDie gesellschaftliche Welt ist akkumulierte Geschichte. Sie darf deshalb nicht auf eine Aneinanderreihung von kurzlebigen und mechanischen Gleichgewichtszust\u00e4nden reduziert werden, in denen Menschen die Rolle von austauschbaren Teilchen spielen\u201c (Bourdieu 1983, S. 183)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Die Logik des Feldes wird als \u201eSpiel\u201c oder \u201eKampf\u201c um Ressourcen und um die symbolische Macht im Feld beschrieben, der zwischen den Akteuren im Feld stattfindet. Die historisch gewachsenen Regeln des Feldes werden von den Mitspielern implizit und unreflektiert durch ihren Feldeintritt angenommen und akzeptiert. Diese Regeln werden als \u201eilusio\u201c bezeichnet. vgl. (Bourdieu 2001, S. 110; Hillebrandt 1999, S. 15; Aldridge 1998, S. 4)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eDie Struktur des Feldes gibt den Stand der Machtverh\u00e4ltnisse zwischen den am Kampf beteiligten Akteuren oder Institutionen wieder, bzw., wenn man so will, den Stand der Verteilung des spezifischen Kapitals, das im Verlauf fr\u00fcherer K\u00e4mpfe akkumuliert wurde und den Verlauf sp\u00e4terer K\u00e4mpfe bestimmt.\u201c (Bourdieu 2001, S. 108)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Spezifisch f\u00fcr jedes Feld ist die ungleiche Kapitalverteilung zwischen den Akteuren. Aus dieser Verteilung der Kapitalien ergeben sich die objektiven Positionen der Beteiligten, aber auch die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse und die daraus resultierenden Strategien der AkteurInnen im\u00a0Feld. (Iser 1983, S. 67)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Grunds\u00e4tzlicher Inhalt der Auseinandersetzung ist immer die Macht und die Anteile am jeweils feldspezifischen symbolischen Kapital. Dieser Grundkonsens \u00fcber die Existenz eines feldspezifischen symbolischen Kapitals und damit \u00fcber die Basis der Spielregeln f\u00fcr die Auseinandersetzung bezeichnet Bourdieu als \u201eDoxa\u201c bzw. \u201efeldspezifische Illusio\u201c eines Praxisfeldes. F\u00fcr AkteurInnen au\u00dferhalb des Feldes ist sowohl die Doxa als auch das Spiel nicht nachvollziehbar \u2013 die Wirkung der Illusio ist daher auch die Wirkung des Feldes, mit dem Enden dieser Feldeffekte sind auch die Grenzen des Feldes erreicht. Vgl. (Bourdieu et al. 2001, S. 109; Hillebrandt 1999, S. 16; Fuchs-Heinritz, K\u00f6nig 2005, S. 146f; Bohn 2005, S. 64)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Der Habitus ist auch im Feld die strukturierende Struktur &#8211; er determiniert die geltenden \u201eSpielregeln\u201c und definiert das symbolische Kapital, die Spieleins\u00e4tze und die m\u00f6glichen Positionen im sozialen Raum, sowie ihre Zusammenh\u00e4nge. (Iser 1983, S. 69)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eWer sich am Kampf beteiligt, tr\u00e4gt zur Reproduktion des Spiels bei, indem er dazu beitr\u00e4gt, den Glauben an den Wert dessen, was in diesem Feld auf dem Spiel steht, je nach Feld mehr oder weniger vollst\u00e4ndig zu reproduzieren.\u201c (Bourdieu 2001, S. 109)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Nat\u00fcrlich gibt es zwischen diesen \u201eFeldillusionen\u201c und den W\u00fcnschen der Akteurinnen \u00dcbereinstimmungen. Jeder Feldakteur hat seine eigenen Bed\u00fcrfnisse, die er mit Hilfe des Feldes befriedigen will: \u201eJedes Feld (das religi\u00f6se, k\u00fcnstlerische, \u00f6konomische, usw.) bietet seinen Akteuren \u00fcber die besondere Form, in der es die Verhaltensweisen und Vorstellungen regelt, eine auf eine besondere Form von illusio gegr\u00fcndete legitime Form, ihre W\u00fcnsche zu verwirklichen.\u201c (Bourdieu 1999, S. 239)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eDas Feld als Raum der Kr\u00e4ftebeziehungen zwischen Akteuren und Institutionen, das immer auch ein Raum des M\u00f6glichen ist, hat die Eigenschaft, den sozialen Akteuren die Verf\u00fcgung \u00fcber das kulturelle, \u00f6konomische und soziale Kapital abzuverlangen, das dazu erforderlich ist, bestimmte Positionen in einem spezifischen Praxisfeld zu besetzen. Folglich setzt die objektivierte, Ding gewordene Geschichte der Praxisformen eines Feldes inkorporierte, zu einem Habitus geformte Geschichte bei den sozialen Akteuren voraus, die in einem Feld agieren.\u201c (Hillebrandt 1999, S. 13)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Felder sind anhand von Gegens\u00e4tzen zwischen AkteurInnen konstruiert, also dichotom. Verschiedene Spieler im Feld haben unterschiedliche Strategien und unterschiedliche Eins\u00e4tze, sozusagen Investitionen an feldspezifischem Kapital in das Spiel, das im Feld um die Gestaltungsmacht, die Orthodoxie abl\u00e4uft. Vgl. (M\u00fcller, S. 36)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eDiejenigen, die bei gegebenen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnissen das charakteristische Kapital-(mehr oder weniger vollst\u00e4ndig) monopolisieren, neigen eher zu Erhaltungsstrategien &#8211; Strategien, die im Feld der Produktion kulturelle G\u00fcter tendenziell die Orthodoxie vertreten -, die weniger Kapitalkr\u00e4ftigen dagegen (die oft auch die Neuen und damit meist J\u00fcngeren sind) eher zu Umsturzstrategien &#8211; Strategien der H\u00e4resie. Erst die H\u00e4resie, die Heterodoxie als kritischer, oft im Zusammenhang mit der Krise auftretender Bruch mit der Doxa brigt die Herrschenden dazu, ihr Schweigen zu brechen und jenen Diskurs zur Verteidigung der Orthodoxie, des rechten Denkens im doppelten Sinne, zu produzieren, mit dem ein neues \u00c4quivalent zur schweigenden Zustimmung der Doxa geschaffen werden soll.\u201c <span lang=\"EN-GB\">(Bourdieu 2001, S. 109)<\/span><\/p>\n<\/div>\n<p><span lang=\"EN-GB\"> <\/span> <span lang=\"EN-GB\"><br \/> <\/span><\/p>\n<h3 style=\"margin-left: 36pt\">Literaturverzeichnis<\/h3>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\">\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>Aldridge, Alan<\/strong> (1998): Habitus and Cultural Capital in the Field of Personal Finance. In: Sociological Revue, Jg. 46, H. 1, S. 1\u201323. Online verf\u00fcgbar unter 10.1111\/1467-954X.00087.<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>Anheier, Helmut K.; Gerhards, J\u00fcrgen; Romo, Frank P.<\/strong> (1995): Forms of Capital and Social Structure in Cultural Fields: Examining Bourdieu&#8217;s Social Topography. In: American Journal for Sociology, Jg. 100, H. 4, S. 859\u2013903.<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>Bohn, Cornelia<\/strong> (2005): Eine Welt-Gesellschaft. Operative Gesellschaftskonzepte in den Sozialtheorien Luhmanns und Bourdieus. In: Colliot-Th\u00e9l\u00e8ne, Catherine; Bourdieu, Pierre (Hg.): Pierre Bourdieu Deutsch-franz\u00f6sische Perspektiven. 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft, 1752), S. 43\u201378.<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>Bohn, Cornelia; Hahn, Alois<\/strong> (2007): Pierre Bourdieu (1930-2002. In: K\u00e4sler, Dirk (Hg.): Von Talcott Parsons bis Anthony Giddens. 5., \u00fcberarb., aktualisierte und erw. Aufl. M\u00fcnchen: Beck (Beck&#8217;sche Reihe, 1289), S. 289\u2013310.<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>Bourdieu, Pierre<\/strong> (1983): \u00d6konomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital. In: Kreckel, Reinhard (Hg.): Soziale Ungleichheiten. G\u00f6ttingen: Otto Schwartz; Schwartz (Soziale WeltSonderband, 2), S. 183\u2013198.<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>Bourdieu, Pierre<\/strong> (1999): Die Regeln der Kunst. Genese und Struktur des literarischen Feldes. Frankfurt am Main: Suhrkamp.<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>Bourdieu, Pierre<\/strong> (2001): \u00dcber einige Eigenschaften von Feldern. In: Bourdieu, Pierre; Beister, Hella; Schwibs, Bernd (Hg.): Soziologische Fragen. Dt. Erstausg., 1. Aufl., [Nachdr.]. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Edition Suhrkamp, 1872 = N.F., 872), S. 107\u2013114.<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>Bourdieu, Pierre; Beister, Hella; Schwibs, Bernd<\/strong> (Hg.) (2001): Soziologische Fragen. Dt. Erstausg., 1. Aufl., [Nachdr.]. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Edition Suhrkamp, 1872 = N.F., 872).<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>Fuchs-Heinritz, Werner; K\u00f6nig, Alexandra<\/strong> (2005): Pierre Bourdieu. Eine Einf\u00fchrung. Konstanz: UVK-Verl.-Ges. (UTB Soziologie, 2649).<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>Hartmann, Michael<\/strong> (2002): Leistung oder Habitus? Das Leistungsprinzip und die soziale Offenheit der deutschen Wirtschaftselite. In: Bittlingmayer, U. Eickelpasch R. Kastner J. Rademacher C. (Hrsg.) (Hg.): Theorie als Kampf? Zur politischen Soziologie Pierre Bourdieus. Opladen: Leske + Budrich, S. 361\u2013377.<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>Hillebrandt, Frank<\/strong>. (1999): Die Habitus-Feld-Theorie als Beitrag zur Mikro-Makro-Problematik in der Soziologie &#8211; aus der Sicht des Feldbegriffs. Technische Universit\u00e4t Hamburg-Harburg. Hamburg. (Working Papers zur Modellierung sozialer Organisationsformen in der Sozionik, WP2).<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>Iser, Maria<\/strong> (1983): Der Habitus als illegitimer Normalfall gesellschaftlicher Reproduktion. Die soziale Bedeutung von symbolischer Gewalt und strukturgesteuertem Lernen und Handeln in der Theorie von Pierre Bourdieu. Dissertation. Betreut von Michael Hofmann und Stefan Titscher. Wien. Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre.<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>Krais, Beate<\/strong> (2005): DIe moderne Gesellschaft und ihre Klassen &#8211; Bourdieus Konstrukt des sozialen Raums. In: Colliot-Th\u00e9l\u00e8ne, Catherine; Bourdieu, Pierre (Hg.): Pierre Bourdieu Deutsch-franz\u00f6sische Perspektiven. 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft, 1752), S. 79\u2013105.<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>M\u00fcller, Hans-Peter<\/strong>: Handeln und Struktur. Pierre Bourdieus Praxeologie, S. 21\u201342.<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>M\u00fcller, Hans-Peter<\/strong> (1986): Kultur, Geschmack und Disinktion. Grundz\u00fcge der Kultursoziologie Pierre Bourdieus. In: Neidhardt, Friedhelm; Lepsius, M Rainer; K\u00f6nig, Ren\u00e9 (Hg.): Kultur und Gesellschaft. Ren\u00e9 K\u00f6nig, dem Begr\u00fcnder der Sonderhefte, zum 80. Geburtstag gewidmet. Opladen: Westdt. Verl. (K\u00f6lner Zeitschrift f\u00fcr Soziologie und SozialpsychologieSonderheft, 27), S. 162\u2013189.<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>M\u00fcller, Hans-Peter<\/strong> (1992): Die soziokulturelle Ungleichheitstheorie. In: M\u00fcller, Hans-Peter (Hg.): Sozialstruktur und Lebensstile. Der neuere theoretische Diskurs \u00fcber soziale Ungleichheit. 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft, 982), S. 238\u2013351.<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\" style=\"margin: 6pt 0cm\"><strong>Sch\u00fcrz, Martin<\/strong> (23. 6. 1999): Feine Unterschiede der Kapitalarten bei P. Bourdieu. Veranstaltung vom 23. 6. 1999. Wien. Veranstalter: Republikanischer Club.<\/p>\n<div id=\"seolinx-tooltip\" style=\"border: 1px solid #000000;margin: 0pt;padding: 0pt;width: auto\">\n<table style=\"border: 0pt none;margin: 0pt;padding: 0pt;width: auto\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border: 0pt none;margin: 1px;padding: 0pt;font-family: Tahoma;font-size: 11px;font-weight: bold\">\n<div style=\"margin: 0pt;padding: 0pt;width: auto\">\n<table id=\"seolinx-paramtable\" style=\"border: 1px solid gray;margin: 0pt\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle\" src=\"http:\/\/toolbarqueries.google.com\/favicon.ico\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> PR: <a title=\"Google pagerank\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle\" src=\"http:\/\/www.google.com\/favicon.ico\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> I: <a title=\"Google index\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle\" src=\"http:\/\/www.google.com\/favicon.ico\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> L: <a title=\"Google links\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle\" src=\"http:\/\/siteexplorer.search.yahoo.com\/favicon.ico\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> LD: <a title=\"Yahoo linkdomain\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle\" src=\"http:\/\/search.msn.com\/favicon.ico\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> I: <a title=\"MSN index\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><a title=\"Sitemap.xml\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle\" src=\"http:\/\/siteanalytics.compete.com\/favicon.ico\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> C: <a title=\"Compete Rank\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle\" src=\"http:\/\/seodigger.com\/favicon.ico\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> SD: <a title=\"Seodigger\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/td>\n<td style=\"border: 0pt none;margin: 0pt;padding: 1px;vertical-align: middle;width: auto\"><img decoding=\"async\" src=\"\/\/seoquake\/content\/skin\/close.gif\" alt=\"\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pierre Bourdieus Feldbegriff \u201eSoziale Felder sind von der Theoriestelle her vergleichbar mit Alfred Sch\u00fctz&#8216; \u00bbSinnprovinzen\u00ab, Max Webers \u00bbWertsph\u00e4ren\u00ab, Erving Goffmans \u00bbRahmen\u00ab oder Niklas Luhmanns \u00bbSubsystemen\u00ab. 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