Computer im Feld

Der Örk Webmaster hat mich gefragt ob ich nicht einen Artikel zu diesem Thema schreiben will, da daß auch für Menschen außerhalb des Roten Kreuzes interessant sein könnte.
Ich arbeite seit 1992 im Berufsleben mit Computern. Mein erster war ein Mac Classic, ziehmlich bald hatten wir auch schon einen Ansatz zum Papierlosen Büro denn ich hatte ein Fax Modem und druckte z.b.: nur Tagesordnungen aus die ich brauchte. Später (1995) dann hatte ich einen Performa. Für den gabs auch dass tolle Spiel Marathon.
Meine Tochter schaute übrigends mit diesm Computer bis 2004 Fersehen Video CD`s Und SVcd´s. Übrigends nahmen wir damit auch bei der Olympiade 20o2 den Finallauf von Niki Pederzolli auf. Diese lange Einführung ist deswegen dass ihr gleich merkt was mir bei Computern wichtig ist. Sie müssen leicht zu bedienen sein und auch noch nach 10 Jahren zum Gebrauchen. Übrigends Arbeite ich natürlich auch mit Windows, ich bin MCSA undMCSE zertifiziert seit 2003. Am liebsten arbeite ich aber mit Mac OS X. Und natürlich auch mit Ubuntu. In diesem Artikel geht es darum warum der Mac im Einsatz die bessere Wahl ist und warum ich seit 2005 immer mein privates Powerbook 12″ mitnehme. Eins habe ich schon zu Tode repariert und mir ein gebrauchtes besorgt….

Why Mac on Mission?

  • Ist doch nicht kompatibel?
    Diese Frage ist natürlch verkehrt rum gestellt. Microsoft hält sich an keine Standards, da sie ja einen Marktanteil von 94% haben, siehe ICalendar. Microsoft Office 2008 für Mac, Exchange Server Anbindung, was wäre sonst noch wichtig? GPS Gerät geht jedes und auch das Thuraya funkt, als Modem. Zur Not gibt´s noch Virtual PC für meine alte Kiste, auf den neuen kann man sowieso Wondows auch installieren.
  • Internet Sharing
    Mit einem Klick verwandle ich mein Powerbook in einen WLAN Router
    und alle können über meinen Computer Internetsurfen, Emails lesen und dank Proxy mussten wir die Virenscannerdefinitionen auch nur einmal runterladen.
    Was im Feld bei höchstens GPRS (1 Megabyte mindestens 5 Minuten) natürich ein Vorteil ist.
  • Drucker
    Wir beim Roten Kreuz verwenden ja nur HP Drucker. habe noch nie einen Treiber zum drucken Installieren müssen, sind natürlich auf CD dabei auch für den Mac. Falls ich doch scannen oder faxen möchte, aber leider sind dies CD´s oft verkrazt und so. Also gleich mal komplett den Inhalt der CD sichern kann man dann ja auch nett im Lan freigeben.
  • Keine Probleme mit Viren!
    Liegt natürlich daran dass keiner welche schreibt, aber ich habe auch einen Virenscanner installiert und kann damit die bösen Viren und Trojaner auch für meine Kolleginnen löschen.
  • Einfach mit Google zu syncen.
    Man kann über Google denken was man will aber die sind die einzigen die noch an geringe Bandbreiten denken, haben extra noch eine Einstellung für langsame Verbindungen und Google Gears für Offline (Achtung ist nicht in allen Ländern verfügbar vorher Runterladen! dilt auch für Earth und anderes von code.google.com) Gruppenkalender, Filesharing, Adressbuch syncrhonisieren…

    Nur das nötigste!
    Nur das nötigste!

    Gmail kann man auch mit Outlook, Mail, Thunderbird verwenden.

    …und nun dass schrecklichste

    was wollte ich? vielleicht doch Emails lesen?
    was wollte ich? vielleicht doch Emails lesen?

    Es geht kein Pop und Smtp!

  • In der Regel werden keine Modemtreiber benötigt sind vorinstalliert, meistens Hayes kompatibel oder eben 3G GSM.
  • USB Geräte werden von Haus aus Unterstützt, Digicams, Mäuse, Festplatten, USB Modems, Webcams…
  • Bluetoothdatenübertragung geht sehr gut, zum Musik auf Handys spielen und so…
  • Aber mit Ubuntu 9.10 geht dass fast alles natürlich auch out of the box…und Kommentar, Ideen Verbesserungen, Berichtigungen sind gerne willkommen!

6 Kommentare

  1. Für solche Szenarien würde z.B. Ubuntu perfekt sein. Alle für Feldeinsätze notwendigen Applikationen – und noch weit mehr – sind integriert. Sogar Evolution steht als Client für Exchangeserveranwendungen frei zur Verfügung.
    Auch hier lassen sich einfach servicierbare und ggf. spezialkonfigurtierte Images anfertigen.
    Im Gegensatz zur Mac-Welt ist die Hardware recht günstig und das OS frei erhältlich. Ich bin kein absoluter Fan irgendeiner OS-Architektur, nur hier könnte man ohne Performanceeinbußen erhebliches Sparpotential ausschöpfen.

    Zu Google mit seinen Apps kann man stehen wie man will. Jedoch würde ich hier einsatzrelevante Informationen u.ä. nicht darüber abwickeln – zumindest nicht unverschlüsselt.

    Vielleicht würde ein Feldversuch interessante und ggf. umsetzbare Ergebnisse liefern. Nur fürchte ich, dass der M$-Einfluss beim IFRC und den NS so gross ist, dass hier kein – zumindest offizieller – Weg hinführt.

  2. Danke Wolf sehe ich genauso! Aber habe eben Mac Hardware und unter PowerPC ists einfachn einfacher mit Mac, Hardware fuers Feld. billig ist da einfach nichts und ein gscheites Notebook faengt eben mal bei ca. 1000 Euro an egal welcher Hersteller. Bei Google ist sowieso alles verschluesselt, imap, pop Smtp geht auch nur mit! Aber sehr gutes Kommentar! Da schreibt man auch gerne Artikel. Ja leider duerfte der Enfluss von M$ ziehmlich gross sein, da z.B.: Die Foederation Standard Hardware hat IBM/Lenovo waere es auch ein leichtes gute Linuximages zu bauen, was auch den Vorteil haette dass die Vermeindlichen Computerauskenner die du ja auch als Delegierte hast, sich dann auf einmal nicht mehr auskennen…

  3. „Bei Google alles verschlüsselt ….“ – das bezieht sich nur auf die Übertragung und die Anmeldung, nicht aber auf die Speicherung. Ich glaube mich erinnern zu können, dass Google lt. deren AGB’s die Inhalte scannt und dir dann inhaltsbezogen massgeschneiderte Werbung anbietet. Aber es gibt ja für die gängigen Plattformen ‚openGP‘ oder ‚GnuGP‘ die bei vertraulichen Inhalten weiterhelfen!
    Ich könnte mir sehr gut die eine oder andere ‚Evaluationmission‘ vorstellen, wo man etwas vom Propertären abrückt. Ich werde es – zumindest teilweise – in meinem/unserem Umfeld – auf regionaler Ebene – antesten.

  4. Naja man braucht ja nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen. Und das groesste problem stellt die Bandbreite dar. Und ab da wirds mit Https, pgp, mime und so schon eng. Da erziele ich mit meiner a1.net mailadresse immer noch die besten Ergebnisse. Ich verwende Gnu pgp auch seit Jahren aber es geht auch um Kommunikation mit anderen. Und dann bekommt man, Mails Anrufe und dergleichen dass die Kollegen das Attachement nicht oeffnen koennen. Na klar ist ja nur meine Signatur. Fuer vertrauenswuerdige Informationen gibts einfach Fax. Und wie Facebook, Yahoo gmx msn mit den Daten umgehen weiss auch keiner. Und ob die dann Werbung zusenden ist auch egal, denn so eine Emailadresse ist meistens temporaer und wird z.B.: nach einem ERU Einsatz (ca. 3 Monate) einfach geloescht. Ich meinte auch z.B.: Kalender und es sind auch die Teamrotationen zu beachten, der der nach dir kommt sollte sich auch auskennen.

  5. Hallo Wana,
    wennst so weitermachst, nehmen dich die von Google in Kronstorf ganz ohne Aufnahmegespräch…

    Bezüglich Ubuntu: Das Problem sehe ich darin, dass im Feld jeder, der einen Computer hat, damit bis zu einem gewissen Ausmaß umgehen können muss. Das ist leider am besten mit M$ zu machen, das kennen die Leute. Im KAT Fall hat man als normaler Helfer wirklich anderes zu tun, als Betriebssystem zu lernen. Und kleine Probleme und Wünsche (Installieren…) gibt es immer massig. Da ist man als Support schnell überfordert. Ich denke immer zuallererst an die User, und erst dann an die Experten, denn was geil ist, muss nicht auch für die User praktisch sein. Und die User sind die einzoge Rechtfertigung für unsere Existenz als Experten. Da sind nämlich viele Diskussionen rein akademisch.

    Alles Gute
    Robert

Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.