Ein ganz normaler Tag im Einsatz!

Vom ERU M40 Team direkt aus Pakistan:
Um 6:00 frühstücken wir reichlich Kaffee, Müsli und nix – anschließend bereiten wir uns auf einen weiteren heißen Tag vor, d.h. 5l Drinks mixen, Traubenzucker, Mannerschnitten…
Um etwa 7:00 Abfahrt ins warehouse – Laden des benötigten Equipments für den Tag und erstes Zusammentreffen mit den volunteers vom PRCS.
Danach gehts ab Richtung water plant (im Ort Bugg) – die Fahrt auf den sogenannten Straßen (53 km) dauert ca. 1h 15min – je nach Verkehrlage (Eselfuhrwerke, Schaf- und Kuhherden, Schlachtungen auf offener Straße).

Ca. um 9:00 Uhr kommen wir dann an unserem Arbeitsplatz an und starten zuerst mit dem Schwitzen und der Begrüßung der halben Dorfbevölkerung mit dem obligatorischen Handschlag bevor wir das Team spliten und mit der Arbeit beginnen.
Ein Team startet mit dem Betrieb der Anlage, das andere Team erichtet in den umliegenden Dörfen, im Radius von derzeit ca. 20km, Storagetanks (T 11) für unsere Wasserverteilung, die derzeit mit einem Traktor und Anhänger mit Bladdertank funktioniert.
Der Teamleader und ein PRCS Officer klären die Notwendigkeit für sauberes Trinkwasser und Storagetanks in weiteren Dörfern der Umgebung ab.
Das Ganze hört sich eigentlich ganz gemütlich an, ist aber bei bis zu 56,7 Grad Celsius in der Sonne nicht gerade einfach und gemütlich. So ist zum Beispiel das Anfassen der Metallsheets für die Tanks ohne Handschuhe nicht sehr ratsam und auch gegenstände von denen man es nicht glauben, würde können mitunter nach ein paar Minuten in der Sonne ziemlich heiß werden.
So vergeht der ganze Vormittag mit Schwitzen, Arbeiten und „Trinken“ sehr schnell. Ab ca. 12:00 – 13:00 Uhr wird das Arbeiten in der Sonne unmöglich und man benötigt unbedingt eine Beschattung, die es ein bißchen erträglicher macht, einen aber nicht weniger schwitzen lässt!Und wenn das dann noch nicht genug ist, kann dir ein Sandsturm oder Monsumregen die erledigte Arbeit zerstören und dir den Tag versauen! Doch wir wären kein ERU Team, wenn wir nicht auch diesen Kleinigkeiten Vorteile abgewinnen könnten („Abkühlung – JUHU“)
Um ca. 17:00 Uhr gehts zurück nach Dadu, um dort wenn nötig noch Material zu laden oder das nötigste Einzukaufen.
Home sweet Home! – Nach der Ankunft und dem Abwurf der Arbeitskleidung werden nochmals einige Liter Flüssigkeit in unsere trockenen Kehlen gegossen, bevor wir uns den gemütlicheren Dingen des Tages zuwenden! – SitReps schreiben, Fotos sichern und emails lesen.
Bevor wir endgültig die Füße in die Luft strecken geben wir uns noch den Kochkünsten, der einzelnen Teammitglieder hin und werden von Tag zu Tag aufs neue überrascht, was man aus einer ordinären Inzersdorferpackung alles „zaubern“ kann!
So gegen 22:00 Uhr und einer kalten Dusche fallen auch die Stärksten unter uns in die gemütlichen vier Wände eines Mosquitodomes und träumen von Schinken-Käse-Toast, SwedX Anlagen, Mafiageschäften und alten Schweden 🙂 und das sieben Tage die Woche. Aber wir machen es gern und sind jeden Tag aufs neue motiviert und gut gelaunt.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas, Florian, Markus, Mike, Werna, Werner.

Tipps für die nachfolgenden:
Always bring your towel with you „(c) Schnopfi“
Try to walk and work in slow motion!!!
Ein paar Päckchen Brause sind nie schlecht
Kurze Haare und lange Nerven und
vielleicht ein paar Fotos von Zuhause und Familie
(C) for all pictures: ÖRK

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