Huay Palam – Ein Dorf am Mekong

Mit dem Speedboot am Mekong
Mit dem Speedboot am Mekong

Theoretisch kann man Huay Palam mittlerweile mit dem Auto erreichen. Praktisch aber nicht. Das heisst, nur in der Trockenzeit, aber die Regenzeit hat schon begonnen. Also nehmen wir ein Boot. Ein Speedboot, und mit Vollgas geht’s dahin. Ich hoffe sehr, dass der Bootsmann auch wirklich erfahren ist, denn ich möchte nicht unbedingt in das braune, schlammige Wasser fallen – gegen den Mekong ist unsere Donau wirklich blau!

Das braune Wasser spritzt während der schnellen Bootsfahrt

Das braune Wasser spritzt während der Bootsfahrt

In der Dorfhalle – Dach und Türrahmen gibt es schon, aber die Wände stehen noch nicht – spreche ich mit dem Bürgermeister und den Rotkreuz-Freiwilligen des Dorfes. Plötzlich sehe ich weisse Menschen – Touristen! Später wird mir auch die Funktion des kleinen Häuschens in der Mitte des Dorfes bewusst: hier wird mit einer großen Tafel um Spenden für die Schule und Gesundheitsversorgung gebeten. Nach dem Essen im Haus des „Bürgermeisters“ berät mein laotischer Rotkreuz-Kollege die Dorfbbewohner, wie sie sich den Tourismus zunutze machen können indem sie handgefertigte Waren, vor allem geflochtene Körbe, verkaufen.

Besprechung in der halbfertigen Dorfhalle
Besprechung in der halbfertigen Dorfhalle
Huay Palam ist ein idyllisches Dorf und ich bin beeindruckt, wie sauber es hier ist. Noch vor ein paar Jahren liefen hier die Kühe und Schweine zwischen den Häusern herum, der Kot eine gefährliche Quelle für Krankheiten, vor allem für Kinder. Stolz erzählt man uns, wie sehr sich die Gesundheit im Dorf verbessert hat und dass man jetzt überall gesunde Kinder sieht, die im Dorf spielen.
Überall hängt frisch gewaschene Wäsche
Überall hängt frisch gewaschene Wäsche
Freue am Waschen
Freue am Waschen

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