{"id":91,"date":"2009-01-01T22:28:24","date_gmt":"2009-01-01T20:28:24","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.roteskreuz.at\/sociologist\/?p=91"},"modified":"2009-01-01T22:28:24","modified_gmt":"2009-01-01T20:28:24","slug":"konzeptpapier-habitus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogneu.roteskreuz.at\/sociologist\/2009\/01\/01\/konzeptpapier-habitus\/","title":{"rendered":"Konzeptpapier: Habitus"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"margin: 12pt 0cm 12pt 36pt\"><a name=\"_Toc218497334\">Habitus<\/a><\/h3>\n<p><strong><span style=\"font-size: 13pt;font-family: Arial\"><br \/> <\/span><\/strong><\/p>\n<div class=\"Section2\">\n<p class=\"Fliesstext\">Als Habitus bezeichnet Bourdieu die strukturellen Dispositionen, die in weiterer Folge s\u00e4mtliche Praxis strukturieren. Im Habitus \u00e4u\u00dfern sich daher die inkorporierten Makrostrukturen der Gesellschaft auf pers\u00f6nlicher Mikroebene der AkteurInnen. In den Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsschemata der gesellschaftlichen Akteure manifestieren sich daher die gesellschaftlichen Normen und Werte. Diese \u00e4u\u00dfern sich vielf\u00e4ltig, beginnend bei der Bedeutung von Symbolen bis hin zum &#8222;Geschmack&#8220;. (Bourdieu, Steinru?cke 2005, S. 61\u201363)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eBourdieu geht davon aus, da\u00df wir von Kindheit an in der Familie, in der Schule, in der Arbeitswelt bestimmte Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsschemata antrainiert bekommen, die es uns erlauben, in der Regel problemlos auf unterschiedliche Situationen zu reagieren, praktische Aufgaben zu l\u00f6sen, etc. Unsere K\u00f6rperbewegungen, unser Geschmack, unsere banalsten Deutungen der Welt werden schon fr\u00fchzeitig geformt und bestimmen dann in entscheidendem Ausma\u00df unsere weiteren Handlungsm\u00f6glichkeiten.\u201c (Joas 2004, S. 533)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Der Habitusbegriff geht auf Klassiker wie Aristoteles zur\u00fcck, von wo er in die mittelalterliche Scholastik seinen Weg fand und beschreibt in vielschichtiger Bedeutung den Komplex von F\u00e4higkeiten, Gewohnheiten, Haltung, Erscheinungsbild oder Stil eines individuellen Akteurs. F\u00fcr Pierre Bourdieu ist er handlungserm\u00f6glichend in dem er entlastet und damit rasches situationsgerechtes Agieren erlaubt. (Bohn, Hahn 2007, S. 295; Krais, Gebauer 2002, S. 18f)<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eDer Habitus als ein System von &#8211; implizit oder explizit durch Lernen erworbenen &#8211; Dispositionen, funktionierend als ein System von Generierungsschemata, generiert Strategien, die den objektiven Interessen ihren Urheber entsprechen k\u00f6nnen, ohne ausdr\u00fccklich auf diesen Zweck ausgerichtet zu sein.\u201c (Bourdieu 2001, S. 113)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Der Habitus vermittelt zwischen Struktur und Praxis und hat folgende vier Eigenschaften: aufgrund von Sozialisation ist er internalisierte Gesellschaftsstruktur; er steuert unbewusst \u00fcber ein System von Dispositionen die Praxisformen; die Individuen folgen trotzdem den eigenen Interessen und Strategien; die Dispositionen sind dauerhaft und stabil, werden oftmals schon in kindlicher Sozialisation internalisiert. (M\u00fcller 1992, S. 257f)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eDer Habitus erm\u00f6glicht die freie Produktion aller Gedanken, Wahrnehmungen und Aktionen innerhalb der Grenzen seiner besonderen Produktionsbedingungen. Die Struktur deren Produkt er ist, leitet die Praxis. Der Habitus sichert eine kontrollierte und bedingte Freiheit, die ebenso weit von einer unvorhersehbaren Kreation, wie von einer einfachen und mechanischen Reproduktion der urspr\u00fcnglichen Existenzbedingungen entfernt ist.\u201c (Iser 1983, S. 59)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Wesentlich erscheint in diesem Zusammenhang, dass sich die Wirkung des Habitus unbewusst entfaltet. Die subjektiven Dispositionen stellen sich dem Individuum als Handlungsm\u00f6glichkeiten dar, die in einer bestimmten Situation bestehen, als Wahlfreiheit oder Alternativen, nicht als Begrenzung der individuellen Freiheit.<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eGleichsam zwischen Charaktermaske<a name=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\"><span class=\"MsoFootnoteReference\"><span style=\"font-family: Tahoma\"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class=\"MsoFootnoteReference\"><span style=\"font-size: 11pt;font-family: Tahoma\">[1]<\/span><\/span><!--[endif]--><\/span><\/span><\/span><\/a> und moralischer Pers\u00f6nlichkeit<a name=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\"><span class=\"MsoFootnoteReference\"><span style=\"font-family: Tahoma\"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class=\"MsoFootnoteReference\"><span style=\"font-size: 11pt;font-family: Tahoma\">[2]<\/span><\/span><!--[endif]--><\/span><\/span><\/span><\/a> angesiedelt ist das Konzept des Habitus als Vermittlung zwischen Struktur und Praxis. Der Habitus ist definiert als System von Dispositionen, die im Alltagsleben als Denk-,<span> <\/span>Wahrnehmungs- und Beurteilungsschemata fungieren und deren Prinzipien sozialer Klassifikation als Klassenethos zum Ausdruck kommen\u201c (M\u00fcller 1992, S. 254f)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">In Bourdieus Feldtheorie steht der Habitus der AkteurInnen sozusagen als individueller Schl\u00fcssel zum Feld: \u201eWichtig ist, dass sich die habitualisierten Dispositionen eines sozialen Akteurs in Auseinandersetzung mit der Praxis des Feldes bilden und gegebenenfalls ver\u00e4ndern. In der extremsten Form entsteht so ein Habitus, der sich ausschlie\u00dflich mit dem Feld identifiziert, weil der soziale Akteur seinen gesamten praktischen Sinn aus der Praxis des Feldes gewinnt. So wird er zum Apparatschik, der dem Apparat alles verdankt, und ist folglich nichts weiter als der \u201aMensch gewordene Apparat\u2019\u201c (Bourdieu 1997d: 44f. zit. in: Hillebrandt 1999, S. 14).<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Der Habitus vermittelt f\u00fcr Bourdieu zwischen der Stellung einer Person im sozialen Raum \u2013 also auch im beobachteten Feld &#8211; und ihrem Verhalten und Einstellungen. Im Habitus h\u00e4tten sich ihre individuellen Erfahrungen und die ihrer Familie und ihrer Klasse (im Sinne kollektiver Geschichte) verk\u00f6rperlicht. Zwar sei ausgeschlossen, dass die Mitglieder einer Klasse exakt dieselben Erfahrungen und das auch noch in der gleichen Reihenfolge machten, die Aussicht, mit f\u00fcr diese Klasse typischen Situationen konfrontiert zu werden, sei f\u00fcr sie aber sehr viel gr\u00f6\u00dfer als f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen der anderen Klassen. Dieser Habitus stimmt objektive Chancen und subjektive Erwartungen unter Ber\u00fccksichtigung der eigenen Grenzen aufeinander ab \u2013 er verbindet nutzenorientierte Strategien mit Klassen- und Feldspezifischen Verhaltensformen. (M\u00fcller 1986, S. 163; Hartmann 2005, S. 259; Iser 1983, S. 61f)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eDer Habitus ist nicht nur Ausdruck \u00bbausdifferenzierter\u00ab gesellschaftlicher Felder, wie man dies aus einer eher systemtheoretischen Perspektive sagen w\u00fcrde. Habitusformen sind auch Produkte bestimmter Klassenlagen, bestimmter sozialer Milieus, die genau diese Klassenlagen und sozialen Milieus reproduzieren.\u201c (Joas 2004, S. 548)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Eine wichtige Eigenschaft des Habitus ist der so genannte \u201eHysteresis-Effekt\u201c. Bourdieu geht davon aus, dass habituelle Dispositionen \u00fcber lange Zeit konstant bleiben, also auch noch, wenn sich die Umwelt des Akteurs oder auch das f\u00fcr den Habitus verantwortliche Feld schon l\u00e4ngst ver\u00e4ndert haben. Durch die langsame Anpassung des Habitus passen die inkorporierten Strukturen nicht mehr zur objektiven externen Struktur, also aufgrund der langsamen Ver\u00e4nderung der strukturierenden Struktur im Vergleich zur Realit\u00e4t stehen die subjektiven Bewertungsschemata nicht im Einklang mit den externen Bewertungsschemata des Feldes oder der Gruppe. Dann werden beispielsweise falsche symbolische Kapitalien zugeschrieben, wie das etwa im Bereich des institutionalisierten kulturellen Kapitals passieren kann. Auch Generationenkonflikte entwickeln sich aufgrund dieses Hysteresis-Effekts. Man erkennt, der Habitus wirkt aufgrund seiner langsamen Adaption als konservierender Faktor durch die Determinierung der M\u00f6glichkeiten des Handelns. Diese konservative Eigenschaft hilft mit, den Habitus in Krisen vor der &#8222;Infragestellung&#8220; zu sch\u00fctzen (Iser 1983, S. 63f; Bohn, Hahn 2007, S. 297).<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eDer Habitus ist das generative und vereinheitlichende Prinzip, das die intrinsischen und relationalen Merkmale einer Position in einen einheitlichen Lebensstil r\u00fcck\u00fcbersetzt, das hei\u00dft in das einheitliche Ensemble der von einem Akteur f\u00fcr sich ausgew\u00e4hlten Personen, G\u00fcter und Praktiken.\u201c (Bourdieu 2007b, S. 21)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">Bourdieu erkl\u00e4rt also mit seinem Habituskonzept die Feldwirkung auf individueller Ebene. Er benutzt dazu eine doppelte Wirkung, die er generatives und reproduzierendes Prinzip nennt. Auf der einen Seite strukturiert der Habitus soziale Praxis und auf der anderen Seite reproduziert er soziale Struktur. (Iser 1983, S. 53)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eEr ist ein generatives Prinzip und somit \u00bbstrukturierende Struktur\u00ab bzw. \u00bbopus operandi\u00ab, insofern er sozial strukturierende Praxisformen hervorbringt, die im Lauf der Zeit durch individuelle Aneignung oder, wie Bourdieu sich ausdr\u00fcckt: durch Einverleibung gesellschaftlicher Strukturen und die Ausbildung dauerhafter Dispositionen erm\u00f6glicht werden. Der Habitus ist reproduzierendes Prinzip und somit \u00bbstrukturierte Struktur\u00ab bzw. \u00bbopus operatum\u00ab, insofern die individuelle Praxisformen den sozial strukturierten Dispositionen gem\u00e4\u00df gew\u00e4hlt werden und auf diese Weise zur Aufrechterhaltung der urspr\u00fcnglichen strukturellen Konstellationen beitragen.\u201c (M\u00fcller 1992, S. 256)<\/p>\n<p class=\"Fliesstext\">\n<p class=\"Fliesstext\">\u201eDie \u00bbSubjekte\u00ab sind in Wirklichkeit handelnde und erkennende Akteure, die \u00fcber Praxissinn verf\u00fcgen [\u2026], \u00fcber ein erworbenes Pr\u00e4ferenzensystem, ein System von Wahrnehmungs- und Gliederungsprinzipien (das, was man gew\u00f6hnlich den Geschmack nennt), von dauerhaften kognitiven Strukturen (die im wesentlichen das Produkt der Inkorporierung der objektiven Strukturen sind) und von Handlungsschemata, von denen sich die Wahrnehmung der Situation und die darauf abgestimmte Reaktion leiten l\u00e4\u00dft.\u201c <span lang=\"FR\">(Bourdieu 2007a, S. 41)<\/span><\/p>\n<\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt;font-family: Tahoma\" lang=\"FR\"><br \/> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Tahoma\" lang=\"FR\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><span style=\"font-family: Tahoma\" lang=\"FR\">Literaturverzeichnis<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><span style=\"font-family: Tahoma\" lang=\"FR\"> <\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-family: Tahoma\" lang=\"FR\">Bohn, Cornelia; Hahn, Alois<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Tahoma\" lang=\"FR\"> (2007): Pierre Bourdieu (1930-2002). <\/span><span style=\"font-family: Tahoma\">In: K\u00e4sler, Dirk (Hg.): Von Talcott Parsons bis Anthony Giddens. 5., \u00fcberarb., aktualisierte und erw. Aufl. M\u00fcnchen: Beck (Beck&#8217;sche Reihe, 1289), S. 289\u2013310.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-family: Tahoma\">Bourdieu, Pierre<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Tahoma\"> (2001): \u00dcber einige Eigenschaften von Feldern. In: Bourdieu, Pierre; Beister, Hella; Schwibs, Bernd (Hg.): Soziologische Fragen. Dt. Erstausg., 1. Aufl., [Nachdr.]. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Edition Suhrkamp, 1872 = N.F., 872), S. 107\u2013114.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-family: Tahoma\" lang=\"FR\">Bourdieu, Pierre<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Tahoma\" lang=\"FR\"> (2007a): Das neue Kapital. <\/span><span style=\"font-family: Tahoma\">In: Bourdieu, Pierre; Beister, Hella (Hg.): Praktische Vernunft. Zur Theorie des Handelns. Dt. Erstausg., 1. Aufl., [Nachdr.]. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Edition Suhrkamp, 1985 = N.F., 985), S. 34\u201355.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-family: Tahoma\">Bourdieu, Pierre<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Tahoma\"> (2007b): Sozialer Raum, symbolischer Raum. In: Bourdieu, Pierre; Beister, Hella (Hg.): Praktische Vernunft. Zur Theorie des Handelns. Dt. Erstausg., 1. Aufl., [Nachdr.]. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Edition Suhrkamp, 1985 = N.F., 985), S. 15\u201335.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-family: Tahoma\">Bourdieu, Pierre; Steinru?cke, Margareta<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Tahoma\"> (2005): Die verborgenen Mechanismen der Macht. Unvera?nd. Nachdr. der Erstaufl. von 1992. Hamburg: VSA-Verl. (Schriften zu Politik &amp; Kultur \/ Pierre Bourdieu. Hrsg. von Margareta Steinru?cke, 1).<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-family: Tahoma\">Hartmann, Michael<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Tahoma\"> (2005): Eliten und das Feld der Macht. In: Colliot-Th\u00e9l\u00e8ne, Catherine; Bourdieu, Pierre (Hg.): Pierre Bourdieu Deutsch-franz\u00f6sische Perspektiven. 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft, 1752), S. 255\u2013275.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-family: Tahoma\">Hillebrandt, Frank<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Tahoma\">. (1999): Die Habitus-Feld-Theorie als Beitrag zur Mikro-Makro-Problematik in der Soziologie &#8211; aus der Sicht des Feldbegriffs. Technische Universit\u00e4t Hamburg-Harburg. Hamburg. (Working Papers zur Modellierung sozialer Organisationsformen in der Sozionik, WP2).<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-family: Tahoma\">Iser, Maria<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Tahoma\"> (1983): Der Habitus als illegitimer Normalfall gesellschaftlicher Reproduktion. Die soziale Bedeutung von symbolischer Gewalt und strukturgesteuertem Lernen und Handeln in der Theorie von Pierre Bourdieu. Dissertation. Betreut von Michael Hofmann und Stefan Titscher. Wien. Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-family: Tahoma\">Joas, Hans<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Tahoma\"> (2004): Zwischen Strukturalismus und Theorie der Praxis &#8211; die Kultursoziologie Pierre Bourdieus. In: Joas, Hans; Kn\u00f6bl, Wolfgang; Joas, Hans; Kn\u00f6bl, Wolfgang (Hg.): Sozialtheorie. Zwanzig einf\u00fchrende Vorlesungen. Orig.-Ausg., 1. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft, 1669), S. 518\u2013557.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-family: Tahoma\">Krais, Beate; Gebauer, Gunter<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Tahoma\"> (2002): Habitus. Bielefeld: Transcript-Verl. (Einsichten).<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-family: Tahoma\">M\u00fcller, Hans-Peter<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Tahoma\"> (1986): Kultur, Geschmack und Disinktion. Grundz\u00fcge der Kultursoziologie Pierre Bourdieus. In: Neidhardt, Friedhelm; Lepsius, M Rainer; K\u00f6nig, Ren\u00e9 (Hg.): Kultur und Gesellschaft. Ren\u00e9 K\u00f6nig, dem Begr\u00fcnder der Sonderhefte, zum 80. Geburtstag gewidmet. Opladen: Westdt. Verl. (K\u00f6lner Zeitschrift f\u00fcr Soziologie und SozialpsychologieSonderheft, 27), S. 162\u2013189.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 6pt\"><strong><span style=\"font-family: Tahoma\">M\u00fcller, Hans-Peter<\/span><\/strong><span style=\"font-family: Tahoma\"> (1992): Die soziokulturelle Ungleichheitstheorie. In: M\u00fcller, Hans-Peter (Hg.): Sozialstruktur und Lebensstile. Der neuere theoretische Diskurs \u00fcber soziale Ungleichheit. 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft, 982), S. 238\u2013351.<\/span><\/p>\n<div><!--[if !supportFootnotes]--><\/p>\n<hr size=\"1\" \/><!--[endif]--><\/p>\n<div id=\"ftn1\">\n<p class=\"MsoFootnoteText\"><a name=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\"><span class=\"MsoFootnoteReference\"><span style=\"font-size: 9pt\"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class=\"MsoFootnoteReference\"><span style=\"font-size: 9pt\">[1]<\/span><\/span><!--[endif]--><\/span><\/span><\/span><\/a><span style=\"font-size: 9pt\"> <\/span><span style=\"font-size: 9pt;font-family: Tahoma\">Begriff im theoretischen Werk von Karl Marx [Anm. GC]<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"ftn2\">\n<p class=\"MsoFootnoteText\"><a name=\"_ftn2\" href=\"#_ftnref2\"><span class=\"MsoFootnoteReference\"><span style=\"font-size: 9pt\"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class=\"MsoFootnoteReference\"><span style=\"font-size: 9pt\">[2]<\/span><\/span><!--[endif]--><\/span><\/span><\/span><\/a><span style=\"font-size: 9pt\"> <\/span><span style=\"font-size: 9pt;font-family: Tahoma\">Begriff im theoretischen Werk von Emile Durkheim [Anm. GC]<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"seolinx-tooltip\" style=\"border: 1px solid #000000;margin: 0pt;padding: 0pt;width: auto\">\n<table style=\"border: 0pt none;margin: 0pt;padding: 0pt;width: auto\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border: 0pt none;margin: 1px;padding: 0pt;font-family: Tahoma;font-size: 11px;font-weight: bold\">\n<div style=\"margin: 0pt;padding: 0pt;width: auto\">\n<table id=\"seolinx-paramtable\" style=\"border: 1px solid gray;margin: 0pt\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle\" src=\"http:\/\/toolbarqueries.google.com\/favicon.ico\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> PR: <a title=\"Google pagerank\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle\" src=\"http:\/\/www.google.com\/favicon.ico\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> I: <a title=\"Google index\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle\" src=\"http:\/\/www.google.com\/favicon.ico\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> L: <a title=\"Google links\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle\" src=\"http:\/\/siteexplorer.search.yahoo.com\/favicon.ico\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> LD: <a title=\"Yahoo linkdomain\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle\" src=\"http:\/\/search.msn.com\/favicon.ico\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> I: <a title=\"MSN index\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><a title=\"Sitemap.xml\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle\" src=\"http:\/\/siteanalytics.compete.com\/favicon.ico\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> C: <a title=\"Compete Rank\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<td style=\"border: 1px solid gray;padding: 2px;color: darkgreen;font-family: Tahoma;font-size: 7pt;font-weight: bold\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"vertical-align: middle\" src=\"http:\/\/seodigger.com\/favicon.ico\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> SD: <a title=\"Seodigger\" href=\"{}\">wait&#8230;<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/td>\n<td style=\"border: 0pt none;margin: 0pt;padding: 1px;vertical-align: middle;width: auto\"><img decoding=\"async\" src=\"\/\/seoquake\/content\/skin\/close.gif\" alt=\"\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Habitus Als Habitus bezeichnet Bourdieu die strukturellen Dispositionen, die in weiterer Folge s\u00e4mtliche Praxis strukturieren. 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