Schnell muss es gehen…

Die Akuthilfe nach einer Katastrophe muss natuerlich schnell anlaufen, denn die Menschen brauchen Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel und ein Dach ueber dem Kopf (Fluechtlinge aus Somalia).

Die Bilder gehen durch die Welt, vor allem vom groessten Fluechtlingslager der Welt – Dadaab – wo derzeit ca. 400.000 Menschen aus Somalia Zuflucht finden. Es sind Ausmasse, die nur sehr schwer vorstellbar sind. Vor allem, wo es hier in Nairobi – nur ca. 300 km weg von all dem Elend und Leid – kuehl ist und die Vorstellung, unweit von mir verhungern Menschen, ueberleben mehr als dass sie leben, ist sehr beruehrend.

Trotz all der Hilfe innerhalb von Kenia (mehr dazu im Artikel Kenia fuer Kenia) und international, ist es wichtig den Fokus auf die mittel-bis laengerfristige Projektarbeit zu legen. Was, wenn es – wie vorausgesagt – nicht regnet im Oktober? Das ist die derzeit groesste spuerbare Angst vor Ort… und auch die Motivation, moeglichst viel Geldreserven zu haben, wenn die Akuthilfe vorbei ist und Ostafrika nicht mehr „der“ Fokus sein wird… diese Befuerchtung besteht…

Am Mittwoch kommt die erste Lieferung der Wassertabletten an, die von Oesterreich aus bestellt wurden. Leider kann ich nicht dabei sein, wenn das Flugzeug ankommt – da werde ich bereits nach Garissa und dann weiter nach Wajir unterwegs sein…

Liebe Gruesse,

martha

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