In Erinnerung an Max Santner

„Mein Engagement für die Entwicklungszusammenarbeit begann Mitte der 90er Jahre als persönlich logische Konsequenz aus einer mehrjährigen Reise- und Arbeitserfahrung in Ländern Asiens und Afrikas“, schrieb Max Santner vor einiger Zeit.

„Die Motivation, sich professionell für das Ziel einer globalen Gerechtigkeit zu engagieren, hat sich während meiner beruflichen Einsätze in den vergangenen Jahren weiter verstärkt.“, so Max Santner.

Als Delegierter des Österreichischen Roten Kreuzes verantwortete Max Santner die Wiederaufbauprojekte des Vereins Kurier Aid Austria nach dem Tsunami in Sri Lanka. Von 2007 bis 2015 leitete er die Internationale Zusammenarbeit des Österreichischen Roten Kreuzes. Danach zog es ihn wieder – wie es im Jargon der humanitären Helfer heißt – ins Feld. Nach dem schweren Erdbeben in Nepal im Jahr 2015 leitete er die Delegation der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in Kathmandu. Wenige Österreicher kannten Nepal so gut wie Max Santner. Bereits in den 90er Jahren arbeitete der Oberösterreicher in dem gebirgigen Land, organisierte Trekkingreisen, engagierte sich in der Armutsbekämpfung und im nachhaltigen Tourismus. Zuvor unterrichtete er an einer Linzer Schule Geographie und Sport.

Seine letzte berufliche Station führte Max Santner in den Südkaukasus. In der georgischen Hauptstadt Tiflis leitete er das Büro der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften.

Sein oben zitiertes Ziel, sich für globale Gerechtigkeit einzusetzen, hat Max Santner mit der genau richtigen Mischung aus Idealismus und Pragmatismus verfolgt. Hemdsärmelig, wo Anpacken gefordert war, provokant, wenn es darum ging, die Diskussion über Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe zu beleben und geduldig, sensibel sowie gelassen in der interkulturellen Kommunikation.

Vergangenen Samstag verstarb der passionierte Bergsteiger und Radfahrer bei einem kurzen Urlaub in Oberösterreich. Max Santner wäre am 20. August 64 Jahre alt geworden. Er hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Töchter.

Max wird uns als Kollege, Gesprächspartner, Ratgeber und Freund schrecklich fehlen.


Unterhalb dieses Beitrags können in Gedenken an Max Santner Beileidsbekundungen abgegeben werden.

56 Gedanken zu „In Erinnerung an Max Santner“

  1. Lieber Max,
    viel zu früh und viel zu unerwartet bist du jetzt aus unserem Team ausgeschieden.
    Ich finde du hast in deinem Berufsleben an der richtigen Stelle das Richtige getan. Das ist mehr als viele von sich sagen können. Wo immer wir jetzt deine Familie unterstützen können , werden wir unsere Hand ausgestreckt halten; das verspreche ich dir !
    Und sonst bin ich irgendwie ratlos und den Tränen nahe.
    Du hast eine reiche „Ernte“ an Erlebnissen und Erfolgen in deine Lebensscheune eingefahren. Mögen darin deine Frau und deine beiden Töchter Trost finden und sich immer wieder daran erinnern. „Denn die Erinnerung ist das Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können“
    Und ich werde unser geplantes gemeinsames Vorhaben umsetzen und in den Bergen Georgiens eine Schitour unternehmen.

  2. Du wirst fehlen…

    … und die Welt ist ein schönes Stück ärmer ohne Dich. So vielen Menschen hast Du in Deinem Leben geholfen, in so vielen Notsituationen hast Du dafür gesorgt, dass Betroffene auch wieder an ein „morgen“ denken können. Nun gibt es für Dich kein „morgen“ mehr…

    Dir danke für alles und Deiner Frau und den Töchtern viel Kraft und Trost.
    Leb wohl.

  3. Es ist unglaublich traurig, ein ganz großer Helfer!!! Ein so großer Verlust 😢. Mein herzliches Beileid gilt seiner Familie, seinen Freunden und allen Kollegen, die mit ihm zusammengearbeitet und von ihm gelernt haben!!
    Barbara Stöckl

  4. Lieber Max,
    es ist unheimlich traurig, dass ein so wertvoller und engagierter Mensch wie Du nicht mehr unter uns ist.
    Deinen Einsatz für all die Menschen in Not habe ich immer bewundert. Wo Hilfe benötigt wurde, da warst Du sofort zur Stelle.
    Danke für all die Jahre, die wir zusammengearbeitet haben.
    Du wirst fehlen….
    Ich möchte Deiner Familie mein herzliches Beileid aussprechen und wünsche Ihnen viel Kraft!
    Namaste

  5. Meine aufrichtige Anteilnahme an die Familie von Max; ich durfte ein paarmal mit ihm persönlich zusammentreffen, und ich bin nachher immer weg gegangen mit dem Gefühl, dass er mir einen „Wink“ gegeben hat, etwas zu tun. Nicht später oder irgendwann, sondern jetzt.
    Danke, Max.
    Michi Dorfstätter

  6. Lieber Max!
    Die Nachricht über Dein viel zu frühes und unerwartetes Ableben macht mich fassungslos und unendlich traurig.
    Ich danke Dir für die vielen interessanten Gespräche, für die gemeinsame Arbeit und vor allem für Deine freundschaftliche Art.
    Du wirst mir und der Rot Kreuz Familie sehr fehlen.
    Deiner Familie mein aufrichtiges Beileid und viel Kraft in diesen schweren Stunden.
    Danke für Alles!

  7. Lieber Max!
    Du warst ein grossartiger Chef und toller Mensch! Ich bin froh, einige Jahre mit Dir gearbeitet haben zu duerfen! Dein Tod macht mich betroffen und sehr traurig, doch die vielen interessanten Gespraeche und Arbeitsstunden mit Dir werden immer freudvoll in meinen Gedanken bleiben. ‚Rest in peace‘, das wuensche ich Dir.

  8. Lieber Max, wir sind einige Wege gemeinsam gegangen – ob mit den Tonga MusikerInnen über das Tote Gebirge, in der Entwicklungszusammenarbeit, oder in der internationalen Solidarität. Dabei habe ich Deine Zuversicht und Ausdauer schätzen gelernt. Traurig, dass Du nun Deinen letzten Weg angetreten hast, so jung, so früh. In schönen Erinnerungen bei Dir. Ruhe sanft!

  9. Lieber Max!

    Die Nachricht über Dein Ableben erreichte mich unvermittelt und macht mich betroffen, fassungslos und sehr traurig.
    Unsere wenigen, jedoch intensiven Begegnungen waren immer von großer Wertschätzung und Respekt gezeichnet.
    Ich erinnere mich nur zu gut an eines der letzten Gespräche im Mai 2014, im Generalsekretariat Wien. Wie bei allen Treffen konnte ich auch damals vieles mitnehmen. Warst Du nicht nur Vorbild sondern auch Lehrmeister für mich. Ich werde Dich vermissen Max!
    Danke für Deinen unermüdlichen und beispielhaften Einsatz für das Rote Kreuz … für die Menschen die Hilfe brauchen!
    Meine aufrichtige Anteilnahme richte ich an Deine Frau, Deine Töchter und alle Deine Lieben.
    Wolfgang

    „Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen.“
    (Albert Schweizer)

  10. Lieber Max! Alles Gute auf Deiner letzten Reise! Danke für Deine ehrlichen Antworten und die Aufklärungsarbeit! Du hast versucht, die Dinge darzustellen wie sie sind – ein hochsympathischer Realist und großer Experte.

  11. Lieber Max!
    Unglaublich. Ich erinnere mich sehr gut an unser letztes Gespräch bei „10 Jahre Globale Verantwortung“. Dein Lachen und Deine Erzählungen. Immer spannend und bereichernd. Die Erinnerung bleibt. Danke für Deine tolle Arbeit, dein Mensch-sein!

  12. Max..und Angehörige!
    … ich danke dir vor allem für drei Situationen,in denen du mir den Rücken gestärkt hast…
    Danke dafür!
    Ich erinnere mich immer gerne an die gemeinsame Kenia Reise und dieser Tage kommen viele Erinnerungen…
    Danke auch für deinen Humor in Situationen,wo das wirklich wohltuend war!
    Ich bin sicher,dass du an einem guten Ort bist. Das wünsche ich dir!
    Meine mitfühlenden Gedanken sind in diesen Tagen bei deiner Familie…

  13. Werte Angehörige!
    Ich möchte Ihnen hiermit meine tiefe Anteilnahme zum Ausdruck bringen. Ich kenne Max aus vielen Sitzungen, die wir im Rahmen der Vorstandsarbeit der AGGV zusammensaßen. Seine ruhige, konzentrierte Art, sein strategisches Denken und sein herzliches Wesen haben mich stets beeindruckt.
    Er wird uns als großes Vorbild in Erinnerung bleiben.
    Ihre Anja Appel

  14. Lieber Max,
    Deine Offenheit, Deine Überzeugungskraft und Dein zupackendes Engagement waren für uns immer Motivation und Bereicherung.
    Mit Deinen Angehörigen und vielen anderen Menschen teilen wir die große Trauer über Deinen frühen und unerwarteten Tod, sind aber auch sicher, dass Du uns von einem guten Ort aus weiterhin nahe bist.

    Danke für alles, was Du für so viele Menschen getan hast!
    Dominique und Anton

  15. Max hat im besten Sinne das verkörpert, was das Rote Kreuz und die Humanitäre Hilfe ausmacht: engagiert, professionell und pragmatisch lösungsorientiert. Ein wunderbarer Kollege mit viel Erfahrung und gutem Sinn für Humor. Da ist jetzt eine große Lücke.
    Danke Max. Vergelts Gott.

  16. Ein wertvoller Mensch ist von uns gegangen. Ich habe Max als Kollegen mit großem Engagement, Expertise und Wissen erlebt und durfte in Vorträgen und im persönlichen Austausch seine ruhige und doch erfrischende Art der Kommunikation genießen. Mein Beileid gilt vor allem seiner Familie, aber auch den Freunden und Kolleginnen. Max, wir werden dich vermissen.

  17. Mit Schock habe ich heute die Mitteilung erhalten und möchte meine Allergrößte Anteilnahme der Familie ausdrücken !
    Max du warst ein Vorbild !

    Dein TT-Mannschaftskollege E.S.

  18. Lieber Max,
    die Zusammenarbeit mit dir habe ich sehr geschätzt: kompetent, fair, gelassen, zuversichtlich, loyal, und vieles andere, das dich als Charakter und Kollegen auszeichnet.
    Die Begegnung mit dir hat mich aber immer auch ein bisschen beschämt: nie zynisch, vorurteilsbelastet, mit einem Fuß schon im Ruhestand, resigniert angesichts von Herausforderungen, die dir schon zum gefühlten 99.Mal begegnet sind. Anders als viele von uns: intrinsisch motiviert und authentisch bis zum letzten Tag.
    Wir werden gerne an dich denken, mit großer Wehmut, weil du uns fehlst, und einem Lächeln, weil wir deine Gesellschaft so genossen haben.

  19. Sprachlos.
    Plötzlich erfährt man. Will es eigentlich nicht wissen. Es lässt sich nicht mehr vergessen.

    Jemand, der so präsent war, ist nicht mehr.
    Keine weiteren klugen Kommentare. Kein morgen mehr, nur gestern. Das passt eigentlich nicht zu dir. Wir machen weiter.
    Tutti Fratelli!

  20. Lieber Max, es ist schwer zu fassen. Du, der Du mit so viel Energie, Kraft besonnen, klug und freundlich wie ein Fels in der Brandung da war und gleichzeitig immer wusste auf was es ankommt und Orientierung gab. Du, der mit dem Herzen und dem ganzen Sein für das Gute in der Welt gestanden bist. Du, bist nicht mehr bei uns – viel zu früh aus dem Leben gerissen. Vor kurzem haben wir noch so nett geplaudert, wir wollten dich in Georgien besuchen. Es macht mich unsagbar traurig, dass Du nicht mehr bei uns bist. Ich wünsche Dir Ruhe und Frieden, dort wo Du jetzt bist. Ich werde immer wieder gerne an Dich denken. Deiner Familie und Deinen Dir nachstehenden Hinterbliebenen wünsche ich viel Kraft, um diesen Verlust gut bewältigen zu können.

  21. Lieber Max,
    Ich kenne dein Engagement für Nepal, den Film über Dolpo, das Schulprojekt. Das ist nur ein kleiner Teil deiner Aktivitäten. So wie du mir damit lebendig in Erinnerung bleibst, bist du das für viele Menschen in verschiedenen Lebensbereichen. Ein vollesLeben – und deswegen sehr traurig, dass du nicht mehr da bist.

  22. Lieber Max
    Ich habe Dich beim Roten Kreuz als kompetenten und anpackenden Leader kennengelernt. Du hast mit Deinem Engagement die Rotkreuz-Bewegung weitergebracht. Dass Du nicht mehr unter uns weilst, ist gerade schwer begreiflich. Deinen Angehörigen wünsche ich viel Kraft!

  23. Unfassbar traurige Nachrichten, Ihrer Familie wünsche ich viel Kraft für die kommende Zeit.
    Sie waren ein Ausnahmelehrer, der seinen Schülern fürs Leben mitgegeben hat, aber wo wir auch spürten, dass Sie sich noch viel Anderes für Ihre Zukunft vorgenommen hatten. Das haben Sie dann auch gelebt. Ich werde Sie immer in bester Erinnerung behalten. R. I. P.

  24. Wir haben uns am ersten Studientag in Wien kennen gelernt. Du warst danach mein Studienbegleiter und bester Freund in Wien und Innsbruck. Es folgten Reisen, Berge, Abenteuer und vieles mehr. Deine faszinierende und eigene Persönlichkeit hat mich inspiriert. Wie haben dann im selben Jahr geheiratet. Du hast anschließend Deinen Lebenstraum konsequent weiterverfolgt, vieles bewirkt und geschaffen. In der kommenden Lebensphase hätten wir wieder vieles gemeinsam geplant. Es ist noch nicht real, nicht vorstellbar. Was bleibt sind Aktionen, Eindrücke, Gespräche, die ich ohne dich nie erlebt hätte und mein Sohn, der nach Dir den Namen hat.

  25. We are deeply saddened by the news that Max passed away last Sunday. For us Max was both a friend and highly respected colleague, we will truly miss his dedication and open mind to finding solutions when circumstances were difficult.

    On behalf of Danish Red Cross, I would like to express our most sincere condolences to Max’ family as well as our colleagues in Austrian Red Cross. Our thoughts are with you all during this difficult time.

    Yours sincerely,

    Birgitte Bischoff Ebbesen
    International Director
    Danish Red Cross

  26. Ich habe Max Santner kennen gelernt als Vorsitzenden der AG Globale Verantwortung (ich war damals Geschäftsführerin) – ein kluger, liebenswerter, gewitzter, im besten Sinne grundsätzlicher und zugleich pragmatischer Mensch. Lieber Max, danke für deinen humanitären Einsatz und deine Unterstützung – wie traurig dass du nicht mehr unter uns bist!! Mein tiefes Mitgefühl für diesen Verlust gilt seiner Familie.

    Ruth Picker
    Organisations- und Managementberatung

  27. Lieber Max,
    Du warst zuerst mein cooler prägender Lehrer, dann mein lockerer Freund, letztlich mein bewundertes Vorbild. Du hast geführt und dabei Freiräume gelassen. Ich erlebte Dich auch als Kindskopf und doch immer professionell. Du warst klug und lustig. Wir hatten viel Spass. Du bist Deinen Weg gegangen, der Deiner Berufung gefolgt ist, und hast Deine Zeit genutzt. Chapeau! Die Welt bräuchte mehr Menschen wie Dich. R.I.P. Mein Mitgefühl vor allem an Deine Lieben. See you over there …

  28. Ich bin gerade aus den Bergen zurückgekommen. Jetzt die schockierende Nachricht ,dass du gestorben bist.
    Ich habe dich als heiteren, gelassenen Menschen kennengelernt.
    Gerne denke ich an das Trekking mit dir zum K2 Basecamp aber auch an die Wanderung auf die Hohe Nock mit dir und Astrid.
    Es tut mir sehr leid dass du schon so früh sterben musstest.

  29. Unfassbar, Max!
    Du warst ein wirklich toller Lehrer und ein super Mensch!
    Wir werden dich sehr vermissen.
    Herzliches Beileid deiner Familie, denen du unendlich fehlen wirst.
    R.I.P.

  30. Lieber Max ich verdanke Dir das Abenteuer meines Lebens,eine Trekkingtour in Nepal.Schade das Du Deine letzte Tour so früh antreten mußtest.Ich wünsche Deiner Familie viel Kraft um über diesen schweren Verlust hinweg zu kommen.

  31. oft waren wir zusammen unterwegs, lieber Max. Sri Lanka, Libanon, Jordanien, usw. Viele Projekte haben wir zusammen geschmiedet und umgesetzt. Immer habe ich Deine klare, initiative Art geschätzt und bewundert, Deine tiefe Menschlichkeit und Deinen Humor, auch in schwierigen Situationen. So long, lieber Max. Deiner Familie mein herzliches Beileid.

  32. …der beste Geografie-Lehrer, den wir jemals hatten. Mit 32 war er damals genau doppelt so alt wie wir. Uralt also. Er hat uns begeistert, wir haben ihn geliebt. Die Mädchen waren alle verknallt in ihn, weil er außerdem noch so fesch war… Im Schikurs führte er uns durch die „Wildnis“ zurück, weil die Lifte ausgefallen waren. Immer umsichtig, trotzdem risikobereit. Wir haben nicht verstanden, warum er plötzlich nicht mehr Lehrer sein wollte, haben ihn unendlich vermisst. Er war zu Anderem berufen

  33. Wie unglaublich traurig! Unser gemeinsames Lernen auf die Geographielehramtsprüfung bleibt fest in meiner Erinnerung.
    Die Welt hätte einen wie dich noch lange gebraucht. Unser aufrichtiges Beileid der Familie.
    Lisi und Martin Steininger

  34. Lieber Max

    Für deine Abschied finde ich keine Worte – einfach unfassbar.
    Die wenigen Treffen mit dir waren für mich immer etwas besonderes – weil du einfach ein ganz toller Mensch warst.
    Für deine Familie viel Kraft und Trost
    Good bye Max

  35. Lieber Max!
    „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ schreibt Martin Buber.
    Bei all meinen Begegnungen mit dir habe ich dieses wirkliche Leben gespürt und erfahren, insbesondere auf der von dir geführten Trekkingreise in Nepal vor vielen Jahren.
    Reisen standen meistens im Mittelpunkt unserer Gespräche, die mir das Tor zur Welt immer wieder öffneten. Dafür danke ich dir!
    Nun hast du deine letzte Reise angetreten. Du musstest sie völlig ungeplant und unvorbereitet antreten. Es ist eine Reise, von der es kein Nachhausekommen gibt, kein Wiedersehen, keine weiteren Begegnungen. Sie hat dich jäh aus dem Leben gerissen, doch durch diese Begegnungen lebst du in uns allen, die dir begegnet sind, weiter.
    Namaste!
    Uli Mitterlehner

  36. Lieber Max!

    Du warst ein cooler Prof und ein unglaublich bewundernswerter Mensch!
    Du wirst uns fehlen… 🙁

    Deine ehemalige Schülerin

  37. Es hat langer gedauert, bis die Nachricht von deinem tod über Umwege bis nach Italien gekommen ist. Meine Erinnerungen an dich reichen ganz weit zurück. Wir sind gemeinsam in dem Haus in der Gerstnerstrasse aufgewachsen. Ich im ersten Stock und du genau unter mir. Wir waten gleich alt und du warst der Spielgefährte meiner Kindheit. Wie viele Abenteuer haben wir im Garten erlebt ! Das Übernachten im Zelt mit Geistergeschichten, die Organisation von einem Zirkus, zu dem wir alle Verwandten und Nachbarn einluden, unsere Ballspiele etc. Wir waten beide sehr abenteuerlustig, wahrscheinlich haben wir deshalb Geographie studiert. Du in Wien und ich in Salzburg. Dann haben wir beide unterrichtet, aber nur wenige Jahre, denn das war nicht unsere Welt. Du hast deine Abenteuerlust in der Welt ausgelebt und versucht dort den Menschen zu helfen
    ich bin nach Rom ausgewandert und versuche dort auf eine andere Art und Weise Menschen zu helfen durch Psychoanalyse. Ich bin fast nie mehr nach Linz gekommen und wir haben uns aus den Augen verloren. Für mich warst du wie ein Zwillingsbruder, den ich nicht hatte. Du warst eine wichtige Person in meiner Kindheit und Jugend und diese Erinnerungen kann mir auch dein Tod nicht nehmen. Sie bleiben lebendig in mir. Ciao!

  38. Bestürzt über die Nachricht deines Todes haben wir uns zur Trauerfeier eingefunden, um von dir lieber Max Abschied zu nehmen. Du warst ein bewundernswerter Schulkamerad, vor kurzem auch ein gelassener Patient der noch viel vorgehabt hätte.

  39. Lieber Max,
    ich kann es immer noch nicht glauben! Würde es mehr Menschen wie dich geben, wäre die Welt eine andere! Wie heißt es so schön: Die Erinnerung ist das Paradies aus dem uns niemand mehr vertreiben kann! Die Erinnerung an dich, ist geprägt von Menschlichkeit und Miteinander. Eine Qualität, die zur Zeit immer mehr unter die Räder kommt und bei jenen, die uns regieren keinen Stellenwert hat und mit Füßen getreten wird. Wir werden dein Vermächtnis weiter führen und uns mit aller Kraft gegen jene wehren, für die Unmenschlichkeit, Abschottung, Entsolidarisierung und menschliche Kälte zum politischen Prinzip geworden ist. Adios lieber Max, du fehlst uns!

  40. Ein Lehrers und Mensch,an den man sich auch nach 30 Jahren gerne erinnert, der einen irgendwie geprägt hat und dessen Weg man gerne mitverfolgt hat! Viel Kraft für die Familie!!!!

  41. Lieber Max,
    vor 35 Jahren warst du mein Klassenvorstand, seither habe ich dein Schaffen verfolgt. Erst im Mai haben wir uns in Georgien getroffen, gemeinsam die Erinnerungen an die Schulzeit aufgefrischt.
    Ich werde dich als Lieblingslehrer und beeindruckenden Menschen nicht vergessen!

  42. Gedanken zum Abschied von Max Santner

    Es ist nicht einfach, zum Tod eines Menschen etwas zu sagen, das nicht phrasenhaft klingt oder nach billigem Trost schmeckt, noch dazu, wenn er so unerwartet daherkommt, wie bei Max. Ich nehme dennoch die Anregung meines Maturakollegen Johannes Kunisch auf, um zwei Gedanken beizusteuern, die vielleicht ein wenig hilfreich sein können.

    Ich glaube nicht, dass man sich an den Gedanken an die Sterblichkeit gewöhnen kann. Natürlich wissen wir alle seit der frühen Kindheit, dass alles Leben einmal zu Ende geht, aber wenn es jemanden trifft, der einem nahe gestanden ist, wird der Tod zum Skandal. Auch wenn das Faktum der Sterblichkeit für den Kopf noch so klar und logisch ist, – das Herz protestiert dagegen. „Lieben heißt sagen, du darfst nicht sterben!“ (Gabriel Marcel) Das ist wohl auch der Grund dafür, dass der Glaube unausrottbar ist, dass irgendwie in einer Weise, die unser Denken übersteigt, nicht alles einfach aus ist. Darüber gibt es kein Wissen mehr, aber sehr wohl die Möglichkeit, darauf zu hoffen. In unseren lebendigsten und liebevollsten Momenten gelingt es uns am ehesten, darauf zu vertrauen, dass letzten Endes alles gut werden wird, – für uns alle.
    Und ein Zweites: Das Geheimnis des Todes weist uns eindringlich darauf hin, dass wir nicht als voneinander getrennte „Ich’s“ existieren, sondern irgendwie ganz tief miteinander verbunden sind. Deshalb tut Abschiednehmen von einem geliebten Menschen ja so weh, weil mit dem Ende der Kommunikation auch ein Stück des eigenen Lebens nicht mehr zugänglich ist. Man kann sich des Verstorbenen erinnern, an ihn denken, von ihm träumen, aber von der anderen Seite kommt nichts Neues mehr. Sein Leben ist vorbei, abgeschlossen, ganz geworden. Mascha Kaleko hat in ihrem Gedicht „Memento“ darauf hingewiesen, dass es der, der stirbt, womöglich leichter hat, als die um ihn Trauernden.

    Memento (Mascha Kaleko)

    Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
    Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
    Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

    Allein im Nebel tast ich todentlang
    Und laß mich willig in das Dunkel treiben.
    Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

    Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
    – Und die es trugen, mögen mir vergeben.
    Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
    Doch mit dem Tod der andern muß man leben.

    Vielleicht steckt darin ja auch ein Trost: Dass Max sein Leben abgeschlossen hat, dass er es – leider viel früher, als alle erwartet haben – überstanden hat. Niemand, der ihn gekannt hat, wird bezweifeln, dass er seine Zeit genutzt hat, dass sein Leben Sinn hatte und Sinn gestiftet hat für viele andere Menschen, weit über seinen Tod hinaus.
    Egal, ob man mit Religion etwas anfangen kann, oder nicht: Max war das, was ein christlicher Theologe aus dem 2. Jahrhundert einmal die „schönste Offenbarung Gottes“ genannt hat, – und das ist vielleicht das, worauf es ankommt: Er war ein wirklich lebendiger Mensch.

  43. Max war in seiner Rolle als Vorsitzender der AG Globale Verantwortung ein wichtiger Bündnispartner, ein strategischer Kopf, einer der auch aus seinen beruflichen und praktischen Erfahrungen gewusst hat, worauf es in der Entwicklungspolitik und der humanitären Hilfe ankommt. Er hat Argumente geliefert, die vielen von uns nie eingefallen wären und hat trotz vieler Rückschläge in unseren gemeinsamen Anstrengungen für eine ernstzunehmende österreichische Entwicklungszusammenarbeit doch nie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für alle Menschen aufgegeben. Max fehlt, sein Tod hinterlässt Fassungslosigkeit und eine große Lücke. Mein herzliches Beileid seiner Familie und viel Kraft für die kommende Zeit.

  44. Lieber Max!
    Ich habe dich in den 80 -ern kennen gelernt und fand dich immer sehr imposant, spannend und cool. Viele Jahre traf ich dich immer wieder, versackte mit dir anlässlich eines Schultreffens gewaltig. Ich bewunderte deine Art, anders zu sein als die Durchschnittsmenschen. Mit dir war es toll, zu diskutieren. Du hattest Power, unendliche Ausstrahlung, warst ein wenig chaotisch und lieb. Estut mir so unendlich leid, dass du so früh gehen musstest.

  45. Lieber Max,
    seit der frühen Kindheit kreuzten sich unsere Wege immer wieder. Beim Turnen, im Stuwe, in der Schulzeit und später mit unseren Familien. Es wäre uns lieb gewesen diese wertvollen Begegnungen hätten öfter stattgefunden. Berufung und Beruf konntest du eindrucksvoll miteinander verbinden. Die Erzählungen von deinen Einsätzen gingen unter die Haut. Du hattest die Fähigkeit deine Kompetenz, Entschlossenheit und Überzeugungskraft für eine erfolgreiche Entwicklungsarbeit für Menschen in Not einzusetzen. Es ist unendlich schade, dass du nicht mehr unter uns bist. Immer noch wäre Vieles zu tun.
    Deiner Familie wünschen wir viel Kraft in dieser schweren Zeit.
    Liesl und Hannes

  46. Lieber Max,

    es ist immer noch so unglaublich und unfassbar. Dennoch möchte ich mich bei dir bedanken und dir bei deiner letzten Reise an ein ungewisses Ziel dieselbe Neugierde und Vorfreude wünschen, die dich auch bei deinen bisherigen Reisen begleitet hat.
    Ich selbst kann nur von großer Dankbarkeit sprechen, einige kleine Wege gemeinsam mit dir beschreiten und von deiner pragmatischen Sichtweise profitieren dürfen zu haben. Ich möchte mich auch für das Vertrauen, das du mir in den gemeinsamen Projekten entgegengebracht hast bedanken. Vor allem aber werden mir dein Humor, deine „Geschichten“ und die Trockenheit mit der du diese zum Besten gegeben hast, fehlen.

    Für uns als Team waren dein Wissen, deine Erfahrungen, deine Expertisen, deine Kontakte, deine Menschlichkeit und dein SEIN bei den Vorbereitungen der „Entwicklungspolitischen Film- und Dialogabende“ von größtem Wert. Wir sind bestürzt, unaussprechbar traurig und können es nicht glauben. Unser aufrichtiges Beileid deinen Angehörigen, deiner Frau und deinen Töchtern.

    Lieber Max, nochmals DANKE für alles und das beste für deine letzte Reise.

  47. Lieber Max – ich teile das Entsetzen, dass du so ploetzlich und unerwartet gegangen bist. Dein Dolpo-Vortrag vor fast 30 Jahren ist in warmer Erinnerung, wie auch unerwartete Treffen in den verschiedensten Umstaenden in den Jahrzehnten danach – beim Tsunamiwiederaufbau, bei Konferenzen ueber humanitaere Hilfe wie zuletzt 2014 in Sendai. Ich haette noch auf viele Gespräche über Entwicklungshilfe, Bergabenteuer und viele anderen Themen gehofft – es war immer ein Vergnügen. Mein herzlichstes Beileid an die Deinen. Stefan

  48. Lieber Max!
    Als ich heute nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub den Nachruf auf dich in den OÖN lesen musste, habe ich geglaubt mich trifft der Schlag. Wollten wir uns doch im September beim „Kirchenwirt in Tiflis“ auf ein Bier treffen. Also werde ich alleine eines in schmerzlicher Erinnerung an dich trinken müssen. Mein aufrichtiges Beileid an deine Familie, Hans

  49. Unvergesslich die von dir selbstlos organisierten Schiurlaube in den Semesterferien in Obertauern für uns Schüler und Jugendliche noch zu Zeiten Deiner Tätigkeit im GvP.
    Welche Schüler fahren schon freiwillig mit deren Lehrer auf Urlaub 😉
    Das sagte schon viel über deine Persönlichkeit und Ausstrahlung aus!

  50. Du warst und du bist mir – inniglicher Freund, Gefährte, Expeditionsleiter, Mitarbeiter, Vorbild und scherzender, lachender Mitstreiter, wenn es um das launige Relativieren der angeblich so bestimmenden Ernsthaftigkeiten des „normalen“ Lebens ging. Du außeralltäglicher Mensch! Mit einer sehr professionellen Konzentration für die Notwendigkeiten und Details der Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe hast du, immer vorurteilsfrei und stets ganz offen auf Menschen – gleich welcher Kultur und Lebenssituation – zugehend, deine Mission der Armutsbekämpfung und globalen Gerechtigkeit erfüllt. Du warst dabei immer du selbst, hast dich nie verbogen, hast aber auch immer die Grenzen deiner Möglichkeiten und auch jener der Institutionen, für die wir arbeiten, erkannt – hast weder dir, noch den anderen Menschen etwas vorgemacht, bist niemals zynisch oder „abgehoben“ über dem Geschehen gestanden! Und du hast einen sehr weiten Blick gehabt – als Geograph, als Entwicklungsexperte und humanitärer Helfer und auch als Forscher, als den ich dich auch kennenlernen durfte. Forschungsprojekte in Nepal, im Königreich Bhutan, in Laos haben uns ebenso zusammengeschmiedet wie die mitunter sehr schwierige Arbeit für den Wiederaufbau nach der Tsunami-Katastrophe in Sri Lanka.
    Du warst und du bist mir verbunden – über Zeiten und Räume hinweg. Es hat nie eine Rolle gespielt, wer gerade wo war und wie lange wir uns nicht gesehen hatten. Immer wenn wir uns trafen, wenn wir uns auch nach langer Zeit wiederbegegneten, konnten wir in Fülle und Freude an dem anknüpfen , was wir zuletzt miteinander geteilt hatten.
    Ich kam nach Tiflis am 5. August 2018, nicht nur meiner eigenen Projekte in Georgien wegen, sondern auch um dich hier zu besuchen, deine neue Lebenswelt kennenzulernen, von der du so begeistert warst, und auch neue Pläne und gemeinsame Kooperationen zu schmieden. Ich kam einen Tag zu spät! Und erfuhr an diesem Sonntag, dass dich der Sensenmann tags zuvor von deinem geliebten Rad geholt hat – du närrischer, irrer Extremradler du! Die letzten drei Abende vor meiner gestrigen Rückkehr nach Wien habe ich in Tiflis mit deiner wunderbaren Familie verbracht – ein fürwahr starkes Damenteam um das du dir keine Sorgen zu machen brauchst!
    Du warst und du bist eine Konstante in meinem Leben, die Zeit nicht zu relativieren vermag. Von wegen Zeit … Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart sind Vorstellungen von Menschen, die sich gern in linearen Geschehnissen und Richtungen bewegen, nicht von Menschen, die sich mit flatternden Gebetsfahnen, zuweilen paradoxen sozialen Wirklichkeiten und der atemberaubenden Schönheit von 8000ern gut auskennen. Du bist in allen Zeiten und Räumen, die mir denkbar sind, zu Hause und lächelst wahrscheinlich auf deine Weise über dein uns völlig unerwartet treffendes Verlassen dieser Welt.
    Ein bisschen bleiben wir noch – tragen die Erinnerung an dein Sein, deinen Optimismus, deine Offenheit, deine Kraft und dein befreiendes Lachen rund um die Welt, der du mit großer Liebe und größtem Verständnis begegnet bist. Aber spätestens dann, wenn auch wir der Bestimmung des Irdischen folgen und einander in anderen Dimensionen wiederfinden, werden wir gemeinsam scherzen, zechen und lachen, so wie wir das – trotz aller zu bewältigender Probleme – ein halbes Leben lang immer wieder miteinander und füreinander getan haben.
    Und es wird herrlich sein!

  51. Es war eine Freude mit Dir zu arbeiten, komptent, menschlich, einfühlsam, anpackend, unkompliziert, mit Herz und Seele dabei und doch auch immmer wieder zweifelnd.
    Von Deinem Tod zu lesen hat mich geschockt, du bist viel zu früh gegangen. Wir würden aber viel mehr Menschen wie Dich auf dieser Welt brauchen, damit es vielleicht doch ein wenig gerechter und lebenswerter für alle wird.
    Mein Beileid gilt vor allem Deiner Familie, die Dir sehr wichtig war.
    Du wirst uns allen fehlen.

  52. Lieber Max,

    Wir kannten uns nicht gut, aber Gespräche mit dir vor mehr als 10 Jahren haben meine berufliche Laufbahn in der humanitären Hilfe entscheidend geprägt. Selten hat mich die Nachricht über den überraschenden Tod eines Menschen, den ich persönlich nicht sehr gut kannte, so getroffen. Du warst und bleibst, sehr wahrscheinlich ohne es zu wissen, mein Vorbild.

    Mit tiefem Respekt,
    Markus

  53. Hi ,Max I am so sad ,I will always miss you .it was great time that I worked with you like 7 years.you will be in my memory forever .Reast in peace .

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